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Weltmeister Quoten – die Wettquoten zur Fußball WM 2018

Wer wird Weltmeister 2018?

Eine Frage, die zur WM nicht nur einem weltweiten Milliardenpublikum, sondern auch den Wettanbietern Kopfzerbrechen bereitet. Lassen doch bereits die durchweg hohen Weltmeister Quoten erahnen, dass stichhaltige Titel-Prognosen zur WM in Russland nur schwer zu treffen sind.

Das Gute daran: Selbst risikoscheue Sportwetter erweisen sich als Profiteure. Denn sogar Weltmeister-Tipps auf Top-Favoriten wie Frankreich oder Belgien brächten im Erfolgsfall ca. dreifache Einsätze ein.

 

Die aktuellen Quoten für den Fußball Weltmeister 2018

 

Tipico Sportwetten
Bet365 Sportwetten
Interwetten Sportwetten
Bet3000 Sportwetten
Betway Sportwetten
Unibet Sportwetten
Betsson Sportwetten
zu Tipico
zu Bet365
zu Interwetten
zu Bet3000
zu Betway
zu Unibet
zu Betsson
Frankreich
1,40
1,40
1,45
1,45
1,44
1,43
1,40
Kroatien
2,90
3,00
2,75
2,95
2,87
2,85
2,95

Quoten Stand vom 15.7.2018, 11:09 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich seitdem geändert haben.

 


 


Inhaltsverzeichnis – WM 2018 Favoriten & Chancen aller Teilnehmer

  • WM 2018 – Die Top-Favoriten

  • WM 2018 – Die Mitfavoriten
  • WM 2018 – Die Geheimfavoriten
  • WM 2018 – Die Außenseiter


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    WM 2018 Wettquoten – die Top-Favoriten

     

    Brasilien

    16 Jahre sind seit dem bis dato letzten Weltmeistertitel der Selecao ins Land gezogen. Nach dem enttäuschenden Ausscheiden bei der Heim-WM vor vier Jahren, als die Copacabana-Kicker mit 1:7 von Deutschland aus dem Stadion katapultiert wurden, gehen die Brasilianer nun als die großen Favoriten ins Rennen.

    Der Rekord-Weltmeister will in Russland seinen sechsten Titel holen und nach drei erfolglosen Teilnahmen wieder die 18-karätige Trophäe mit nach Hause nehmen. Zuletzt zeigten sich die Brasilianer in großartiger Form und konnten in einem ernstzunehmenden Test sogar Weltmeister Deutschland besiegen (1:0).

    Die Mannschaft von Teamchef Tite eroberte sich als allererste Nation überhaupt ein Ticket für die Endrunde in Russland. Als ungeschlagener Tabellenerster der knüppelharten Südamerika-Quali setzten sich die Samba-Kicker unter anderem gegen Uruguay, Argentinien, Kolumbien & Co. durch.

    Brasilien reist auch mit einer beeindruckenden Serie nach Russland: In den letzten 19 Länderspielen – davon zehn WM-Qualifikationsmatches – verloren Neymar und seine Kollegen bloß eine einzige Partie: eine Testspiel gegen Erzrivale Argentinien im Juni 2017.

     

    Deutschland

    Die Mannschaft von Jogi Löw fährt mit einem großen Ziel zu dieser Weltmeisterschaft: als erst dritte Nation überhaupt will der amtierende Titelträger seinen Weltmeistertitel verteidigen. Bisher ist dies nur Italien (1934, 1938) und Brasilien (1958, 1962) gelungen.

    Die Wettanbieter schließen diesbezüglich jedenfalls nichts aus. Im Gegenteil: Gemeinsam mit der Selecao handeln sie das DFB-Team als Top-Favoriten auf den WM-Titel.

    Kein Wunder, immerhin sorgte “Die Mannschaft” auf der Road to Russia ganz nebenbei auch für einen neuen Rekord – zehn Siege in zehn Qualifikationsspielen sowie 43:3 Tore waren bis dato noch keiner anderen europäischen Nation gelungen.

