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Fußball News vom: 24.07.2014 - 13:03

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Fussballwetten

Telekom Cup 2014: HSV – Wolfsburg Vorschau, Tipp & Wett-Quoten

Bereits zum zweiten Mal ist die Hamburger Imtech Arena Austragungsort des alljährlich im Rahmen der Saisonvorbereitung ausgetragenen Telekom Cups. Den Startschuss gibt in diesem Jahr der heimische HSV, der im Auftakt-Semfinale am Samstag (18:30 Uhr) den VfL Wolfsburg zum prestigeträchtigen Nordduell bittet.

Telekom Cup 2014: HSV – Wolfsburg Vorschau, Tipp & Wett-Quoten
Beim HSV geht es auch in der Vorbereitung auf die neue Saison hektisch zur Sache. - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Der HSV hofft auf Wiedergutmachung

Die Horror-Saison 2013/14 hat bei den Fans der „Rothosen“ tiefe Wunden hinterlassen. Obwohl dem drohenden Abstieg mit dem Relegations-Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth in buchstäblich allerletzter Minute der Riegel vorgeschoben wurde, ist die Enttäuschung in der Hansestadt nach wie vor riesig. Besonders zeigt sich dies am geringen Interesse des Hamburger Publikums am Telekom Cup in der heimischen Imtech Arena. Waren es vor zwei Jahren an selber Stelle im Schnitt nämlich noch 42 000 Zuschauer, die die Ränge im Volkspark der Hansestadt am ersten Turniertag säumten, sind heuer unmittelbar vor Turnierbeginn erst 25 000 Karten vergriffen. Der Bundesliga-Dino steht aufgrund des riesigen Imageverlustes nicht nur gegenüber dem offensichtlich bitter enttäuschten Anhang, sondern auch gegenüber zahlreichen Sponsoren in der Pflicht, schnellstmöglich Wiedergutmachung zu betreiben. Schließlich ist gerade der hochverschuldete HSV momentan auf jeden Cent angewiesen.

Der fussballportal.de Tipp: Wolfsburg gewinnt gegen Hamburg

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Um finanziell für neuen Handlungsspielraum zu sorgen, wurde eigens Ex-Manager Dietmar Beiersdorfer von Zenit St. Petersburg zurück an die Elbe geholt. Dessen erste Amtshandlung war es, den gescheiterten Sportdirektor Oliver Kreuzer zu entlassen, um ihn durch den aus Hoffenheim gekommenen Bernhard Peters zu ersetzen. Nun ist es für Beiersdorfer an der Zeit, den aufgeblähten Kader auszudünnen.

Angesichts der grauenhaften Vorsaison, alles andere als eine einfache Aufgabe – ebenfalls alles andere als leicht, hat es Coach Mirko Slomka vor der Partie gegen die „Wölfe“. Schließlich steht der Trainer, der sich nach eigenen Angaben keineswegs als „Retter“ fühlt, schon jetzt unter besonderer Beobachtung. Hinzu kommt, dass er hinsichtlich seines zukünftigen Kaders nach wie vor keinerlei Planungssicherheit hat. Daher dürfte schon jetzt feststehen, dass der Telekom Cup für die Norddeutschen erst den Anfang eines langen und steinigen Weges zurück zu alter Stärke darstellen wird.

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Sieg Hamburger SV3,002,952,60
Unentschieden2,902,853,20
Sieg VfL Wolfsburg2,402,452,50

Die „Wölfe“ hadern mit ihrer Frühform

Den Champions League-Einzug im Frühjahr nur um Haaresbreite verpasst, zählt der abermals gut verstärkte VfL Wolfsburg bei den Buchmachern zu denjenigen Teams, die den Münchener Bayern den Titel im kommenden Spieljahr am ehesten streitig machen könnten. Denn neben dem Ex-Frankfurter Sebastian Jung auf der rechten Abwehrseite, hat der VW-Werksklub nun auch das zentrale Mittelfeld um zwei schlagkräftige Alternativen bereichert. Der polnische Nationalspieler Mateusz Klich (kam von PEC Zwolle) und der in der Rückrunde bärenstark aufspielende Aaron Hunt aus Bremen sollen dort den Konkurrenzkampf neu entfachen.

Vor allem auf der Zehnerposition dürfte sich dabei ein spannender Dreikampf entwickeln. Schließlich lauern mit dem erfahrenen Hunt, Belgien-Star Kevin de Bruyne und dem klubeigenen Supertalent Maxi Arnold gleich drei Akteure auf den Platz hinter Ein-Mann-Spitze Ivica Olic. Selbst der kroatische Dauerbrenner kann sich trotz einer Vertragsverlängerung um zwei  Jahre nicht auf seinen wohlverdienten Lorbeeren ausruhen. Schließlich sucht Manager Klaus Allofs derzeit mit prall gefülltem VW-Portemonnaie nach einem weiteren Stürmer. Top-Kandidat: der Belgier Romelu Lukaku.

Der Leistungs-Motor der „Wölfe“ scheint entgegen den rosigen Zukunftsaussichten allerdings noch etwas zu stottern. Klar, einige WM-Fahrer sind noch immer auf WM-Urlaub oder gerade erst ins Training eingestiegen. Nichtsdestotrotz zeigte sich Coach Dieter Hecking alles andere als zufrieden mit dem bisher Gezeigten: „Wir haben in allen Bereichen noch Steigerungspotenzial. Wir dürfen uns nicht einlullen lassen, jetzt müssen wir aufwachen“, wendete sich der erfahrene Übungsleiter jüngst – nach dem keineswegs überzeugenden 3:1-Tespielerfolg über den SCR Altach – erstmals kritisch an seine Schützlinge. Gegen den HSV dürften die VfL-Spieler zudem die Anweisung bekommen, die eigenen Knochen zu schonen und nicht mit allerletzter Härte zu agieren. Denn nach dem Kreuzbandriss von Patrick Ochs, der Schultereckgelenkssprengung von Christian Träsch und dem aufgrund von Durchblutungsstörungen verhinderten Felipe herrscht vor allem in der Defensive schon jetzt ein mittelgroßer Personalengpass.


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