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Fußball News vom: 14.10.2013 - 13:54

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WM 2014 Quali in Europa: Spieltag 11 mit Schweden – Deutschland

Nach Italien und Holland konnten mit dem Schlusspfiff der Freitagsspiele auch die Schweiz, Belgien und Deutschland die direkte WM-Qualifikation unter Dach und Fach bringen. Beim „Grande Finale“ am Dienstag sind somit noch vier direkte Startplätze, sowie acht Playoff-Plätze zu vergeben. Obwohl es für so manche Großmacht nur noch darum geht das WM-Ticket mit den nötigen Punkten zu entwerten, ist andernorts von einem erbitterten Fight um die verbliebenen Plätze auszugehen.

WM 2014 Quali in Europa: Spieltag 11 mit Schweden – Deutschland
Sami Khedira trug sich gegen Irland in die Trefferliste ein. - ©SID-IMAGES/AFP/PATRICK KOVARIK

Lediglich in den Gruppen A und C sind die Würfel bereits am Freitag gefallen. Deutschland und Belgien können nach überzeugenden Siegen auf Domizilsuche am Zuckerhut gehen, während Schweden und Kroatien noch immer auf ihre Chance über den Umweg Playoffs hoffen. Von jenen vier Teams können die abschließenden Begegnungen nun für Testzwecke oder Personalrochaden genutzt werden. Wobei das deutsche Gastspiel in Schweden, aufgrund des kuriosen und aus deutscher Sicht ärgerlichen 4:4 Hinspiel-Remis nach 4:1-Führung, sicherlich auch über einen gewissen Reiz verfügt. Den auf der Strecke gebliebenen Teams wie Irland (muss nach Kasachstan) und Österreich (Färöer Inseln) bleiben undankbare Gastauftritte in der europäischen Fußball-Peripherie hingegen nicht erspart.

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Der Schwarze Peter liegt aller Vorraussicht nach in der Gruppe B

Jene Gruppe die in der Squadra Azzurra schon frühzeitig ihren Sieger gefunden hatte, scheint nun diejenige zu werden, deren Gruppenzweiter als Schlechtester aller 9 Gruppenzweiten wohl nicht an den Playoffs teilnehmen darf. Deshalb gilt es für Armenien in Italien, Dänemark auf Malta sowie Tschechien und Bulgarien im direkten Duell nicht nur die entscheidenden Punkte zu holen, sondern dabei auch noch möglichst viele Tore zu erzielen. Selbst dann würde ein Relegationsplatz aber nur möglich werden, wenn der Konkurrenz aus den anderen Gruppen gänzlich die Nerven versagen.

Türkei mit unverhofftem Endspiel

„Totgesagte leben länger“ heißt es dagegen in der Gruppe D: die nach Niederlagen gegen Ungarn und Rumänien nahezu aussichtslos ins Hintertreffen geratene Türkei hat, nach der herben 1:8-Packung für die Ungarn am Freitag gegen Holland, auf einmal wieder gute Chancen auf den Relegationsplatz. Gegen ein bereits qualifiziertes Team Oranje muss für die Mannschaft von Fatih Terim vor abertausenden frenetischen Türken in Istanbul jedoch erst einmal ein Sieg her. Gelänge dieser nicht, so hätte wohl Rumänien die besten Karten auf Platz Zwei. Vor heimischem Publikum würde im Falle einer türkischen Niederlage gegen Holland bereits ein Unentschieden reichen, um das Team von der Moldau in die Relegation zu bugsieren.

Die vor Wochenfrist noch mit besten Chancen ausgestatteten Ungarn werden nach dem freitäglichen Desaster nun einmal mehr von Null anfangen zu müssen. Trainer Egervari scheint jedenfalls nicht mehr an die Magyaren zu glauben und warf nach dem 1:8 entnervt das Handtuch. Ein zu erwartender Sieg gegen Andorra würde jedenfalls nur dann reichen, wenn sowohl die Türkei als auch Rumänien ihre Spiele verlieren oder wenn der Fußballzwerg derart hoch bezwungen werden würde, dass die Türken und die Rumänen im Falle eines ihrerseitigen Remis in puncto Torverhältnis noch überflügelt werden könnten.