    Zudem gewann das Team von Jogi Löw im Vorjahr den Confed-Cup, die Generalprobe zur Weltmeisterschaft – was aber nicht unbedingt ein gutes Omen sein muss, denn noch nie konnte der Confed-Cup-Gewinner im Folgejahr den WM-Titel zelebrieren.

    Beinahe hätte der Bundestrainer zudem einen Jahrzehnte alten Rekord gebrochen: 22 Spiele in Folge konnte das DFB-Team nach dem EM-Aus gegen Frankreich gewinnen. Bereits ein Sieg im Test gegen die Selecao hätte Löw daher gereicht, um den 23 Spiele andauernden Uralt-Rekord von Jupp Derwall zu egalisieren.

     

    Spanien

    Jahrelang dominierten die Iberer den internationalen Fußball – sei es nun auf Vereinsebene oder bei Welt- oder Europameisterschaften. Doch seit vier Jahren blieb „La Roja“ zumindest international weit hinter den Erwartungen zurück.

    Bei der WM 2014 war bereits in der Gruppenphase für den Titelverteidiger Schluss, bei der darauffolgenden Europameisterschaft in Frankreich im Achtelfinale. Gemeinsam mit ihrem neuen Trainer Julen Lopetegui wollen die Spanier nun jedoch länger in Russland verweilen.

    Warum auch nicht! Unter dem Ex-Bilbao-Trainer fanden die Iberer schließlich zurück zu alter Stärke und konnten sich nahezu problemlos mit neun Siegen und einem Remis für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Mit Julen Lopetegui an der Seitenlinie ist La Roja zudem immer noch ungeschlagen. Und es spricht einiges dafür, dass es bei der WM in dieser Tonart weitergeht…

     

    Frankreich

    20 Jahre liegt der bislang erste und einzige Weltmeistertitel der Franzosen bereits zurück. Gespickt mit Stars wie Antoine Griezmann, Paul Pogba, Ousmane Dembele und Kylian Mbappé ist die Mannschaft nun bereit für den nächsten großen Coup.

    Auch, weil die vor Jahren noch regelmäßig an die Öffentlichkeit geagangenen Skandale seit dem Amtsantritt von Didier Deschamps kaum noch das Teamklima belasten. So oder so – die Turnierbilanz der Franzosen lässt ohnehin keine andere Wahl, als sie in die Riege der Topfavoriten mit aufzunehmen:

    So erreichte Frankreich bei seinen bis dato sechs EM-Teilnahmen zwei Mal das Finale sowie einmal das Semifinale. Nur einmal schied die Grande Nation in der Gruppenphase aus.

     


    Video: Alle Tore Frankreichs in der WM-Qualifikation. (Quelle: YouTube/4-4-2 Football)

     

    Ein ähnlich erfolgreiches bild ergibt sich beim Blick auf die jüngsten Vorstellungen bei WM-Endrunden. Allein bei den jüngsten fünf Weltmeisterrschaften erreichte Frankreich zwei Mal das Finale. Zuletzt, 2014 in Brasilien, scheiterte die Deschamps-Elf zudem nur ganz knapp im Viertelfinale am späteren Weltmeister Deutschland.

    In Anbetracht der starken Konkurrenz aus Schweden, den Niederlanden und Bulgarien kann sich überdies auch die französische Quali-Performance sehen lassen: Mit ledglich sechs erhaltenen Gegentoren und nur einer Niederlage in der konnten sich die Franzosen als Gruppensieger durchsetzen.

    Die Zeit scheint für die aktuelle “Goldene Generation” also reif, um die Scharte vom verlorenen EM-Finale 2016 (0:1 n.V. gegen Portugal) auszuwetzen und erstmals einen großen Titel zu holen.

