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Fußball News vom: 20.06.2017 - 08:30

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Fußball International

Confed Cup 2017: Russland – Portugal Vorschau & Wettquoten

Nach dem Plfichtsieg zum Auftakt gegen Neuseeland wartet auf Russland am Mittwoch (17:00 Uhr MESZ) mit dem Spiel gegen Europameister Portugal die erste echte Bewährungsprobe. Die Iberer starteten mit einem Remis gegen Mexiko und stehen daher unter Zugzwang.

Confed Cup 2017: Russland – Portugal Vorschau & Wettquoten
Ronaldo war mit dem Auftakt nicht zufrieden. (© Thanassis Stavrakis / AP Photo)

„Wenn wir uns beim Confed Cup nicht erneut schämen brauchen, wäre das schon ein Erfolg“, formulierte der ehemalige sowjetische Nationalspieler Wagis Chidijatulin seine Erwartungen an die russische Nationalelf vor dem Turnierstart.

Damit sprach er vielen seiner Landsleute aus der Seele, schließlich ist der Ruf, den die „Sbornaja“ in der Heimat genießt, nicht unbedingt der beste.

Verantwortlich dafür zeichnen die unzähligen Misserfolge der vergangenen Jahre, wobei die EM-Endrunde in Frankreich im Vorjahr den negativen Höhepunkt markierte, als Russland die Vorrunden-Gruppe hinter Wales, England und der Slowakei auf dem letzten Rang abschloss.

Angesichts dessen wundert es auch nicht, dass selbst nach dem Auftakterfolg gegen Neuseeland (2:0) immer noch ein gewisses Misstrauen vorherrscht.

So schrieb die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ etwa: „Die Überlegenheit der Schützlinge von Stanislav Cherchesov lässt keine Zweifel aufkommen. Der Start des Turniers ist unseren Fußballern gelungen. Bleibt zu hoffen, dass die Fortsetzung nicht schlechter wird.“

 


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Portugal blieb hinter den Erwartungen

Bedenken, die freilich nicht zu Unrecht aufkeimen, taugt der neuseeländische Underdog doch nur bedingt als Gradmesser. Sehr wohl aber tut dies nun der amtierende Europameister aus Portugal, mit dem es der Gastgeber am Mittwoch (17:00 Uhr MESZ) in Moskau zu tun bekommen wird.

Im Gegensatz zu Russland haben die Iberer zum Auftakt gegen Mexiko bloß einen Punkt eingefahren – und das trotz zweimaliger Führung.

Die Anfangsviertelstunde hatte allerdings den Mexikanern gehört, die dem Europameister mittels intensivem Pressing das Leben erschwerten, ohne dabei aber wirklich selbst Gefahr zu erzeugen.

Nach 22 Minuten schien sich das zu rächen, als Pepe zur vermeintlichen Führung für Portugal einnetzte. Allerdings meldete sich erstmals bei diesem Turnier der Video-Assistent zu Wort, der gleich mehrere Portugiesen in Abseitsposition ausfindig gemacht hatte, womit der Treffer für ungültig erklärt wurde.

 

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Nur wenige Ausgenblicke danach gelang Quaresma nach toller Vorarbeit von Cristian Ronaldo dann aber doch noch ein regelkonformer Treffer.

Die Führung sollte nur von kurzer Dauer sein; Leverkusens Chicharito nutze einen Patzer des Dortmunders Raphaël Guerreiro nämlich eiskalt aus und erzielte per Kopf das 1:1.

Nach dem Ausgleich übernahm „El Tri“ abermals spielerisch das Kommando, wieder fehlte vor dem gegnerischen Tor jedoch die letzte Konsequenz.

Als Cedric Soares wenige Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Portugal erneut in Führung brachte, schien die Sache bereits gelaufen, ehe sich die aufopferungsvoll kämpfenden Mexikaner in der Nachspielzeit doch noch mit dem 2:2 belohnten.

„Das Ergebnis geht in Ordnung, weil auch sie gut gespielt haben“, befand Portugal-Trainer Fernando Santos nach dem Schlusspfiff.

Mit dem Videobeweis hingegen konnte sich der 62-Jährige noch nicht anfreunden: „Es sind die neuen Regeln, wenn es dem Fußball hilft, super. Niemand versteht den Videobeweis bislang allerdings. Es war ein bisschen verwirrend.“

 

Russland mit guter Direkt-Bilanz

Für Verwirrung sorgte übrigens auch Ronaldo, als dieser die verpflichtende Pressekonferenz nach dem Spiel einfach sausen ließ.

Offiziell aufgrund einer medizinischen Behandlung – spekuliert wird allerdings, dass sich der Real-Star in Wahrheit etwaigen Fragen zur Steueraffäre entziehen wollte.

 


20170618_PD5130 (RM) Cristiano Ronaldo, © Thanassis Stavrakis / AP Photo

Ist nicht nur aus sportlicher Sicht beim Confed Cup im Fokus: Portugals Superstar Cristiano Ronaldo. (© Thanassis Stavrakis / AP Photo)


 

Wie auch immer, Ronaldo teilte sein Resümee letztlich dem portugiesischen Fußball-Verband mit, der ihn wie folgt zitierte: „Es war nicht das Ergebnis, das wir wollten. Wir haben die Partie schon fast gewonnen und dann ein Tor in den letzten Minuten kassiert.“

Gegen Russland stehen er und seine Kollegen damit bereits unter Zugzwang – erst recht, weil davon auszugehen ist, dass Portugal – anders als bei der EM 2016 – in der Vorrunde wohl zumindest einen Sieg benötigen wird, um in die Vorschlussrunde einziehen zu können.

Bei den Buchmachern wird die Santos-Elf zwar favorisiert, Sieg-Quoten um 2,00 zeigen allerdings auch, dass ein Punktgewinn Russlands per se nicht ausgeschlossen wird.

Der Rückblick auf die vorangegangenen Duelle macht der „Sbornaja“ jedenfalls Mut. Nicht nur, dass sie beim bislang letzten Aufeinandertreffen (2016) die Oberhand behielt – auch in den drei vorherigen Vergleichen blieb Russland zweimal ungeschlagen.

 

Mehr Effizienz gegen Portugal

Druck verspürt Trainer Stanislav Cherchesov aber ohnehin nicht. „Druck? Das ist doch ein Begriff aus der Medizin. Da misst man den Blutdruck. Wir sind Profis und trainieren für das nächste Spiel“, witzelte der ehemalige Dresden-Profi.

Fragen nach dem konkreten Vorgehen gegen Ronaldo und Konsorten beantwortete der 53-Jährige allerdings nur vage. „Natürlich haben wir einen Plan für Portugal“, so Cherchesov, ohne genauer darauf einzugehen.

Eine bessere Chancenverwertung dürfte aber in jedem Fall eine Vorgabe für Mittwoch sein. Gegen Neuseeland ließ Russland bekanntlich eine Vielzahl guter Einschussgelegenheiten aus, weswegen es am Ende „nur“ zu einem 2:0-Sieg reichte.

 

Die Höhepunkte von Russlands Auftaktspiel gegen Neuseeland. (Quelle: YouTube/FIFATV)


 

Das war aber nicht der einzige Wermutstropfen an diesem Abend. So musste etwa Aleksandr Yerokhin das Spielfeld aufgrund einer Verletzung frühzeitig verlassen.

Ob er für Portugal fit wird, steht derzeit noch in den Sternen. „Wir müssen schauen, wie die Heilung verläuft. Viel Zeit haben wir nicht“, sagte Cherchesov.

 

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