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Fußball News vom: 20.06.2017 - 16:14

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Fußball International Nationalmannschaft

U21 EM 2017: Deutschland – Dänemark Vorschau & Wettquoten

Mit dem 2:0-Erfolg gegen Tschechien hatte die deutsche U-21-Auswahl bei der Europameisterschaft in Polen den vorgesehenen Start nach Maß erwischt. Beim zweiten Auftritt der Vorrunde soll es am Mittwoch (20:45 Uhr) nun auch der dänischen Mannschaft an den Kragen gehen.

U21 EM 2017: Deutschland – Dänemark Vorschau & Wettquoten
Kapitän Maximilian Arnold - (© Jan Woitas / dpa / picturedesk.com)

Nach der Auftaktniederlage gegen Italien steht den Skandinaviern das Wasser allerdings bereits vor dem Anpfiff in Krakau bis zum Hals. Um die Chance auf die Teilnahme am Halbfinale zu wahren, macht sich im Cracovia-Stadion nun schon der Griff nach dem vollen Dreier erforderlich.

Zumindest auf den ersten Blick scheint die Hoffnung auf einen solchen Befreiungsschlag nicht gänzlich aus der Luft gegriffen zu sein: Immerhin waren die Dänen bereits vor zwei Jahren – ebenso wie die deutsche U21 – bis ins Halbfinale der kontinentalen Endrunde vorgestoßen.

Gleichwohl rückte schon jenes in Tschechien absolvierte Turnier gewisse qualitative Unterschiede in den Blick; das direkte Aufeinandertreffen in der Gruppenphase hatte der DFB-Auswahl damals einen ungefährdeten 3:0-Erfolg beschert.

 


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Ein hoher Sieg wäre von besonderem Wert

Auch die aktuelle Spieler-Generation vermochte bereits ihre positiven Erfahrungen mit dem nördlichen Nachbarn zu machen; auf dem Weg zum U-19-Titel räumten nun erneut gefragte Leistungsträger wie Meyer, Stark und Öztunali den Nachwuchs der Dänen mit einem glatten 4:0 aus dem Weg.

Nicht zuletzt auf jene Demonstration der Stärke stützt sich die Hoffnung, dass sich nun auch bei der laufenden Endrunde ein kleines Schützenfest ergibt: Immerhin könnte ein gutes Torverhältnis dabei behilflich sein, sich durch das Vorrunden-Nadelöhr in die Vorschlussrunde zu zwängen.

Lassen es die deutschen U-21-Kicker am Mittwoch richtig krachen, sollte beim Vorrundenabschluss gegen Italien bereits ein Unentschieden für den Gruppensieg genügen – auch für die Kür des besten Zweitplatzierten wird wohl letztlich die Tordifferenz von ausschlaggebender Bedeutung sein.

 

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Somit ist es nur folgerichtig, dass sich Max Meyer im Vorfeld für einen Sturmlauf zu wappnen beginnt – wenngleich freilich auch der olympische Silbermedaillengewinner von Rio ahnt, dass mit den Dänen kein Fallobst zum europäischen Schlagabtausch erscheint:

„Jedes Tor ist wichtig, weil auch der beste Gruppenzweite weiterkommt. Man kann nicht vorher sagen, dass wir 3:0 oder 4:0 gewinnen wollen. Das wäre arrogant. Mit einem Fehler kann in diesem Turnier alles vorbei sein.“

Überdies hatte sich die deutsche Elf schon im Auftaktspiel an der Aufgabe verhoben, das Torverhältnis in schwindelerregende Höhen zu treiben: Im Angesicht eines bisweilen fahrigen Auftritts musste sich U-21-Coach Stefan Kuntz bereits mit der bloßen Pflichterfüllung zufriedengeben.

 

Arnold spürt noch jede Menge Luft nach oben

Gleichwohl blieb selbst gegen die Tschechen so mancher Hochkaräter ungenutzt; für leichte Verärgerung im deutschen Lager hatte diesbezüglich vor allem ein Fehlschuss des Neu-Herthaners Davie Selke vom Elfmeterpunkt gesorgt.

 


“Wir hätten das eine oder andere Tor mehr schießen können, aber wichtig ist, dass wir das erste Spiel gewonnen haben.”

– Mit seinem verschossenen Elfmeter trug Davie Selke selbst entscheidend dazu bei, dass es gegen Tschechien bei einer bloßen 2:0-Pflichterfüllung blieb.


 

Maximilian Arnold - credits: Jan Woitas / dpa / picturedesk.com

Kapitän Maximilian Arnold sieht bei der EM für die deutsche U21 noch viel Verbesserungspotenzial. (Bild: Jan Woitas / dpa / picturedesk.com)


 

Insbesondere der Eigensinn des Stürmers musste dabei eine gewisse Verstimmung provozieren; schließlich setzte sich Selke über die Anordnung von Trainer Kuntz hinweg, der eigentlich Maximilian Arnold zum gesetzten Schützen auserkoren hatte.