     

    Argentinien

    Alle Blicke sind auf Lionel Messi gerichtet – der vermeintlich beste Spieler der Welt hat auf Vereinsebene so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Einzig ein Titel mit der nationalelf fehlt ihm weiterhin in seiner beeindruckenden Vita – allem voran natürlich die sechs Kilogramm schwere WM-Trophäe der FIFA.

    Die Sehnsucht nach dieser ist in Argentinien allerdings generell groß. Seit sage und schreibe 32 Jahren warten die Gauchos nun schon auf ihren dritten Triumph.

    Bereits vor vier Jahren wäre es beinahe so weit gewesen. Erst der berühmte Treffer von Mario Götze in der Verlängerung des Endspiels 2014 zerstörte die Träume von Messi, Higuain & Co. Nun wollen die Südamerikaner Revanche – doch leichter gesagt als getan…

    In der Qualifikation lief es für die Albiceleste nämnlich nicht gerade nach Plan. Die Argentinier wurde weit abgeschlagen hinter Brasilien und Uruguay Dritter und beendeten die Qualifikation bloß zwei Punkte vor dem fünften Platz, der den mühsamen Gang in die Playoffs bedeutet hätte.

    Großen Anteil daran, dass der zweifache Titelträger mit einem blauen Auge davongekommen ist, hatte Lionel Messi, der die Gauchos mit sieben Treffern (ca. ein Drittel aller Argentinien-Tore) nahezu im Alleingang zur Weltmeisterschaft schoss.

    Richtet sich der Blick auf seine namhaften Nebenleute im argentinischen Angriff, könnten sich diese da durchaus eine Scheibe abschneiden. Denn bei den Südamerikanern herrschte zuletzt eine mysteriöse Torflaute, im Zuge derer etwa Juves Top-Stürmer Gonzalo Higuain nur einen einzigen Quali-Treffer bejubeln durfte.


     

    WM 2018 Wettquoten – die Mitfavoriten

     

    Belgien

    Seit einigen Jahren zählen die Belgier aufgrund ihrer Armada an Starspielern immer wieder zu den Mitfavoriten auf den Titel – gelungen ist der aktuellen Generation bei großen Turnieren bisher aber nicht sondelrich viel. So war sowohl bei der EM 2016 als auch bei der WM 2014 im Viertelfinale Schluss.

    Dieses Mal scheinen die Roten Teufel aber unbedingt weiter kommen zu wollen. Davon zeugt nicht zuletzt auch ihr Durchmarsch durch die europäische Qualifikation: mit nur einem Punktverlust (ein 1:1 gegen Griechenland) konnten sie als erste europäische Mannschaft ein WM-Ticket ergattern.

     

    England

    „It’s coming home“ – alle Jahre wieder gilt das vermeintliche Heimatland des Fußball als einer der Mitfavoriten und alle Jahre wieder bleiben die Three Lions hinter den Erwartungen zurück und scheiden früh aus. Oft gegen Deutschland, noch öfter im Elfmeterschießen

     

    England-Wette bei Betway

    Bild: Wann scheidet England bei der WM in Russland aus? Jetzt wetten bei Betway.


     

    Dieses Jahr scheint sich das Blatt jedoch gewendet zu haben. Nur wenige zählen die Three Lions diesmal zu den großen Favoriten – was womöglich daran liegt, dass die Namen nicht mehr so klangvoll wie einst sind.

    Trotz allem konnten sich die Engländer ungeschlagen und mit nur drei erhaltenen Gegentoren qualifizieren. Darüber hinaus mussten sich Engländer seit dem Amtsantritt von Teamchef Gareth Southgate erst zwei Mal geschlagen geben. Gegen Frankreich (2:3) und Deutschland (0:1) setzte es jeweils knappe Testspiel-Niederlagen.

