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Fußball News vom: 28.03.2017 - 11:18

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Fußball International

Länderspiel 2017: Russland – Belgien Vorschau & Wett-Quoten

Nachdem Belgien beim 1:1 gegen Griechenland reichlich glücklich die Tabellenführung in der WM-Qualifikationsgruppe H verteidigte, bereiten sich die Roten Teufel am Dienstag (18:00 Uhr) mit einem Testspiel in Russland schon einmal an Ort und Stelle auf die kommende Endrunde vor.

Länderspiel 2017: Russland – Belgien Vorschau & Wett-Quoten
Belgien-Flügel Yannick Carrasco - (© Geert Vanden Wijngaert / AP / picturedesk.com)

Anlässlich des sportlich anspruchsvollen Eröffnungsspiels im neu errichteten Stadions zu Sotschi kann der WM-Gastgeber vermelden, dass die Vorbereitungen zumindest bezüglich der Infrastruktur dem ursprünglich angedachten Zeitplan entsprechen.

Während die erforderlichen Bauten in die Höhe wachsen, hinkt die Nationalmannschaft jedoch mehr denn je den Planungen hinterher: Auch nach Jahren intensivster Anstrengungen macht es noch immer den Anschein, als würde die Sbornaja von dem näher rückenden Spektakel kalt erwischt.

Nachdem sich das Team bei der vorjährigen Europameisterschaft einmal mehr in einem erbarmungswürdigen Zustand präsentierte, wurde bereits zum wiederholten Male der Trainer ausgetauscht – Leonid Sluzki machte nach dem Vorrunden-Aus für Stanislaw Tschertschessow Platz.

 


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Die Sbornaja tritt auf der Stelle

Seither muss nun auch der frühere Torwart, der unter anderem in Innsbruck an drei österreichische Meistertitel kam, die Erfahrung machen, dass seine neue Herausforderung zu den momentan wohl undankbarsten Aufgaben im weltweiten Fußball gehört.

Die bisherigen Tests lassen in jedem Falle wissen, dass auch unter Tschertschessow der große Aufbruch ausgeblieben ist. Die sechs absolvierten Freundschaftsspiele bekamen lediglich zwei knappe 1:0-Erfolge gegen Ghana und Rumänien zu sehen.

So richtig haarsträubend wird es allerdings erst, wenn man auf die zuletzt kassierten Niederlagen blickt: Bevor es vor wenigen Tagen ein 0:2 gegen die starken Ivorer setzte, hatte es noch nicht einmal gegen die Teams aus Costa Rica (3:4) und Katar (1:2) zu einem kleinen Erfolgserlebnis gereicht.

Angesichts solcher Resultate ist es selbstverständlich, dass das erste Minimalziel in immer unerreichbarer Ferne entschwindet. Bei der im Juni beginnenden WM-Generalprobe – dem Confed Cup – sollte eigentlich der Einzug ins Halbfinale die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit beweisen.

 

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In der Vorrunde des Mini-Turniers dürften die Russen nach den jüngsten Eindrücken aber allenfalls dem ozeanischen Außenseiter aus Neuseeland gewachsen sein; gegen die weiteren Gegner aus Portugal und Mexiko treten die Gastgeber dagegen als fußballerische Zwerge an.

Dabei ist es auch auf die Unlust einiger Protagonisten zurückzuführen, dass sich die Perspektiven der Mannschaft tendenziell sogar eher zu verschlechtern scheinen: Nicht alle Spieler erfüllt der Gedanke mit nationalem Stolz, sich bei der Heim-WM möglicherweise bis auf die Knochen zu blamieren.

 

Schlägt jetzt die Stunde von Neustädter?

So ging in der Winterpause gar der bisherige Kapitän über Bord; nach einer besonders missratenen Vorstellung gegen Costa Rica warf mit dem 34-jährigen Vasili Berezutski ausgerechnet der angestammte Abwehrchef entnervt die Brocken hin.