Isländischer Vulkan brodelt noch immer

Nachdem Ottmar Hitzfeld die „Schweizer Nati“ durch den 2:1-Auswärtserfolg in Albanien ein weiteres Mal zu einem Großereignis geführt hatte, kann er der Abschlusspartie gegen Slowenien ruhigen Gewissens entgegenblicken. Wer den Gentleman Hitzfeld jedoch kennt, weiß genau dass er das Spiel gegen Slowenien, trotz des Fehlens von Superstar Xerdan Shaquiri, nicht verschenken will. Auch weil er sich durch das Antreten mit einer B-Elf wohl den Vorwurf „Wettbewerbsverzerrung“ gefallen lassen müsste. Schließlich müssen die Slowenen gegen die Schweiz mindestens punkten um noch eine Chance auf die Relegation zu haben.

Andernfalls würden die Isländer wohl für die dickste Überraschung der Europa-Quali sorgen. Schließlich liegen die Kicker von der Vulkan-Insel noch immer einen Punkt (aber mit dem schwächeren Torverhältnis) vor Slowenien auf Rang Zwei. Um die Sensation einer Relegationsteilnahme wahrzumachen, müssen der Ex-Hoffenheimer Sigurdsson und seine Kameraden nur noch in Norwegen punkten und gleichzeitig darauf hoffen, dass Slowenien nicht gegen die Eidgenossen gewinnt.

Russland so gut wie durch

Weit weniger sensationell dürft es dagegen in Gruppe F zu gehen. Da den vom italienischen Trainerfuchs Fabio Capello gecoachten Russen der Gruppensieg kaum noch zu nehmen ist, haben sich die Portugiesen, nach ihrem enttäuschenden 1:1 gegen Israel, wohl schon mit dem Relegationsplatz abgefunden. Cristiano Ronaldo und Co. haben nur noch theoretische Chancen, die Sbornaja noch abzufangen. Ein Punkt gegen das letztmals von Berti Vogts gecoachte Asberbaidschan würde Russland bereits reichen, um von der zudem im Torverhältnis um 7 Treffer hinterherhinkenden „Selecao“ nicht mehr eingeholt werden zu können.

Bosnien kurz vor der WM-Premiere

Nachdem Bosnien vor den jüngsten beiden Großereignissen in Südafrika und Russland/Ukraine jeweils an Portugal in der Relegation scheiterte, hat es das Team vom Balkan mit einem Auswärtssieg in Litauen nun selbst in der Hand, die erste WM-Teilnahme zu fixieren. Aufgrund des 15-Tore-Vorsprungs gegenüber den punktgleichen Griechen, würde dann selbst ein Kantersieg des Europameisters von 2004 in Liechtenstein aller Voraussicht nach nicht ausreichen, um die treffsicheren Kicker vom Balkan noch zu überholen. Mit Ibisevic (7 Tore) und Dzeko (10 Tore) verfügen die Bosnier über die treffsicherste Doppelspitze des Kontinents. Mit elf Treffern traf lediglich der Holländer Van Persie einmal mehr als das bosniakische Top-Duo.

England und Spanien vor dem Gruppensieg

In der Gruppe H könnte England mit einem Heimsieg gegen Polen, das nach der Niederlage gegen die Ukraine chancenlos auf die WM-Teilnahme ist, den Direktplatz perfekt machen. „Wir haben den Job erst zur Hälfte erledigt“, warnte Kapitän Steven Gerrard allerdings nach dem freitäglichen 4:1 über Montenegro. Erstens weil die Polen seiner Meinung nach mit Lewandowski und Blaszczykowski über zwei brandgefährliche Weltklassepieler verfügen, andererseits weil die Polen bereits 1973 schon einmal die WM-Hoffnungen der „Three Lions“ zunichte machten. Da die zweitplatzierte Ukraine auswärts beim Fußballzwerg ihre WM-Qualifikation beschließt, können sich die Engländer wohl keinesfalls auf Schützenhilfe verlassen.

In der Gruppe I scheint nach dem 2:1-Arbeitssieg Spaniens über Weißrussland die Messe so gut wie gelesen zu sein. Schließlich glauben nicht einmal die bereits für die Relegation qualifizierten Franzosen noch an eine Heimniederlage des Weltmeisters gegen Georgien. Beim Heimspiel der „Equipe Tricolore“ gegen Finnland scheint es sich deshalb lediglich darum zu drehen, die in großen Teilen verlorengegangene Reputation des französischen Fußballs ein Stück weiter wiederherzustellen.

Spielplan, Ergebnisse und alle Informationen zurWM 2014 Qualifikation in Europa

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