     

    Portugal

    Ebenso dürften nur wenige heuer Portugal auf dem Zettel haben, dabei reisen Cristiano Ronaldo und seine Kollegen als amtierenden Europameister nach Russland. Und als solcher stünden die Titel-Chancen laut Statistik eigentlich sehr gut. Denn: Bereits vier Mal stand der Gewinner der EM auch bei der darauffolgenden Weltmeisterschaft im Finale.


    Insgesamt vier Mal stand der amtierende Europameister auch im darauffolgenden WM-Finale:

    Italien: 1968 und 1970
    Deutschland: 1972 und 1974*
    Deutschland: 1980 und 1982
    Spanien: 2008 und 2010*
    * Weltmeister


    Direkt nach dem größten Triumph der portugiesischen Fußballgeschichte tatenb sich die Südeuropäer aber erstmal schwer. Bereits am ersten Quali-Spieltag mussten sie wieder lernen, wie sich Nierlagen anfühlen. Gegen die Schweizer verlor das Team von Fernando Santos damals mit 0:2.

    Dies war jedoch nur ein Ausrutscher, wie sich im weiteren Verlauf der Qualifikation herausstellen sollte: fortan gab die Selecao Europas keinen einzigen Punkt mehr ab und kassierte in den verbleibenden neun Spielen nur noch zwei Gegentreffer.

     

    Kroatien

    Obwohl die Kroaten seit jeher immer wieder Topspieler in ihren Reihen haben, verliefen die letzten Europa- und Weltmeisterschaften nicht ganz nach Wunsch.

    Seit dem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich war zwei Mal in der ersten K.o.-Runde Schluss, zwei weitere Male mussten sie bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten und wierum zwei weitere Male waren die „Kockasti“ bei der entsprechenden Endrunde gar nicht erst dabei.

    Doch das ist erstmal Schnee von gestern, denn die abgelaufene Quali mutet erstmal äußerst vielversprechend an: In einer starken Gruppe landeten die Kroaten nur knapp hinter Island, aber vor der Ukraine, Türkei, Finnland und dem Kosovo. Dabei kassierten die Karierten nur zwei Niederlagen und gerade mal vier Gegentore – die wenigsten in der gesamten Gruppe.

     

    Uruguay

    Mit den drittmeisten Niederlagen aber auch den zweitmeisten Toren in der Südamerika-Quali konnte sich Uruguay zum zweiten Mal in Folge für die Weltmeisterschaft qualifizieren.

    Unter der Führung des weltberühmten Offensivduos Edinson Cavani (mit zehn erzielten Treffern Torschützenkönig der Südamerika-Qualifikation) und Luis Suarez soll nun in Russland jedoch deutlich mehr erreicht werden als zuletzt in Brasilien. Dort war bereits im Achtelfinale gegen Kolumbien Schluss.

     


    Video: Mit zehn Toren war PSG-Stürmer Edinson Cavani maßgeblich an der erfolgreichen Qualifikation seines Landes beteiligt. (Quelle: YouTube/FBPro)

     

    Kolumbien

    Die Kolumbianer sorgten vor vier Jahren im Achtelfinale für das Ausscheiden von Uruguay. Für sie selbst war nur eine Runde später nach einer knappen Niederlage gegen Gastgeber Brasilien Endstation. Nun wollen James Rodriguez, Falcao & Co. erneut für Furore sorgen und ähnlich weit kommen.

    In der WM-Qualifikation landeten „Los Cafeteros“ zwar auf Platz vier und lagen bloß einen Punkt hinter Argentinien, zugleich reichte es aber auch nur sehr knapp für die Qualifikation. So konnte beispielsweise Chile mit nur einem Zähler weniger die WM-Teilnahme abhaken.

     

    Russland

    Kaum eine Mannschaft ist schwieriger einzuschätzen als der Gastgeber. Das liegt zum einen daran, dass die Mannschaft von Stanislav Tschertschessow sich fast nur in Testspielen beweisen konnte, da sie als Gastgeber an keiner Qualifikation teilnehmen musste, zum anderen aber auch an den vielen verletzungsbedingten Ausfällen.

