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Fußball News vom: 23.06.2017 - 19:05

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Fußball International Nationalmannschaft

U21 EM 2017: Italien – Deutschland Vorschau & Wettquoten

Bei der Europameisterschaft in Polen stellt sich die deutsche U-21-Auswahl nach zwei absolvierten Partien als einzige Konstante der Gruppe C heraus: Gegen Italien (Samstag, 20:45 Uhr) reicht nun bereits ein Unentschieden, um mit dem Gruppensieg den Einzug in das Halbfinale zu buchen.

U21 EM 2017: Italien – Deutschland Vorschau & Wettquoten
Jubel bei Davie Selke. (© JANEK SKARZYNSKI / AFP / picturedesk.com)

Trotz der vielversprechenden Ausgangsposition haftet dem Prestigeduell gegen die Squadra Azzurra jedoch der Charakter eines nervenaufreibenden Endspiels an – schließlich legt es auch der mutmaßlich stärkste Vorrundenrivale weiterhin auf einen Platz in der Vorschlussrunde an.

Die jüngste 1:3-Überraschung gegen Tschechien hat die Situation der Italiener zwar erheblich verkompliziert; dennoch braucht es am Samstagabend lediglich einen Sieg, um auf den letzten Drücker doch noch an der deutschen Mannschaft vorbeizuziehen.

Die glorreiche Geschichte des italienischen Nachwuchses lässt erahnen, dass eine solch späte Wende alles andere als ausgeschlossen ist. Während sich eine DFB-Elf erst ein Mal zum U-21-Europameister krönte, gehen die Azurblauen als kontinentaler Rekord-Champion an den Start.

 


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Ausgerechnet die Leistungsträger schwächeln …

Beeindruckende sieben Final-Teilnahmen hatten in den vergangenen Jahren in insgesamt fünf Titelgewinnen gemündet – angesichts solcher Zahlen ist es geradezu selbsterklärend, dass sich die Elf von Luigi di Biaggio nun auch bei der diesjährigen EM keine baldige Heimreise vorstellen kann.

Immerhin war die Mannschaft mit der Maßgabe nach Polen gereist, die Scharte ihrer vor zwei Jahren angetretenen Vorgänger auszuwetzen: Bereits bei der anno 2015 absolvierten Endrunde musste man das Turnier schon nach drei wenig ruhmreichen Vorrunden-Auftritten für beendet erklären.

Hatten die Italiener damals aber tatsächlich einen nur durchschnittlichen Jahrgang nach Tschechien geschickt, kann an der Wettbewerbsfähigkeit des aktuellen Kaders kein Zweifel bestehen – ganz dem Klischee entsprechend, ist insbesondere die Hintermannschaft exzellent besetzt.

 

Drei Weg WetteSieg ItalienUnentschiedenSieg DeutschlandAnbieter
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So dürfte es sich etwa nur als eine Frage der Zeit erweisen, bis der derzeit mit Real Madrid und Juventus in Verbindung gebrachte Keeper Donnarumma auch in der A-Nationalmannschaft seinen Vornamensvetter Gianluigi Buffon beerbt.

Darüber hinaus blickt unter anderem auch schon der Abwehrchef Daniele Rugani auf eine ziemlich beachtliche Karriere zurück. Der Innenverteidiger trug zuletzt fast im Alleingang dafür Sorge, dass der Altersdurchschnitt des italienischen Meisters aus Turin nicht gänzlich durch die Decke ging.

Ausgerechnet für diese beiden jungen Topstars scheint die EM allerdings nicht zum Karriere-Höhepunkt zu taugen. Der am Mittwoch gegen Tschechien erlittene Rückschlag war auch auf einen schlechten Tag des bewährten Duos zurückzuführen.

So bereitete zunächst Rugani den ersten Gegentreffer mit einem Ausrutscher unfreiwillig vor, bevor dann auch der erfolgreiche Abschluss des die Gunst der Stunde erkennenden Michal Travnik nicht gänzlich unhaltbar schien.

 

Schlägt Italien zurück?

Auch die beiden in der Schlussviertelstunde kassierten Einschläge haben die Laune der italienischen Abwehr natürlich nicht gehoben – die zuvor erlittenen drei Gegentreffer hatten sich immerhin noch äußerst gnädig über insgesamt elf Pflichtspiele verteilt.

Die Flut an Gegentoren war zudem besonders bitter, weil die Niederlage eigentlich nicht den Spielanteilen entsprach; so hatte die Squadra Azzurra insbesondere vor dem sich als Genickbruch erweisenden zweiten Einschlag selbst mit aller Macht auf den Siegtreffer gedrängt.

