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Fußball News vom: 11.08.2017 - 11:27

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Bayern München DFB Pokal Wetten

1. Runde DFB-Pokal: Chemnitzer FC – Bayern Wettquoten & Vorschau

In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals hat dieses Mal der Chemnitzer FC das große Los gezogen: Dass am Samstag (15:30 Uhr) mit den Münchner Bayern der deutsche Rekordmeister auf der heimischen Wiese an der Gellertstraße erscheint, hat die gesamte Stadt in fiebrige Erregung gesetzt.

1. Runde DFB-Pokal: Chemnitzer FC – Bayern Wettquoten & Vorschau
Mats Hummels - (© Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com)

Während man sich in Sachsen für das Spiel des Jahres rüstet, ist die Anspannung bei den Münchnern verständlicherweise nicht ganz so groß – dabei macht den Gästen in personeller Hinsicht eine alles andere als optimale Ausgangsposition zu schaffen.

Mit dem von Javi Martinez im Supercup erlittenen Faserriss hat sich die Zahl der angeschlagenen Spieler auf acht erhöht, von denen sich mit dem unlängst in das Mannschaftstraining zurückgekehrten Arjen Robben lediglich einer auf einem guten Weg zu befinden scheint.

Der einen Großteil der Saison-Vorbereitung schwänzende Niederländer könnte es am Wochenende somit immerhin schon wieder in den Kader schaffen; ein Comeback auf dem Rasen dürfte allerdings erst im Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen die Leverkusener Werkself realistisch sein.

 


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Verletzungssorgen an der Isar

Ein Mitmischen beim Saisonauftakt der Bundesliga haben sich darüber hinaus auch Manuel Neuer und David Alaba zum Ziel gesetzt, derweil den meisten anderen Verletzten eine deutlich schlechtere Prognose zu schaffen macht.

So werden James und Juan Bernat den Kader im ungünstigsten Fall erst in etlichen Wochen komplettieren, während Carlo Ancelotti wohl aber wenigstens mit Boateng und Thiago noch bis zum Ende des Monats rechnen können sollte.

Nach fünf erlittenen Testspiel-Pleiten runden die zahlreichen Ausfälle das Bild einer ziemlich holprigen Vorbereitung sinnfällig ab; zumindest die personellen Verluste dürften aber als unvermeidliche Kollateralschäden der PR-Maßnahmen von vornherein eingepreist gewesen sein.

Immerhin ist es für die Münchner keine neue Nachricht, dass im Sommer absolvierte Weltreisen an die Substanz zu gehen pflegen. So hatte das Team etwa bereits beim vorjährigen Pokal-Auftakt in Jena auf acht verletzte Stars verzichten müssen.

 

Drei Weg WetteSieg Chemnitzer FCUnentschiedenSieg FC Bayern MünchenAnbieter
Tipico Fussball Wetten25,012,01,07Tipico
Bet365 Fussball Wetten21,015,01,05Bet365
Interwetten Fussball Wetten22,09,501,07Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten35,017,01,07Bet3000
Betway Fussball Wetten23,012,01,08Betway
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Der damals dennoch mühelos eingefahrene 5:0-Erfolg gibt dem FC Bayern jedoch das gute Gefühl, selbst mit einem Schrumpf-Kader auf der absolut sicheren Seite zu sein, zumal Niederlagen gegen unterklassige Klubs ohnehin nicht mehr in der vereinseigenen DNA vorgesehen sind.

Seit der letzten „Blamage“ gegen einen solchen Außenseiter zogen mittlerweile schon 14 Jahre ins Land – und auch für jenen Ausrutscher war mit der Alemannia aus Aachen lediglich ein damaliger Zweitligist verantwortlich gewesen.

 

Die Bayern “trainieren” in Chemnitz

Entsprechend ist es nachvollziehbar, dass nun auch der Abstecher nach Chemnitz nicht für ganz so voll genommen wird; Mats Hummel taktete das Pokalspiel unmittelbar nach dem Supercup gedanklich sogar noch in die Saison-Vorbereitung mit ein:

„Jetzt haben wir noch ein paar normale Trainingswochen, in denen wir gut arbeiten können. Dann sind wir Ende August hoffentlich auf dem Level, das wir uns vorstellen.“

 

Mats Hummels - credits: Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com

Mats Hummels sieht das Pokal-Duell in Chemnitz eher als Trainingsspiel. (Bild: Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com)


 

In Chemnitz sieht man dem Duell dagegen mit deutlich größerer Aufregung entgegen. Dennis Grote schien sogar schon bei der Pressekonferenz auf Betriebstemperatur zu sein: „Das ganze Umfeld ist heiß auf das Spiel und die Vorfreude ist riesig, die Bayern sind das Los schlechthin.“

 


“Die ganze Stadt, alle Fans und die Mannschaft sind motiviert.”

– Auch dem CFC-Coach Horst Steffen ist aufgefallen, dass es in Chemnitz derzeit nur ein Thema gibt.


 

Dabei hat eben diese Betriebstemperatur in den vergangenen Wochen noch zu wünschen übriggelassen. Nach vier in der 3. Liga absolvierten Runden haben die Sachsen auch erst ebenso viele Punkte auf die Habenseite gebracht.

Die magere Ausbeute lässt es als fraglich erscheinen, ob der frühere Saisonstart auch in diesem Fall ein Vorteil ist; über die eigenen Defizite wurden die im Sommer rundum erneuerten Chemnitzer mittlerweile schließlich schon von der drittklassigen Konkurrenz ins Bild gesetzt.

 


 

Alles – außer Pressing

Der Pokal-Euphorie kann aber natürlich auch die zuletzt maue Form keinen nennenswerten Abbruch tun; in der „Bild“-Zeitung freute sich Keeper Kevin Kunz vielmehr darauf, sich nun auch einmal unter absoluten Extrembedingungen ausprobieren zu dürfen:

„Wir nehmen uns kein Ergebnis, auch keine Ergebnisgrenze vor. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen, unser Tor vernageln, es ihnen so eklig wie möglich machen. Mal sehen, wie viele Widerstände wir aushalten können.“

Bei aller gebotenen Demut möchten sich allerdings auch die Himmelblauen nicht ganz die klitzekleine Hoffnung auf eine faustdicke Überraschung verkneifen; bei der Abwägung sämtlicher Eventualitäten bezog Trainer Horst Steffen deshalb auch die Möglichkeit eines Erfolges in seine Überlegungen mit ein:

„Ich bereite die Mannschaft so vor, wie auf ein normales Spiel auch – und ich nehme jedes Spiel ernst. Es wird zwar nicht von uns erwartet, aber vielleicht haben wir ja doch die Chance auf eine Sensation.“

Der hier zur Schau gestellte Optimismus kommt aber freilich ziemlich augenzwinkernd daher; wie nicht zuletzt die offiziell angestellte Überlegung beweist, ob dem deutschen Rekordmeister möglicherweise mit einem konsequenten Pressing beizukommen ist:

„Pressing zu spielen wäre vermessen. Wir freuen uns einfach auf die Bayern und wollen ein geiles Spiel machen. Jede Balleroberung und jede Aktion nach vorn müssen wir mit Freude erleben. Dann können wir für Torgefahr sorgen.“

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