    So fallen mit den beiden Innenverteidigern Viktor Vasin und Giorgi Jikia sowie Top-Stürmer Alexander Kokorin bereits drei wichtige Spieler mit Knie- bzw. Kreuzbandverletzungen aus. Daher liegt die Hoffnung voll und ganz auf dem Heimvorteil. Beispiele für erfolgreiche Gastgeber gibt es schließlich genug. Man nehme nur Südkorea, das 2002 vor heimischem Publikum bis ins Halbfinale stürmte.

     

    Mexiko

    „El Tri“ könnte eine der großen Überraschungen des Turniers werden. Gespickt mit bekannten Stars, wie Chicharito, Carlos Vela und Andres Guardado, sowie aufstrebenden Spielern, wie Hirving Lozano und Jonathan Gonzalez, könnten die Mexikaner auch dieses Mal wieder die Gruppenphase überstehen.

    Nach zwei Achtelfinal-Pleiten in Folge (2014 gegen Holland, 2010 gegen Argentinien) will die Mannschaft von Juan Carlos Osorio dieses Mal länger im Turnier verweilen.

     


    Video: Hirving “Chucky” Lozano von PSV Eindhoven zählt zu den großen Aufsteigern in dieser Saison. Ob ihm bei der WM der Durchbruch gelingt? (Quelle: YouTube/GOOFilms)

     

    Mit nur einer einzigen erhaltenen Niederlage konnten sich die Mittelamerikaner jedenfalls locker für die WM qualifizieren. Auch beim Confed-Cup agierten die Mexikaner überzeugend und verloren das Spiel um Platz drei gegen Portugal erst in der Verlängerung.

     

    Schweden

    Die Skandinavier konnten sich in einer starken Gruppe knapp hinter Frankreich, aber vor Holland (punktgleich, aber bessere Tordifferenz), Bulgarien, Luxemburg und Weißrussland als Zweiter für die Playoffs qualifizieren.

    Als fünftbester Zweitplatzierter ging es für die Mannschaft von Janne Andersson dort gegen Italien, das nach zwei Spielen mit einem Gesamtscore von 1:0 besiegt wurde. Damit nehmen die Blau-Gelben erstmals seit 2006 wieder an einer Weltmeisterschaft teil.


     

    WM 2018 Wettquoten – die Geheimfavoriten

     

    Ägypten

    Die Nordafrikaner reisen zum ersten Mal nach 28 Jahren und zudem als Vize-Afrikameister zur Weltmeisterschaft nach Russland. Als Gruppensieger vor Uganda, Ghana und der Republik Kongo konnte sich Ägypten, vor allem dank starker Leistungen von Liverpool-Star Mo Salah in Gruppe E durchsetzen.

     

    Ägypten Wetten bei Betsson

    Bild: Wieviele Punkte holt Ägypten in der Gruppenphase?


     

    Der Jubel war daraufhin riesengroß. Das überrascht jedoch nicht allzu sehr: Erst zwei Mal waren die Ägypter bislang bei einer Weltmeisterschaft dabei – 1934 als erste afrikanische Mannschaft überhaupt sowie 1990 in Italien, wo es für die “Pharaonen” aber jeweils nichts zu holen war. Geht es nach Salah und seinen Kollegen, soll sich dies nun in Russland ändern.

    Aus Sicht der Wettanbieter offenbar kein Ding der Unmöglichkeit, denn kein afrikanischer Teilnehmer wird 2018 so hoch gehandelt wie Ägypten.

     

    Serbien

    Mit nur einer erhaltenen Niederlage konnte sich Serbien in einer starken Quali-Gruppe vor Irland (EM-Achtelfinalist), Wales (EM-Halbfinalist), Österreich, Georgien und Moldawien als Gruppensieger durchsetzen. 20 Toren waren dabei gruppenintern die mit Abstand beste Ausbeute.

