|  | 

Fußball News vom: 17.05.2014 - 09:25

bet365_banner_468x60_new

Vermischtes

Die häufigsten und schwersten Verletzungen beim Fußball

Es gibt einige Verletzungen, die im Fußball relativ häufig anzutreffen sind. Ein Großteil betrifft natürlich die Beine der Spieler. Auch wenn schwere Verletzungen beim Fußball bisher eher die Ausnahme waren, sollten Fußballspieler das Verletzungsrisiko kennen. Durch die richtige Vorbereitung und natürlich das gründliche Aufwärmen kann das Risiko zwar reduziert werden, doch natürlich kommt es immer wieder zu Verletzungen, die im Vorfeld nicht hätten verhindert werden können.

Die häufigsten und schwersten Verletzungen beim Fußball

Ein wenig Statistik

Jede vierte Verletzung beim Fußball betrifft einen Bereich der Band-, Muskel- oder Gelenksstruktur, die schon einmal verletzt war. Es scheint also, dass durch einen einmaligen Unfall eine Sollbruchstelle entsteht, die im späteren Verlauf der Karriere anfälliger ist. Statistisch gesehen verletzen sich pro Spiel im Profifußball zwei Spieler, beim Training hingegen sind es viermal weniger. In dieser Statistik sind allerdings nur Fälle verzeichnet, die zu einem Abbruch oder zu einer Unterbrechung des Spieles geführt haben.

archillessehne_01

Etwa die Hälfte aller Verletzungen entsteht durch falsche Bewegungen und Stürze, die andere Hälfte aber durch das Eingreifen eines Gegenspielers. Das kann natürlich absichtlich durch ein Foul geschehen, aber in der Regel passiert es eher unabsichtlich.

Ganz allgemein sind die häufigsten Verletzungsarten im Fußball Prellungen, sie machen 50 % der Fälle aus. Auch Verstauchungen sind häufig, ihr Anteil liegt bei ca. 20 %. An dritter Stelle stehen Muskelverletzungen, die ca. 10 % ausmachen.

Natürlich werden die Profisportler von erfahrenen Ärzten und Physiotherapeuten begleitet. Leichte Verletzungen werden sofort am Spielfeldrand behandelt. Doch nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in den Regionalligen und sogar im Hobby Fußball werden Physiotherapeuten regelmäßig zur Betreuung der Spieler hinzugezogen. So wäre die Vereinsarbeit selbst kleiner Vereine ohne die Unterstützung ortsansässiger Therapeuten nicht möglich. Bezogen auf die Körperregionen sind naturgemäß die Beine und Füße am häufigsten betroffen.

An dritter Stelle steht aber bereits der Kopf des Spielers. Glücklicherweise sind schwerwiegende Verletzungen beispielsweise an der Wirbelsäule im Fußball eher selten. Meistens handelt es sich um leichte Blessuren, die allerdings für Spieler und das Team unangenehme Folgen haben können und unterschiedliche Therapien erfordern, erläutert eine Praxis für Physiotherapie aus Erlangen, die unter anderem Spieler des ATSV Erlangen behandelt. Es gibt allerdings auch einige wenige Erkrankungen, die für einen Spitzensportler das Aus seiner Karriere oder zumindest einen längeren Ausfall bedeuten können.

Zu längeren Ausfällen kommt es bei folgenden Verletzungen:

Achillessehnenriss – diese Verletzung fürchtet jeder Fußballprofi

archillessehne_02

Der Achillessehnenriss gehört zu den am meisten gefürchteten Verletzungen im Fußballsport. Die Sehne befindet sich zwischen den Wadenmuskeln und dem Fersenbein. Sie kann durch übermäßige Belastung oder Verschleiß reißen. In diesem Fall ist es nicht einmal mehr möglich, normal zu laufen. Selbst nach dem Ausheilen der Verletzung ist die Sehne nicht mehr so belastbar wie zuvor, deswegen mussten früher Profifußballer ihre Karriere wegen eines Achillessehnenrisses beenden. Neue Operationsverfahren führen heute zu einer vollständigen Genesung, die allerding mindestens ein halbes Jahr dauert.

Häufige schwere Sportverletzungen: Bänderriss und Kreuzbandriss

Der Bänderriss ist tatsächlich die häufigste, schwere Sportverletzung und insbesondere im Fußball kommt der Bänderriss oft vor. Vor allem der Außenbandriss am Sprunggelenk oder der Kreuzbandriss sind schwerwiegendere Verletzungen, deren Ausheilung mehrere Monate dauern kann. Bis zu sechs Monate kann ein Profispieler nach einer solchen Verletzung ausfallen.

Mehrere Wochen Ausfall durch Knochenbrüche

Knochenbrüche kommen im Fußball öfter vor, als man meinen könnte. Stürze oder Zusammenstöße können zu Brüchen führen. Je nachdem, welcher Knochen betroffen ist, ist die Behandlung ebenfalls langfristig. Die Heilung eines Knochenbruches dauert immer mehrere Wochen, ein längerer Ausfall des Spielers ist also vorprogrammiert.

6-8 Wochen Pause beim Muskelfaserriss

Muskelfaserrisse kommen bei Fußballern vor allem im Oberschenkel oder in den Waden vor. Eine einfache Muskelzerrung heilt bereits nach ein bis zwei Wochen, bei einem Muskelfaserriss kann sich die Pause aber über bis zu acht Wochen erstrecken.

Eher harmlos: die Verstauchung

Die Verstauchung ist zwar an sich eher harmlos, sie kommt auch in vielen Hobbyvereinen regelmäßig vor. Doch bei einem Profi bedeutet auch eine einfache Verstauchung einen Ausfall von bis zu zwei Wochen. Diese Zeit benötigt das Gelenk, um völlig zu kurieren.

Gar nicht so selten: Wunden beim Fußball

Wunden kennen vor allem Hobbyspieler, die auf einem Ascheplatz spielen müssen. Doch auch im Profifußball kommt es zu stumpfen Verletzungen und Wunden. Der Schweregrad kommt natürlich ganz auf die Größe der Wunde und den betroffenen Körperteil an. Eine kleine Platzwunde an der Stirn kann vor Ort während des Spieles behandelt werden, der Spieler kann weiterspielen. Größere Wunden sind glücklicherweise zumindest beim Spielen auf Rasen oder Kunstrasen die Ausnahme.

Bild 1: pixabay.com © tpsdave (CC0 1.0)
Bild 2: commons.wikimedia.org © Montrealais (CC0 1.0)

Ähnliche Fußballnews