Richtig kalt ließ sich von dieser Entscheidung insbesondere der Nationaltrainer erwischen, der den Journalisten des russischen Fachmagazins Sport-Express in der Folge ein paar ziemlich verärgerte Sätze in die Notizblöcke notierte:

„Wenn wir es gewusst hätten, hätten wir uns darauf vorbereitet. Berezutski ist für uns ein spürbarer Verlust. Er war nicht zufällig Kapitän, und es gab entsprechende Pläne mit ihm. Da müssen wir uns nun anpassen.“

 


Roman Neustädter - Marius Becker / dpa / picturedesk.com

Darf sich Fenerbahce-Legionär Roman Neustädter gegen Belgien wieder einmal in der Startelf der russischen Nationalmannschaft beweisen?
(Credit: Marius Becker / dpa / picturedesk.com)


 

Vom Abgang des Kapitäns könnte aber zumindest Roman Neustädter profitieren, dessen Karriere in der Nationalelf bislang noch nicht so recht in Gang gekommen ist. Auch bei der jüngsten Niederlage gegen die Elfenbeinküste saß der zweifache DFB-Kicker über die volle Distanz auf der Bank.

 


„Er wirkt zuverlässig. Ich habe mit ihm geredet und ihm gesagt, was ich von ihm erwarte.“

– Russlands Coach Vasili Berezutski hält sich Roman Neustädter für künftige Bewährungsproben warm.


 

Auf der Bank des Gegners hatte derweil Marc Wilmots einen äußerst vergnüglichen Einstand als ivorischer Nationaltrainer erlebt; nach nur dreitägiger Tätigkeit für den zweifachen Afrikameister feierte das einstige königsblaue „Kampfschwein“ bereits seinen ersten Sieg.

Bei der Heimreise wären um ein Haar dessen früheren Schützlinge an Wilmots vorbeigerauscht, der bekanntlich von 2012 bis zu der unselig beendeten Europameisterschaft in Frankreich der belgischen Nationalelf vorgestanden hatte.

 

Belgien gastiert mit einer Schrumpf-Elf

Nach dem bitteren Viertfinal-K.o. gegen Wales wollen die Roten Teufel nun bei der Weltmeisterschaft 2018 dafür sorgen, dass man sich an die derzeitige goldene Generation irgendwann nicht nur als Jahrgang der verpassten Möglichkeiten erinnert.

 


Yannick Carrasco - Geert Vanden Wijngaert / AP / picturedesk.com

Yannick Carrasco & Co. sind trotz des jüngsten 1:1 gegen Griechenland Tabellenführer in ihrer Quali-Gruppe und voll auf Kurs Richtung WM 2018 in Russland. (Credit: Geert Vanden Wijngaert / AP / picturedesk.com)


 

Beim ersten Testlauf in Sotschi haben die Belgier allerdings erst einmal nur bedingt titelverdächtiges Personal an Bord; so hatten mit Kevin de Bruyne, Eden Hazard und Thomas Meunier gleich drei Schlüsselspieler das jüngste Pflichtspiel gegen Griechenland verletzungsbedingt geschwänzt.

Bei dem hart erkämpften 1:1 gegen den Europameister von 2004 blieb mit Thibaut Courtois, Marouane Fellaini und Laurent Ciman dann sogar noch ein weiteres Trio auf der Strecke, weshalb am heutigen Abend gezwungenermaßen die zweite Reihe zum Einsatz kommen wird.

Diese Aussicht dürfte bei der nach einem Erfolg dürstenden Sbornaja durchaus für leuchtende Augen sorgen; immerhin hatte sich bereits am Samstag angedeutet, dass das Reservoir an Spitzenspielern auch bei den Roten Teufeln nicht unendlich ist.

Waren die Belgier im vergangenen Herbst noch mit vier Siegen und einem Torverhältnis von 21:1 wie entfesselt in die WM-Qualifikation gestartet, deuteten sich beim erst spät geretteten Remis gegen die Griechen erstmals Komplikationen auf dem Weg nach Russland an.

Der Nationalcoach Roberto Martínez Montoliú konnte den unerwarteten Stotterstart in das neue Kalenderjahr allerdings nur bedingt auf die personelle Lage schieben; (zunächst) geschonte Spieler wie Dembele, Benteke oder Vermaelen lassen erahnen, dass die Not noch immer überschaubar ist.

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