    Nicht zuletzt deshabl ist die serbische Nationalmannschaft nun zum zweiten Mal nach 2010 erneut bei einr WM-Endrunde dabei.

    Damals konnte Milan Jovanovic seine Mannschaft zwar zu einem sensationellen 2:1-Sieg gegen Deutschland schießen, schlussendlich schieden die Adler aber trotzdem mit lediglich drei Punkten als Gruppenletzter hinter Australien und Ghana aus.

     

    Senegal

    Ebenfalls zum erst zweiten Mal konnten sich die Senegalesen erfolgreich für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Gleich bei ihrer WM-Premiere 2002 sorgten El-Hadji Diouf und seine Teamkollegen für eine Überraschung und besiegten den amtierenden Weltmeister Frankreich mit 1:0.

    Erst im Viertelfinale musste das afrikanische Sensationsteam nach Golden Goal gegen die Türkei die Segel streichen.

    Dass „die Löwen von Teranga“, die sich in ihrer Quali-Gruppe vor Burkina Faso, Kap Verde und Südafrika ungeschlagen als Gruppenerster durchsetzten, dieses Jahr für einen ähnlichen Erfolg sorgen werden, scheint nach Meinung der Buchmacher aber mehr als fraglich…

     

    Peru

    36 dürre Jahre sind seit der letzte WM-Teilnahme Perus vergangen. Dementsprechend groß war der Jubel, nachdem der Sprung zur Interkontinentalmeisterschaft im Vorjahr endlich wieder glückt – wenn auch ziemlich knapp:

    Nur aufgrund der besseren Tordifferenz landete „La Blanquirroja“ trotz Punktegleichheit vor Chile auf Platz fünf, der sie in die Playoffs brachte wo Neuseeland wartete. Die Südamerikaner schlugen die „All Whites“ mit einem Gesamtscore von 2:0.

     


    Video: Die Reaktion der Fans auf das allesentscheidende Tor, das Perus Teilnahme an der WM fixierte – Gänsehaut pur! (Quelle: YouTube/GC8)

     

    Großen Anteil daran hatte der Ex-Schalker Jefferson Farfan, der mit seiner Erfahrung ein wichtiger Bestandeil der Mannschaft ist. Mittlerweile verdient der Mittelfeldspieler sein Geld in Russland bei Lok Moskau und dürfte das alle Stücke spielende russische Klima deshalb bestens gewöhnt sein.

     

    Island

    Noch nie gab es flächenmäßig einen kleineren WM-Teilnehmer als Island. Bereits bei der Europameisterschaft in Frankreich sorgten die Inselbewohner für einen enormen Hype – nicht nur aufgrund ihres berühmten „Huh“-Schlachtrufs.

    Obwohl es ihre erste Teilnahme an einem Großereignis war, erreichten die Isländer damals das Viertelfinale. Mit dem rückenwind dieses Erfolges lief es dann auch in der WM-Quali wie geschmiert: Dort setzte sich die Mannschaft von Heimir Hallgrimsson als Gruppensieger vor Kroatien, der Ukraine, Türkei, Finnland und dem Kosovo durch.

     

    Nigeria

    Mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 2006 konnte sich Nigeria für sechs der sieben letzten WM-Endrunden qualifizieren. Die „Super Eagles“ sind damit mittlerweile eine Art afrikanischer Dauergast bei Fußball-Weltmeisterschaften.

    Dort sorgten sie zudem schon das ein oder andere Mal für Aufsehen. Immerhin dreimal reichte es schon für das Achtelfinale.

    Auf kontinentaler Ebene war zuletzt dagegen eher Flaute angesagt. Zuletzt scheiterten die Nigerianer sogar zwei Mal in Folge daran, sich für den Afrika-Cup qualifizieren.

