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Fußball News vom: 14.07.2017 - 10:30

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Fußball International Nationalmannschaft

Frauen-EM 2017: Deutschland Favorit – Vorschau, Wettquoten & Tipp

Neu bei der Frauen-EM 2017 ist, dass erstmals 16 Mannschaften bei einer EM-Endrunde dabei sind. Alt ist hingegen, dass Deutschland als haushoher Turnier-Favorit ins Rennen geht. Seit 1995 holten die DFB-Frauen sechs Mal in Folge den EM-Titel. So auch diesmal?

Frauen-EM 2017: Deutschland Favorit – Vorschau, Wettquoten & Tipp
Bundestrainerin Steffi Jones will Deutschland zum EM-Titel führen. (© Soeren Stache / dpa / picturedesk.com)

Am Sonntag erfolgt der Anstoß zur größten Frauen-Fußball-Europameisterschaft aller Zeiten. Erstmals nehmen 16 Mannschaften an diesem kontinentalen Kräftemessen teil – vor vier Jahren waren es 12 und in grauer Vorzeit gar nur vier.

Von der Aufstockung profitieren – wie sollte es auch anders sein – hauptsächlich die kleineren Nationen. So kommt es, dass die Nationalteams von Österreich, Belgien, Schottland, Portugal und der Schweiz erstmals auf der großen EM-Bühne auftreten dürfen.

Und für Deutschland könnte es in diesem Sommer den „Titel-Hattrick“ geben.

Nachdem die deutschen Nationalmannschaften bereits beim Confed Cup und bei der U21-EM den Siegespokal in Empfang nehmen durften, könnten es ihnen nun die Frauen nachmachen.

Jedenfalls geht die deutsche Frauen-Auswahl als haushoher Favorit in diese EM-Endrunde.

 


Der fussballportal.de Tipp: Niederlande gewinnt die Frauen-EM

Wetten zur Frauen-EM bei Tipico


 

Schweden wollen “die Nummer 1 werden”

Für Schwedens Nationaltrainerin Pia Sundhage spielen die Einschätzungen der Wettanbieter jedenfalls keine Rolle. Sie hat eigene Pläne. „Wir wollen die Nummer eins werden”, kündigte sie recht forsch an.

Auch ein Sieg ihres Drei-Kronen-Teams zum EM-Auftakt gegen Deutschland am 17. Juli hält sie absolut für möglich: „Die Deutschen starten bei Turnieren immer mittelprächtig und steigern sich erst im Turnierverlauf.”

 

Wettquoten Sieger Frauen-EM 2017

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Niederlande
1,40
1,44
1,45
1,40
1,44
1,40
1,44
Dänemark
2,90
2,75
2,80
2,90
2,75
2,90
2,62

* Quoten Stand 04.08.2017; Text wurde vor Turnierbeginn erstellt
 

Bei den Olympischen Spielen in Rio hat das jedenfalls nicht geklappt – am Zuckerhut behielt die DFB-Truppe im Finale die Oberhand und holte sich die Goldmedaille.

Für Deutschlands EM-Routinier Anja Mittag sind nicht die Olympia-Silbernen aus Schweden der größte Titelkonkurrent, sondern die Französinnen. „Frankreich hat wie immer eine sehr spielstarke Mannschaft, die sind hungrig. Die haben noch immer kein großes Turnier gewonnen”, weiß die 32-Jährige Stürmerin, die zum vierten Mal bei einer EM dabei ist.

 


Die Spiele der DFB-Frauen bei der EM 2017 in den Niederlanden:


 

Auch Bundestrainerin Steffi Jones weiß, dass der Siegespokal nicht nur zum Abholen bereit steht: „Andere Nationen haben aufgeholt. Sie können zum Beispiel alle gut verteidigen. Da müssen wir Lösungen finden.”

 

Tadellose Qualifikation: Acht Spiele, acht Siege und kein Gegentor

In der Vergangenheit haben die deutschen Frauen diese bei EM-Endrunden aber immer noch gefunden. Seit der EM 1995 besetzen die deutschen Frauen bereits den EM-Thron – seit damals holten sie sechs EM-Titel in Folge.

Aber auch eine andere Zahl dokumentiert die deutsche Dominanz bei europäischen Titelkämpfen:

 
Bei den bisherigen neun Teilnahmen holten sie gleich acht Mal den Titel. Das bislang schlechteste Abschneiden bisher war der vierte Platz 1993. Da Deutschland auch noch bei den Titelkämpfen 1989 und 1991 siegreich blieb, blieben der Konkurrenz in der Geschichte der Frauen-EM nur magere drei Titel – zwei für Norwegen (1987, 1993) und einer für Schweden (1984).
 

Kein Wunder, dass die anderen Nationalmannschafen alles daran setzen wollen, die deutsche Dominanz endlich zu beenden.

