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Fußball News vom: 27.05.2016 - 13:45

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EM 2016 Wetten

Testspiel EM 2016: Schweiz – Belgien Vorschau & Wettquoten

Erstmals seit langem zählt die belgische Auswahl bei einer EM wieder zu den Topfavoriten. Dumm nur, dass den Roten Teufeln ausgerechnet jetzt, kurz vor dem Turnierauftakt, das Verletzungspech zu schaffen macht. Wie schwer, wird der für Samstag anberaumte Test gegen die Schweiz zeigen.

Testspiel EM 2016: Schweiz – Belgien Vorschau & Wettquoten
Wird vom Verletzungspech heimgesucht: Belgiens Teamchef Marc Wilmots - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Nicht nur die Wettanbieter sind überzeugt: Belgien zählt zu den absoluten Topfavoriten bei der in wenigen Tagen beginnenden Fußball-Europameisterschaft!

Auch die FIFA-Weltrangliste lässt daran keinen Zweifel. Denn noch vor Weltmeister Deutschland und Titelverteidiger Spanien nimmt die Elf von Marc Wilmots in dieser einen hervorragenden zweiten Rang ein.

Kein Wunder also, dass kaum ein anderer EM-Teilnehmer mit derart vielen Vorschusslorbeeren überhäuft wurde wie die Belgier. Fragt sich nur, ob die Roten Teufel diesen in Frankreich auch gerecht werden können…

 

Wilmots gehen langsam die Innenverteidiger aus

Umso mehr gilt dies, weil rund um den belgischen Kader seit einigen Wochen der gefürchtete Verletzungsteufel sein Unwesen treibt.

Sein prominentestes Opfer ist Abwehrchef Vincent Kompany, der die Endrunde in Frankreich aufgrund einer Leistenverletzung komplett verpassen wird.


Der fussballportal.de Tipp: Belgien gewinnt gegen Schweiz

Wetten zu Schweiz – Belgien bei Bet3000


Als ob dieser Verlust nicht schon schwer genug wiegen würde, haben nun auch dessen potenzielle Back-Ups Nicolas Lombaerts (Zenit St. Petersburg), Dedryck Boyata (Celtic Glasgow), Thomas Meunier (FC Brügge) mit Verletzungsproblemen zu kämpfen.

Wie die Mittelfeldspieler Marouane Fellaini (Manchester United) und Radja Nainggolan (AS Rom) sowie Angreifer Divock Origi (FC Liverpool) konnte das Abwehrtrio in dieser Woche nur sporadisch bis gar nicht mit der Mannschaft trainieren.

 


„Ich bleibe ruhig und positiv und vertraue meinen Freunden und Team-Kameraden, dass sie uns bei der Euro in Frankreich stolz machen. Ich bin von jetzt an ihr glühendster Fan und werde alles tun, um sie zu unterstützen.“

– Vincent Kompany


 

Ein echtes Problem, zumal die Defensive ohnehin so etwas wie die Achillesferse bei den Benelux-Kickern darstellt. Ersichtlich wird dies nicht zuletzt daran, dass in den jüngsten acht Partien sieben Mal zumindest ein Gegentreffer hingenommen werden musste.

Wohl auch deshalb stieß am Dienstag Laurent Ciman (Montreal Impact) zum Team. Er wurde von Wilmots nachnominiert, um die im Abwehrzentrum klaffende Personallücke zumindest ein Stück weit zu schließen.

 

Drei Weg Wette Sieg SchweizUnentschiedenSieg BelgienAnbieter
Tipico Fussball Wetten3,003,202,40Tipico
Bet365 Fussball Wetten3,003,202,37Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,803,102,50Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten3,003,202,50Bet3000
Betway Fussball Wetten3,003,102,40Betway

 

Lang ist`s her…

Erste Aufschlüsse darüber, inwiefern den Belgiern dies als Mannschaft gelingt, wird der samstägliche Test gegen die Schweiz liefern. Handelt es sich dabei doch immerhin um einen aktuellen EM-Teilnehmer und regelmäßigen Gast bei fußballerischen Großereignissen.

 

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Teamchef Marc Wilmots schwört seine Roten Teufel in Lausanne auf den Test gegen die Nati ein. (Quelle: Twitter)

 
Zudem bietet die freundschaftliche Auseinandersetzung beiden Kontrahenten die Gelegenheit, sich mit einem bis dato unbespielten Gegner vertraut zu machen. Schließlich datiert das bislang letzte Duell vom – man lese und staune – 11. Oktober 1989 und damit noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs.

Wenn die Partie am Samstag um 16:15 Uhr in Genf angepfiffen wird, betreten also sowohl die Eidgenossen als auch die „Roten Teufel“ absolutes Neuland. Dementsprechend geringe Auswirkungen hat natürlich die Bilanz der bisherigen Duelle (12 Siege – 5 Remis – Niederlagen aus belgischer Sicht) auf die Prognosen der Wettanbieter.

 

Schießt sich die Schweiz aus der Krise?

Aus deren Sicht geht die Elf von Marc Wilmots nämlich ohnehin als Favorit in die Partie. Grund dafür ist insbesondere jene Tatsache, dass die „Nati“ mit der rasanten Entwicklung, die Belgien in den vergangenen fünf Jahren genommen hat, nicht mehr mithalten konnten.

Zwar verfügt auch ihr Coach Vladimir Petkovic über einen beachtlichen Fundus an talentierten Spielern, doch erleben nicht wenige von ihnen momentan einen kleinen Karriere-Knick.

 

Video: Ex-Coach Ottmar Hitzfeld über die EM-Chancen der Nati (Quelle: YouTube/BLICK Sport)


 

Dies ist nicht zuletzt ein Grund dafür, dass es mit der Schweiz seit seiner Amtsübernahme nach der WM 2014 eher bergab als bergauf gegangen ist. Darüber können auch sieben Siege in zehn EM-Quali-Partien nicht hinwegtäuschen.

Einerseits, weil die Qualifikations-Gruppe E bis auf den überlegenen Sieger England kaum Gegner auf Augenhöhe zu bieten hatte; andererseits, weil der Nati vom in den vergangenen Jahren alles andere als erfolgsverwöhnte Mutterland des Fußballs zweimal deutlich ihre Grenzen aufgezeigt wurden.

Grund: Sowohl das Hinspiel im Baseler „Joggeli“ (St. Jakob-Park) als auch das Rückspiel in Wembley endete mit einer hochverdienten 0:2-Niederlage.

EM 2016 Fahne Schweiz

Auch die Tatsache, dass die Petkovic-Schützlinge drei ihrer jüngsten fünf Länderspiele verloren haben, stimmt hinsichtlich auf eines eidgenössischen Heimerfolgs nicht gerade zuversichtlich. Erst recht, weil diese allesamt gegen Kontrahenten auf Augenhöhe hingenommen werden mussten.

Namentlich: Bosnien-Herzegowina (0:2), Irland (0:1) und die Slowakei (2:3).

 

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