    Unter dem Deutschen Gernot Rohr entwickelten sich die „Super Eagles“ jedoch wieder zu einer starken Mannschaft und konnten in einer starken Gruppe vor Sambia, Kamerun (amtierender Afrikameister) und Algerien (WM-Achtelfinalist 2014) als Gruppenerster erfolgreich das Ticket für die WM in Russland lösen.

     

    Japan

    Trotz einer erfolgreichen und sogar sehr beeindruckenden Qualifikation für die Weltmeisterschaft musste Japans Teamchef Vahid Halilhodzic im Frühjahr seinen Platz räumen.

    Aufgrund „enttäuschender Ergebnisse“ in einigen Testspielen griff der japanische Verband zu einer „Notfallmaßnahme“ und entließ den erfahrenen bosnischen Trainer. An seiner Stelle wird nun Akira Nishino, bis dato Technischer Direktor des Verbandes, die Mannschaft zur WM begleiten.

     

    Australien

    Ähnlich wie die Japaner haben auch die Australier einen neuen Mann an der Seitenlinie – Bert van Marwijk.

    Nach 22 Spielen und über 250.000 zurückgelegten Kilometern erklärte Ange Postecoglou trotz erfolgreicher Qualifikation und Gewinn der Asienmeisterschaft (im Finale mit 2:1 gegen Südkorea gewonnen, Anm. d. Red.) seinen Rücktritt.

    Als Gruppendritter hinter Japan und Saudi-Arabien ging es für die Mannschaft aus Down Under in die Playoffs wo sie zuerst gegen Syrien in die Verlängerung musste und sich eine Runde später gegen Honduras nach viel Aufwand mit 3:1 durchsetzen konnte.

     

    Marokko

    Für „die Löwen vom Atlas“ ist es zwar bereits die fünfte WM-Endrunde, zugleich liegt die letzte Teilnahme jedoch bereits 20 Jahre zurück. Bei seinen bisherigen vier WM-Teilnahmen erreichte Marokko erst ein einziges Mal das Achtelfinale (1986), ansonsten war stets bereits in der Gruppenphase Schluss.

     


    In der Qualifikation trafen die Nordafrikaner auf die Elfenbeinküste (Afrikameister 2015), auf Gabun mit Pierre-Emerick Aubameyang und Mali (Africa-Nations-Championship-Finalist 2016). Dabei lieferten sie eine überzeugende Vorstellung ab und sicherten sich ungeschlagen und ohne ein einziges Gegentor den ersten Gruppenplatz.


     

    WM 2018 Wettquoten – die Außenseiter

     

    Iran

    Nach 18 ungeschlagenen Spielen am Stück fährt das „Team Melli“ auch dieses Jahr wieder zur Weltmeisterschaft. Nach 1986, 1998, 2006 und 2014 ist es bereits die fünfte Teilnahme für die Vorder-Asiaten.

    Bei allen vierbisherigen Teilnahmen kamen die Iraner aber noch nie über drei Punkte hinaus. Nichtsdestotrotz blieben sie in keinem einzigen Turnier punktlos und konnten 1998 gegen die USA sogar erstmalig einen WM-Sieg einfahren. Ziel in Russland ist es daher, zum allerersten Mal die Gruppenphase zu überstehen.

     

    Costa Rica

    Zum sechsten Mal überhaupt und zum fünften Mal in Folge konnte sich Costa Rica erfolgreich für eine Weltmeisterschaft qualifizieren.

    Bei seiner letzten Teilnahme erreichte der Underdog völlig überraschend das Viertelfinale und musste sich erst im Elfmeterschießen gegen den später Drittplatzierten Holland geschlagen geben.

    In der WM-Qualifikation konnten sich die Mittelamerikaner hinter Mexiko und vor Panama, Honduras und den USA durchsetzen. Dabei kassierten „Los Ticos“ die zweitwenigsten Gegentreffer (11) von allen CONCACAF-Teams nach Mexiko.

