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Fußball News vom: 02.07.2014 - 16:21

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WM 2014 Tipps WM 2014 Wetten

WM 2014 Viertelfinale: Argentinien – Belgien Wettquoten & Tipp

Mit vier (knappen) Siegen in vier WM-Spielen konnte die belgische Mannschaft den Ruf des Geheimfavoriten bislang bei sämtlichen Turnier-Auftritten mit Leben erfüllen. Im Viertelfinale müssen sich die Roten Teufel nun aber erstmals mit einem Gegner messen, der – nach den Prognosen der Wettanbieter – zunächst als eine Nummer zu groß erscheint.

WM 2014 Viertelfinale: Argentinien – Belgien Wettquoten & Tipp
Marc Wilmots will mit Belgien erstmals seit 1986 wieder in ein WM-Halbfinale einziehen. - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Die Albiceleste zittern – und bleiben doch auf Kurs

Immerhin werden die Argentinier gleich hinter den brasilianischen Gastgebern als heißester Anwärter auf den WM-Sieg geführt: Da ein Triumph in Brasilien allerdings weniger eine Vorgabe der Buchmacher, als die einer sich nach dem dritten Titel verzehrenden Anhängerschaft ist, darf es sich die Albiceleste ohnehin nicht erlauben, das samstägliche Duell verzagt in Angriff zu nehmen. Wie sehr derzeit jedoch die Grenzen zwischen Favoriten und Außenseitern verschwimmen, bekam die Mannschaft bereits im Achtelfinale gegen die Schweiz zu spüren, welches die Truppe von Alejandro Sabella nach zähem Ringen erst unmittelbar vor dem Ende der Verlängerung für sich entscheiden konnte.

Der fussballportal.de Tipp: Argentininen gegen Belgien endet remis

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In jener 118. Minute bedeutete einmal mehr die Klasse des zuvor lange Zeit abgemeldeten Lionel Messi den Unterschied, der nach einem unwiderstehlichen Solo Angel di Maria den Ball auf dem Silbertablett servierte: Da sich „La Pulga“ auch nach seinem vierten Auftritt wieder als „Man oft he Match“ auszeichnen lassen durfte, bestätigte sich der gewohnte Eindruck, dass die argentinische Mannschaft allein aufgrund der Genialität seines Kapitäns zu fürchten ist. Nichtsdestotrotz schloss Sabella dann aber auch den Siegtorschützen in seine obligatorische Danksagung an Messi ein: “Sie sind ganz unterschiedlich, nicht war? Und wir sagen es immer wieder: Sie können mit einem Spielzug ein Spiel entscheiden. Wir haben das Glück, sie an unserer Seite zu haben. Ich hoffe, dass das Team ihnen weiterhin die Unterstützung geben kann, die sie brauchen, und dass sie weiterhin entscheidende Beiträge auf diesem Niveau leisten können.“

In der Tat ist es beeindruckend, wie selbstverständlich Messi nach einer eher durchwachsen verlaufenen Saison beim FC Barcelona derzeit bei jedem seiner Auftritte die enorme Last der Verantwortung spazieren trägt; als verlässlicher Matchwinner wird er längst auch in der ihm zu Füßen liegenden Heimat als legitimer Erbe von Diego Maradona akzeptiert. Ausgerechnet dem legendären Weltmeister von 1986 fällt es aber offenbar ziemlich schwer, den bisherigen Darbietungen seiner fußballerischen Nachfahren etwas Positives abzugewinnen: „Ich bin verbittert, wütend, zornig. Argentinien hat eine Mannschaft, die viel besser spielen kann, aber wir müssen alle leiden. Es gibt Spieler, die nur mitlaufen. Aber bei einer WM schont man sich nicht, da spielt man mit Herz und gibt den letzten Tropfen Schweiß. Und das muss der Trainer auch einfordern.”

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Drei-Weg-Wette Tipico Bet365 Bet-at-home Interwetten Betway
Sieg Argentinien 2,05 2,15 2,05 2,15 2,15
Unentschieden 3,30 3,40 3,30 3,25 3,30
Sieg Belgien 3,70 3,75 3,65 3,50 3,50

Belgien hofft auf offenen Schlagabtausch

Zeigte sich Maradona insbesondere mit der Alleinunterhalter-Rolle von Messi unzufrieden, dürfte der mittlerweile 53-Jährige jedoch selbst am allerbesten wissen, dass das Toreschießen gegen die Belgier eine reine Chefsache ist. Beim letzten Aufeinandertreffen im Halbfinale der WM 1986 hatte die Fußball-Ikone schließlich mit einem Doppelpack in Eigenregie für den Einzug in das Endspiel gesorgt – ein besonderes Erlebnis, das natürlich auch der damaligen Torhüter der „Rode Duivels“ nicht vergessen hat. Folglich zeigte sich Jean-Marie Pfaff vor der „Revanche“ zwar prinzipiell optimistisch, ohne deshalb aber auf die obligatorische Warnung verzichten zu wollen: “Ich sehe für uns durchaus gute Möglichkeiten, denn ich denke, dass die mannschaftliche Geschlossenheit Belgiens ein Vorteil sein kann, wenn es gelingt, Lionel Messi und Angel di Maria in ihrem Aktionsradius etwas einzuschränken.”

Auch den aktuellen belgischen Generationsspielern muss die Erinnerung an jene – teils nur aus dem Erzählen geläufige – Niederlage ein besonderer Ansporn sein, den Weg in Brasilien auch gegen die leicht favorisierten Südamerikaner fortzusetzen: Schließlich bietet ein Sieg die Chance, auf den Spuren der bis heute legendären 86er-Generation zu wandeln, der bislang zum einzigen Male der Sprung in ein weltmeisterliches Halbfinale gelungen ist.

Vincent Kompany sieht dem Schlagabtausch in Brasilia in jedem Fall mit dem erforderlichen Schuss an Zuversicht entgegen; immerhin hatte bereits der starke Auftritt gegen die USA gezeigt, dass sein Team gegen offensiv ausgerichtete Kontrahenten am besten sein Potential entfalten kann: “Es lag an beiden Mannschaften, dass es ein so spektakuläres Spiel wurde. Wenn Argentinien auch so nach vorn spielt, haben wir im Viertelfinale durchaus gute Karten.”


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