Doch die Deutschen wollen ihre Serie nicht zu Ende gehen lassen – im Gegenteil: „Natürlich wollen wir den EM-Titel verteidigen“, heißt aus dem Lager des Nationalteams. Einziges Manko: Seit dem Gewinn bei den Olympischen Spielen befindet sich die DFB-Frauen-Auswahl im Umbruch.

 

20160819_PD10068 (RM) Steffi Jones Soeren Stache / dpa / picturedesk.com

Foto: Bei den Olympischen Spielen fungierte Steffi Jones noch als Co-Trainierin, bei der EM bestreitet sie ihr erstes Turnier als Bundestrainerin. Wie beiden Olympischen Spielen soll es auch jetzt mit dem Titelgewinn klappen. (Credit: Soeren Stache / dpa / picturedesk.com)


 

Nach dem triumphalen Gold-Abschluss hingen mit Bartusiak, Behringer und Krahn gleich drei altgediente Kräfte ihre Fußballschuhe an den Nagel. Dazu gab auch noch Bundestrainerin Silvia Neid nach elf Jahren ihren Rücktritt bekannt. Ihre Nachfolgerin wurde Steffi Jones, die zuvor ihre Co-Trainerin war.

Bis jetzt lief unter der Leitung von Jones alles tadellos. Die Qualifikation wurde mit acht Siegen aus acht Spielen und einem Torverhältnis von 35:0 perfekt und nahezu problemlos geschafft. Dazu wurden die letzten drei Testspiele allesamt gewonnen.

 


 

Jones will ihre Mannschaft bei der EM so auftreten sehen, wie es die Herren beim Confed Cup bzw. bei der U21-EM gezeigt haben. „Das waren junge, erfrischende Mannschaften, die unheimlich vom Teamspirit gelebt haben und unbeirrt ihr Spiel durchgezogen haben. So unbekümmert wollen wir auch sein.”

Auf ihrer Titel-Mission muss sie allerdings verletzungsbedingt auf drei Olympiasiegerinnen verzichten – auf Vize-Kapitänin Alexandra Popp, Simone Laudehr und Melanie Leupolz.

 

Schweden, Frankreich oder doch wieder Deutschland?

Andere Nationen wittern dennoch ihre Chancen – allen voran die Schwedinnen, die Revanche nehmen wollen für die Niederlage im Olympia-Finale. Wie es der Zufall so will treffen die beiden bereits in der Gruppenphase (beide wurden in die Gruppe B gelost) aufeinander.

Als weiterer Titelkandidat wird Frankreich gehandelt. Mit Lyon und Paris Saint-Germain standen in dieser Saison zwei französische Teams im Finale der Women’s Champions League. Diese Stärke sollte nun in die Nationalmannschaft mitgenommen werden und auch bei der EM zum Tragen kommen.

Allerdings hat die Equipe Tricolore den Ruf, bei großen Spielen immer zu enttäuschen.

 


Video: Das ist der deutsche EM-Kader – mit dieser Auswahl soll der siebente EM-Titel in Folge fixiert werden. (Quelle: YouTube/DFB-Frauen)

 

Des Weiteren wird den Gastgeberinnen der Niederlande der Heim-Triumph zugetraut – allerdings müssen sich die „Oranjes“ erst einmal in ihrer schweren Gruppe A gegen Norwegen und Dänemark behaupten. Anhand der Platzierungen in der Weltrangliste kann man hier getrost von einer “Todesgruppe” sprechen.

Trotz der schwedischen Kampfansagen, der französischen Dominanz auf Klubebene und dem niederländischen Heimvorteil sehen die Buchmacher die deutsche Auswahl ganz eindeutig in die Favoritenrolle für diese Titelkämpfe.

 
Die Gruppeneinteilung der Frauen-EM 2017:
Gruppe A: Norwegen (11), Niederlande (12), Dänemark (15), Belgien (22)
Gruppe B: Deutschland (2), Schweden (9), Italien (18), Russland (25)
Gruppe C: Frankreich (3), Schweiz (17), Island (19), Österreich (24)
Gruppe D: England (5), Spanien (13), Portugal (38), Schottland (21)
(In Klammer die Platzierung in der Weltrangliste)
 

Sollte der schwarz-rot-goldene Titel-Coup tatsächlich gelingen, wäre es nicht nur der siebente EM-Titel in Folge und der zehnte insgesamt, sondern die Spielerinnen würden auch ein Preisgeld von 37.500 Euro pro Spielerin kassieren.

Das wäre Rekord, soviel ließ der DFB noch nie für einen Frauen-EM-Titel springen. Zum Vergleich: Beim ersten EM-Titel bekam jede Spielerin vom damaligen Verbandssponsor Villeroy & Boch ein 40-teiliges Kaffeerservice.
 

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