     

    Tunesien

    Ungeschlagen konnte sich Tunesien vor der Dom. Rep. Kongo, Lybien und Guinea als Gruppenerster durchsetzen und sich so für die WM in Russland qualifizieren. Es ist die bereits fünfte Endrundenteilnahme der „Adler von Karthago“, aber dieses Mal soll erstmals die K.o.-Runde erreicht werden.

    Doch dafür müssen die Tunesier erstmals seit 1998 wieder einen Sieg einfahren. Die Nordafrikaner halten derzeit bei erst einem einzigen WM-Dreier und mussten bei den letzten drei Teilnahmen stets mit nur einem Punkt in der Tasche die Heimreise antreten.

     

    Südkorea

    Mit Ach und Krach konnten sich die Südkoreaner abgeschlagen hinter Iran und nur knapp vor Syrien, Usbekistan und China für die WM als Gruppenzweiter qualifizieren. Für die Tigers of Asia ist es die neunte WM-Endrundenteilnahme in Folge.

     


    Video: Heung-Min Son zählt in dieser Saison zu den absoluten Leistungsträgern bei Tottenham – kann er auch Südkorea weiter schießen? (Quelle: YouTube/Rafael Football)

     

    Uli Stielke, der die Südkoreaner fast die gesamte Quali über betreute, wird beim Turnier in Russland jedoch nicht mehr dabei sein. Aufgrund einiger ewnttäuschender Resultate wurde der langjährige Real Madrid-Star als Teamchef entlassen und durch Tae-Yong Shin ersetzt.

    Unter dem 47-Jährigen zeichnete sich zuletzt ein leichter Aufwärtstrend ab: Die Qualifikation wurde erreicht und seit seinem Amtsantritt setzte es keine einzige Pflichtspiel-Niederlage mehr. Siege sind dem Stielike-Nachfolger in seiner neuen Funktion allerdings auch noch nicht sonderlich viele gelungen.

    Ein ähnliches bild ergibt sich beim Rückblick auf die Endrunde 2014: Vor vier Jahren in Brasilien blieben Heung-Min Son und seine Kollegen weit hinter den Erwartungen zurück und wurden hinter Belgien, Algerien und Russland mit nur einem Punkt Gruppenletzter.

     

    Saudi-Arabien

    Als Gruppenzweiter hinter Japan, aber punktgleich mit Australien, konnten „die Grünen Falken“ sich erstmals nach 2006 wieder für eine WM qualifizieren. Der Erfolg kam recht überraschend, da die Saudis seit über zehn Jahren nicht mal bei der Asienmeisterschaft die Gruppenphase überstehen.

    Bei der erstmaligen WM-Teilnahme 1994 erreichte Saudi-Arabien völlig unerwartet das Achtelfinale. Punktgleich und mit gleicher Tordifferenz mit Holland und Belgien beendeten die Saudis die Vorrunde auf Platz zwei und kamen aufgrund des besseren Torverhältnisses in die runde der letzten 16, wo es gegen Schweden, den späteren WM-Dritten, eine deutliche 1:3-Schlappe setzte.

    Bei der letzten Weltmeisterschaft wurde Saudi-Arabien Gruppenletzter hinter Spanien, der Ukraine und Tunesien.

     

    Panama

    Erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte sich Panama. Es ist der bisher wohl größte Erfolg des Verbandes, denn die Zentralamerikaner konnten bisher erst einen einzigen Titel feiern: den UNCAF-Nations Cup 2009 gegen Costa Rica, Honduras, El Salvador und weitere weniger bedeutende Zentralamerika-Nationen.

     

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    Für viele sind „La Marea Roja“ daher ein unbeschriebenes Blatt. Zwar konnten sie sich als Dritter hinter Mexiko und Costa Rica, aber vor Honduras und den USA durchsetzen, aber ähnlich wie Trinidad & Tobago 2006 sind sie damit wohl einer der schwächeren sowie exotischeren Teilnehmer bei dieser WM.

     

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