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Fußball News vom: 26.06.2016 - 14:50

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EM 2016 Wetten

Italien – Spanien EM 2016 Tipp, Wetten & Quoten

Nach einer nicht immer mitreißenden Vorrunde hatten zuletzt auch die Achtelfinals in Frankreich vor allem schwere Kost geboten: Umso größer sind die Hoffnungen, dass die Europameisterschaft mit dem Kracher zwischen Italien und Spanien (Montag, 18:00 Uhr) endlich doch noch in die Puschen kommt.

Italien – Spanien EM 2016 Tipp, Wetten & Quoten
Wer behält im Duell zwischen Chiellini und Morata die Oberhand? (Photocredit: REMY GABALDA / AFP / picturedesk.com)

Während das neutrale Publikum dem Klassiker voller Erwartungen entgegenfiebert, ist die Vorfreude bei den beteiligten Mannschaften nicht ganz so groß: Insbesondere der Titelverteidiger hadert damit, dem unangenehmen Brocken nicht aus dem Weg gegangen zu sein.

Derweil die Squadra Azzurra als Gruppensieger gänzlich unverschuldet in die Neuauflage des EM-Finals von 2012 hineingeschliddert ist, haben es sich die Spanier ausschließlich alleine zuzuschreiben, auf der undankbaren Seite des Turnier-Baums gelandet zu sein.

Nachdem die anfänglichen Siege gegen Tschechien und die Türkei bereits den Verdacht nährten, dass die Rote Furie wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist, wirkte so mancher Spieler nach der späten 1:2-Abfuhr gegen Kroatien wie vom Donner gerührt.

Vor allem die vermeintlichen Hauptschuldigen an der Niederlage steckten den Rückschlag nicht so ohne weiteres weg, wie noch tags darauf der gleichfalls wirkungslos gebliebene Nolito berichten musste: „David de Gea ging’s richtig dreckig, Sergio Ramos auch.“

 


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Die mäßige Gemütsverfassung des Duos dürfte nicht zuletzt auch der spanischen Presse anzulasten sein: Nach dem verschossenen Elfmeter bzw. der beim entscheidenden Treffer freigemachten Torwartecke gingen auch die einheimischen Gazetten schonungslos mit den beiden Spielern ins Gericht.

 

Endet die spanische Vorherrschaft?

Dass der letztlich ziemlich unglückliche Rückschlag derart hohe Wellen schlug, dürfte vor allem dem Ende einer historischen Serie geschuldet sein: Immerhin musste sich „La Roja“ erstmals seit zwölf Jahren wieder in einer Niederlage bei einer EM-Endrunde fügen.

Nachdem bereits die WM in Brasilien zu einem Debakel geraten war, scheint der Fehlschlag gegen die Karierten somit nun auch vom Ende der Vorherrschaft auf dem Kontinent zu künden – keine guten Voraussetzungen, um es nun mit einem der Überflieger der Vorrunde aufzunehmen.

 


„Das wird uns was kosten. Es ist sehr schwer, gegen Italien Tore und Chancen herauszuspielen.“

– Thiago macht sich vorsorglich schon einmal auf ein ganz hartes Stück Arbeit im Achtelfinale gefasst.


 

Während die Spanier bisher nur kleine Fische bezwangen, war den Italienern mit dem 2:0-Erfolg gegen Belgien bereits in der Vorrunde ein frühes Meisterwerk geglückt – vor allem in taktischer Hinsicht haben sich die Azurblauen bislang in absoluter Topform präsentiert.

 

Drei Weg Wette Sieg ItalienUnentschiedenSieg SpanienAnbieter
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Bet365 Fussball Wetten4,333,002,15Bet365
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Die spanische Legende Xavi sagt ihren Nachfolgern entsprechend große Probleme in Saint-Denis voraus; die Tücken des von den Italienern favorisierten Spielsystems hatte der Altmeister vor zwei Jahren schließlich noch am eigenen Leib zu spüren bekommen:

„Chile und Niederlande haben gegen uns bei der WM 2014 auch im 3-5-2 gespielt – und wir sind daran zerbrochen“, rief der Welt- und Europameister die beiden großen Demütigungen der jüngsten Weltmeisterschaft in Erinnerung.

 

Die letzten Duelle gingen an „La Roja“

Umso gefährlicher sei es deshalb für die Rote Furie, dass Italien nicht nur in taktischer Hinsicht gefürchtet werden muss; auch in anderen relevanten Bereichen macht sich der mittlerweile 36-Jährige auf einen auf unmittelbarer Augenhöhe agierenden Gegner gefasst:

„Was Philosophie, Charakter und Wettbewerbsfähigkeit angeht, glaube ich, dass Italien der unangenehmste Gegner für Spanien ist. Spanien hat Italien schon immer gefürchtet.“

 

Video: Bayern-Star Thiago ist vor den Italienern gewarnt. (Quelle: YouTube/SPOX)


 

Einschränkend bleibt hier allerdings festzuhalten, dass sich diese Furcht zuletzt in schönster Regelmäßigkeit als unbegründet erwiesen hatte: Aus den letzten relevanten Vergleichen ging der Titelverteidiger schließlich ziemlich verlässlich als strahlender Sieger hervor.

