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Fußball News vom: 24.06.2016 - 13:55

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EM 2016 Wetten

Schweiz – Polen EM 2016 Tipp, Wetten & Quoten

Im ersten Achtelfinal-Spiel kommt es am Samstag (15:00 Uhr) zum Aufeinandertreffen zwischen der Schweiz und Polen. Allzu viele Tore sollte man sich dabei allerdings nicht erwarten.

Schweiz – Polen EM 2016 Tipp, Wetten & Quoten
Die polnischen Fans wollen ihre Mannschaft ins Viertelfinale treiben. - ©SID-IMAGES/AFP/GABRIEL BOUYS

Die Gruppenphase der EM ist nun endgültig vorüber; ab sofort heißt es nur noch: Siegen oder Fliegen.

Los geht’s mit dem Achtelfinale bereits am kommenden Samstag, wenn gleich drei Entscheidungen auf dem Programm stehen.

Den Auftakt machen dabei die Schweiz und Polen, die sich um 15:00 Uhr in Saint-Étienne gegenüberstehen werden.

Für beide Nationen ist dies zugleich eine historische Premiere, denn noch nie war es Polen und der Schweiz bislang gelungen, die Gruppenphase bei einer Europameisterschaft zu überstehen.

Umso größer sind nun auch die Erwartungen auf beiden Seiten. „Wir haben unser Minimalziel erreicht, sind aber weiterhin hungrig und wollen noch mehr erreichen“, gab sich Schweiz-Coach Vladimir Petkovic bereits kämpferisch.

 

Lewandowski bislang enttäuschend

Ähnlich der Tenor in Polen, wo vor allem namhafte Spieler wie Robert Lewandowski die Hoffnungen auf ein langes EM-Turnier nähren. Dass ausgerechnet er bislang so überhaupt nicht zur Geltung gekommen ist, sieht man bei den Biało-Czerwoni (zu Deutsch: Weiß-Roten) gelassen – allen voran Trainer Adam Nawalka.

„Es ist kein großes Problem, dass Lewandowski noch nicht getroffen hat. Er arbeitet sehr hart für die gesamte Mannschaft und hat einen großen Einfluss auf unsere Siege. Er ist unheimlich wichtig für uns. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann er wieder trifft.“

 


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Tatsache ist aber auch, dass der Bayern-Stürmer bislang nicht nur ohne Treffer geblieben ist; auch hatte der Pole in den drei Vorrundenspielen keinen einzigen Schuss aufs Tor zu verzeichnen.

Ein Armutszeugnis für jemanden, der sich in der EM-Qualifikation noch die Torjäger-Krone unter den Nagel reißen konnte.

 

Zwei Tore, sieben Punkte

Überhaupt scheint von der polnischen Tormaschinerie aus der Quali nicht mehr viel übriggeblieben zu sein.

Hatte die Nawalka-Elf in der Vorausscheidung noch sage und schreibe 33 Treffer erzielt (nach England die meisten), so sind es bei der EURO bislang deren zwei.

 

Drei Weg Wette Sieg SchweizUnentschiedenSieg PolenAnbieter
Tipico Fussball Wetten3,102,902,60Tipico
Bet365 Fussball Wetten3,402,902,60Bet365
Interwetten Fussball Wetten3,002,902,70Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten3,302,902,70Bet3000
Betway Fussball Wetten3,252,872,62Betway
Expekt Fussball Wetten3,202,802,50Expekt
Bwin Fussball Wetten3,252,952,60Bwin

 

Frei nach der Devise „Offense wins Games, Defense wins Championships“ liegt der polnische Fokus nun auf einer gesicherten Hintermannschaft, weswegen sich Trainer Nawalka auch überhaupt nicht daran stört, dass seine Mannschaft aktuell bei nur zwei EM-Toren hält.

Erst recht nicht, nachdem Polen mit dem eingeschlagenen Weg überaus gut fährt: So holten die „Weiß-Roten“ trotz der nur zwei Treffer satte sieben Punkte in der Gruppenphase. Selbst dem Weltmeister trotze man dank eines torlosen Remis einen Zähler ab.