Über den unglücklich verlaufenen Nachmittag tröstete Luigi di Biaggo jedoch der Gedanke hinweg, dass sein Team den Schaden noch immer beheben kann: „Dieses Ergebnis erschwert sicherlich unsere Situation, aber es ist noch nicht zu Ende. Wir haken diese Niederlage ab, und beginnen damit, das nächste Spiel vorzubereiten.”

 


 

Die Reparaturen müssen allerdings gegen eine Mannschaft gelingen, die scheinbar unantastbar ist – immerhin konnte der aktuelle U-21-Jahrgang des DFB alle zwölf absolvierten Pflichtspiele siegreich bestreiten.

Hatte sich die deutsche Elf bereits für die zehn Dreier in der Qualifikation ein zusätzliches Sternchen verdient, ging es dann in den ersten Spielen der Europameisterschaft nicht minder überzeugend den Gruppengegnern aus Tschechien (2:0) und Dänemark (3:0) an den Kragen.

Als Empfehlungsschreiben für höhere Weihen bot sich insbesondere der jüngste Auftritt gegen die Skandinavier an. Stand so manchem Spieler im Auftaktspiel noch die Nervosität ins Gesicht geschrieben, wurde gegen die Dänen eine titelverdächtige Leistung abgeliefert.

 


“Wir hatten sehr viele Spieler auf Topniveau heute.”

– Von dem souveränen Sieg gegen Dänemark ließ sich mit Stefan Kuntz auch der U-21-Coach begeistern.


 

Das DFB-Team ist in Frühform

Die zahlreichen spielerischen Fortschritte wusste mit Stefan Kuntz natürlich auch der Trainer zu würdigen, der sich namentlich von den kreativen Angriffsbemühungen seiner jungen Schützlinge begeistern ließ:

“Speziell der Spielaufbau hat diesmal schon anders ausgesehen, wir hatten mehr Breite und Tiefe im Spiel, haben die Dänen laufen lassen, und dann ergeben sich zwangsläufig Lücken, die wir dann auch genutzt haben. Auch die Qualität der Chancen war höher.“

Vor allem die Unberechenbarkeit wird vom Trainer als eine echte Waffe wertgeschätzt; schließlich haben sich die fünf Turnier-Treffer auf ebenso viele Torschützen verteilt: “Das fühlt sich sehr gut an. Dadurch kann man sich nicht nur auf zwei oder drei Spieler konzentrieren, die nur diesen Job machen.“

 

Davie Selke Deutschland U21 © JANEK SKARZYNSKI / AFP / picturedesk.com

Gegen Tschechien noch einen Elfmeter versemmelt, gegen Dänemark gelang ihm ein sehenswerter Treffer: Davie Selke. (Bild: © JANEK SKARZYNSKI / AFP / picturedesk.com)


 

Für die Leistungssteigerung konnte sich Kuntz zugleich aber auch selbst ein bisschen auf die Schulter klopfen. Immerhin machte es sich umgehend bezahlt, dass der 54-Jährige die Startaufstellung trotz der zuvor zu beobachtenden Anfangsschwierigkeiten gänzlich unangetastet ließ.

 

Selke meldet sich mit Treffer zurück

Gegen Dänemark wussten dann vor allem jene Spieler zu überzeugen, denen bei der EM-Premiere gegen Tschechien noch nicht allzu viel gelang: Mit Davie Selke meldete sich etwa der Elfmeter-Fehlschütze des Auftaktspiels am Mittwoch mit dem wegweisenden Führungstreffer zu Wort.

Ein Sonderlob heimste zudem auch der Torwart ein, der nach einigen anfänglichen Unsicherheiten beim zweiten Auftritt eine richtig reife Leistung bot: “Pollersbeck war ein wichtiger Teil im Spielaufbau, heute konnte er zeigen, warum er bei uns in der Bude steht.”

 


 

Trotz des dicht gedrängten Spielplans dürften nun auch am dritten Spieltag keine allzu großen Veränderungen in der Startelf zu erwarten sein – immerhin droht bereits ein etwas weniger ausgegorener Auftritt sämtliche Titelhoffnungen zunichtezumachen.

Schon zum Abschluss der Vorrunde müssen somit alle Kräfte gebündelt werden, um den noch benötigten Zähler an Land zu ziehen: Schließlich gilt es zu verhindern, dass sich das bislang Geleistete am Ende als ein Muster ohne Wert erweist.

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