Vor dem furiosen 4:0-Triumph im letzten EM-Finale hatte „La Roja“ etwa auch schon im Viertelfinale der EM 2008 das glücklichere Ende für sich: Mit nur einem Treffer in den jüngsten vier Pflicht-Duellen kamen die Italiener vor allem in offensiver Hinsicht nicht an die Spanier heran.

Somit lässt es sich dann auch erklären, warum die Warnungen von Vicente del Bosque im Vergleich deutlich halbherziger erscheinen: „Italien hat viele Fähigkeiten und das Mindeste ist, dass wir die Mannschaft respektieren müssen, die defensiv sehr stark spielt und auch in anderen Bereichen sehr gefährlich ist.“

Auch bei seinen Spielern ist der Wille zu spüren, der undankbaren Situation mit einer optimistischen Herangehensweise den Schrecken zu nehmen; dem ärgerlichen Rückschlag gegen die Kroaten wird eine etwas trotzig anmutende Mia-san-Mia-Mentalität entgegengesetzt.

 

20160617_PD16952 (RM) Giorgio Chiellini & Alvaro Morata - REMY GABALDA / AFP / picturedesk.com

Das Duell zwischen Italiens Innenverteidiger Giorgio Chiellini (links) und Spaniens Mittelstürmer Alvaro Morata könnte ein das Achtelfinale prägendes werden. (Photocredit: REMY GABALDA / AFP / picturedesk.com)


 

Die Rollen scheinen klar verteilt

So sieht etwa Cesc Fàbregas eine Erinnerung daran als geboten an, dass die eigene Mannschaft den Kontinent in den letzten Jahren in Atem hielt: „Man sollte nicht vergessen, dass wir die Europameister sind.“

Auch Nolito wiegt sich in dem beruhigenden Gefühl, dass es auf dem Weg zum europäischen Thron zunächst einmal den Titelverteidiger zu schlagen gilt: „Spanien ist Spanien und hat eine gute Mannschaft. Wir respektieren alle Gegner, aber Angst brauchen wir vor niemandem haben.“

Den auf Revanche bedachten Italienern scheint es gar nicht so unrecht zu sein, dass der Gegner derart vehement Ansprüche auf die Favoritenstellung erhebt: Unter exakt solchen Voraussetzungen hatten die Azurblauen schon gegen die Belgier am meisten zu Überzeugen vermocht.

Während das folgende 1:0 gegen Schweden sowie die ohne ganz große Gegenwehr hingenommene Niederlage gegen Irland eher der unteren Qualitätsstufe zuzuordnen waren, hatte der Sieg gegen die individuell besser bestückten Roten Teufel vom Glanz früherer Erfolge gezeugt.

 

Die letzten 5 Duelle zwischen Italien und Spanien:
DatumBewerbTeamsErgebnis
24.03.2016TestspielItalien – Spanien1:1
05.03.2014TestspielSpanien – Italien1:0
27.06.2013Confederations CupSpanien – Italien7:6 i.E.
01.07.2012EM FinaleSpanien – Italien4:0
10.06.2012EM VorrundeSpanien – Italien1:1

 

Um nun erneut für ein Überraschungsmoment sorgen zu können, redet Antonio Conte den nunmehrigen Gegner noch einmal mit Inbrunst stark: „Wir treffen auf eine der stärksten Mannschaften der Welt. Das wissen wir, aber wir werden sehen, was auf dem Platz passiert.“

Beim mittlerweile in den Länderspiel-Ruhestand versetzten Pirlo dürften die Einschätzungen dagegen noch den Eindrücken des verheerenden 0:4 vor vier Jahren geschuldet sein, welches dem Weltmeister von 2006 eine zusätzliche Krönung auf dem europäischen Parkett verbaute:

„Spanien ist der Favorit, weil sie immer noch den besten Fußball spielen, aber jetzt kann man versuchen, gegen sie zu spielen. Bei der letzten EM war das quasi unmöglich.“

Dennoch widerstrebt es Pirlo, die aktuellen Hoffnungsträger kleiner als unbedingt nötig zu machen: „Gegen Italien zu spielen ist nie leicht, gegen dieses Italien auch nicht“ – auch das Motto seines noch immer aktiven WM-Kollegen Andrea Barzagli hört sich durchaus zuversichtlich an: „Niemand ist chancenlos im Fußball. Wir werden versuchen, ihnen weh zu tun.“

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