Der in dieser Szene übergangene Kapitän hatte nach dem Abpfiff allerdings nicht nur den Alleingang von Selke zu monieren: “Ich sehe eher das Kritische. Wir haben zu viele Chancen zugelassen, teilweise die zweiten Bälle nicht gewonnen und so das Spiel phasenweise aus der Hand gegeben.”

Torhüter Julian Pollersbeck blieb von offizieller Seite hingehend weitgehend von Kritik verschont; dabei hatte der erst unmittelbar vor dem Turnierstart zur Nummer 1 beförderte Pfälzer seinen eigenen Kasten gleich mehrfach mit übernervösen Aktionen in Gefahr gebracht.

Weil sich sowohl die Mitspieler als auch der Trainer an aufbauenden Worten versuchten, stellte sich Pollersbeck selbst als sein schärfster Kritiker heraus – um im nächsten Augenblick umgehende Besserung zu geloben:

„Das war scheiße, da gebe ich meinen Vorderleuten auch kein gutes Gefühl, das darf nicht sein. Das muss ich besser lösen, da bin ich jetzt gewappnet und habe bessere und einfachere Lösungen parat. Da hatte ich drei Gedanken auf einmal im Kopf, dann kommt sowas dabei raus.”

 


 

Die Innenverteidigung macht Sorgen

Stefan Kuntz ließ erst gar keinen Zweifel aufkommen, dass es gegen Dänemark tatsächlich zu einer nächsten Bewährungschance kommen wird – der Trainer schrieb den unsicheren Auftritt seines Keepers in erster Linie verzeihlichen Anlaufschwierigkeiten zu Gute:

“Das gehört zum Sammeln von Erfahrungen dazu. Positiv ist, dass er sich nicht beirren lässt, kurz vor Schluss hat er einen Freistoß relativ hoch abgepflückt. Für jeden kann diese EM wichtig sein, und ich denke, Julian hat mit dieser Partie seine Nervosität abgelegt.”

Erhebliches Steigerungspotential hat die deutsche Mannschaft allerdings nicht nur auf der Linie ausgemacht. So äußerte der bereits gegen Tschechien überzeugende Max Meyer die Hoffnung, dass der Spaß bei der Europameisterschaft erst in den anstehenden Prüfungen so richtig beginnt:

„Wir wollen unser eigenes Spiel durchziehen, so viel Selbstvertrauen sollte man haben. Wir haben sehr viele gute Fußballer in unseren Reihen und es hat heute schon gut funktioniert. In den nächsten Spielen wird es sicher noch besser, weil wir so noch nie zusammen gespielt haben. Man kann sich sicher auf die nächsten Spiele freuen.“

Als ein fraglicher Spaßvogel wird vor dem zweiten Gruppenspiel allerdings Niklas Stark gehandelt, der zum Auftakt gleich mehreren schmerzhaften Zweikämpfen zum Opfer fiel – und entsprechend beim Regenerationstraining am Montag nicht im Kreis der Mannschaft gesichtet worden war.

 


 

Schon beim Interview nach dem Schlusspfiff musste der 22-Jährige hörbar auf die Zähne beißen; der zu jenem Zeitpunkt dennoch geäußerte Optimismus stellt sich nun möglicherweise als etwas verfrüht heraus: “Im Moment tut mir alles weh, aber das sind die üblichen Blessuren. Ich denke, es ist nichts, was mich vom nächsten Spiel abhalten wird.”

 

Dänemark hat Bollwerk-Qualitäten

Angesichts des drohenden Ausfalls von Stark scheint sich die deutsche Innenverteidigung so langsam aber sicher zu einer Todeszone zu entwickeln: Mit Jonathan Tah musste schließlich bereits der vorgesehene Abwehrchef die EM kurzfristig sausen lassen.

Gleichwohl stehen die Chancen gut, dass sich dieser Qualitätsverlust zumindest gegen die Dänen noch einmal ohne böse Folgen kompensieren lässt; bei der 0:2-Auftaktniederlage gegen die Italiener hatten die Skandinavier nicht gerade vor Kreativität gesprüht.

Zudem konnte in der Elf von Niels Frederiksen schon in der Qualifikation vor allem die Defensivabteilung überzeugen. Nachdem es in zehn Pflichtspielen nur drei Gegentreffer setzte, bringt das Team bei der Europameisterschaft die beste Abwehr an den Start.

Gegen die mit 35 Toren treffsicherste Offensive des Vorausscheids sollten die Dänen nun aber dennoch eine ganze Menge Druck bekommen: Die deutsche Mannschaft ist stark genug besetzt, um zielsicher die eine oder andere Lücke im gegnerischen Bollwerk auszumachen.

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