 

Kein Torreigen zu erwarten

Selber kassierte Polen kein einziges Gegentor während der Gruppenphase, was davor nur zwei weiteren Mannschaften bei einer EM gelungen ist.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Gruppenphase. Nicht nur mit der Defensivleistung unserer Abwehrspieler, sondern mit Verteidigungsleistung des gesamten Teams. Gegen Deutschland und Nordirland hatten wir immer alles unter Kontrolle, weil wir als Mannschaft sehr gut organisiert sind“, erklärte Michal Pazdan, der als Innenverteidiger maßgeblich am polnischen Achtelfinal-Einzug beteiligt gewesen ist.

 

20160621_PD6511 (RM) Kamil Glik & Jakub Blaszczykowski - ANNE-CHRISTINE POUJOULAT / AFP / picturedesk.com

Polen bejubelt den Achtelfinal-Einzug – auch, dank der schier unüberwindbaren Defensive um Kapitän Kamil Glik (Bild links) . (Photocredit: ANNE-CHRISTINE POUJOULAT / AFP / picturedesk.com)


 

Gegen die Schweiz erwartet der Legia Warschau-Profi allerdings „ein schwieriges Spiel. Wir haben uns ihre Partien angesehen, sie haben ein sehr gutes Ballbesitzspiel und einige herausragende Akteure in ihren Reihen. Es ist ein Achtelfinale, also müssen wir hochkonzentriert sein“.

Hinzu kommt, dass es bei dieser EM die Schweizer ebenfalls beherrschen, aus wenig viel herauszuholen. Wie Polen haben auch die Eigenossen bloß zwei Tore benötigt, um Gruppe A auf dem 2. Rang abzuschließen, womit ein Torreigen am Samstag wohl eher nicht zu erwarten ist.

 

Beide Teams punkteten zum Abschluss

Zumindest am letzten Spieltag gegen Frankreich spielte den Schweizern allerdings auch das Glück gehörig in die Karten.

Obwohl die Nati mit Frankreich munter mitspielte und die eine oder andere gut Einschussgelegenheit vorfand, waren die Franzosen mit gleich drei Aluminium-Treffern dem Sieg deutlich näher.

 

Twitter Screenshot EURO Achtelfinale 2016

Das Achtelfinal-Tableau der EM 2016 im Überblick (Twitter/UEFA EURO 2016)


 

Vor allem ein überragender Paul Pogba hätte mit ein klein wenig mehr Präzision schnell für klare Verhältnisse sorgen können. Den Schweizern kann’s egal sein, denn das Ergebnis (0:0) stimmte schlussendlich.

So auch bei den Polen, die zum Abschluss mit den Ukrainern nach einer guten Anfangsphase durchaus Probleme hatten, dank Joker Jakub Blaszczykowski in Minute 54 allerdings den letztlich spielentscheidenden Treffer erzielten.

 


„Das Team hat für diesen Erfolg hart gearbeitet und sich das Achtelfinale verdient. Die Schweiz hat zwei Tage mehr Erholung, aber wir werden alles geben.“

– Jakub Blaszczykowski nach dem Sieg über die Ukraine.


 

Polen rotes Tuch für die Schweiz

Fest steht jedoch auch, dass beide Teams ihre Leistungen deutlich steigern müssen, will man noch etwas länger in Frankreich verweilen.

Die Wettanbieter trauen dies offensichtlich eher der Nawalka-Elf zu: Zwar kann von einer klaren Favoritenrolle nicht die Rede sein, die besseren Sieg-Aussichten hat bei den Buchmachern aber Polen.

Ein Mitgrund hierfür ist zweifelsohne die vielversprechende Direkt-Bilanz: Von den bisherigen zehn Duellen hat die Schweiz bloß ein einziges für sich entscheiden können.

 

Die letzten 5 Duelle zwischen Schweiz und Polen:
DatumBewerbTeamsErgebnis
01.06.2014TestspielPolen – Schweiz2:2
28.02.2001Testspiel (neutraler Spielort)Polen – Schweiz4:0
27.03.1984TestspielSchweiz – Polen1:1
12.11.1979EM-QualiSchweiz – Polen0:2
15.11.1978EM-QualiPolen – Schweiz2:0

 

Die Statistik ist aber mit Vorsicht zu genießen, denn die meisten Vergleiche beruhten auf rein freundschaftlicher Basis und liegen bereits ein ganze Weile zurück.

Auf Pflichtspiel-Ebene stand man sich dagegen nur zweimal gegenüber und zwar 1980 im Rahmen der EM-Qualifikation. In beiden Partien hieß der Sieger am Ende Polen (gewann jeweils 2:0).
 

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