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Fußball News vom: 04.12.2017 - 17:45

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Bayern München Champions League Wetten Paris SG

Champions League 17/18: FC Bayern – PSG Wettquoten & Tipp

Von der im September kassierten 0:3-Schlappe an der Seine schienen in der Folge vor allem die gedemütigten Bayern selbst zu profitieren. Im Rückspiel (Dienstag, 20:45 Uhr) möchte der deutsche Rekordmeister nun demonstrieren, wie viel Substanz die von Heynckes eingeläutete Trendwende besitzt.

Champions League 17/18: FC Bayern – PSG Wettquoten & Tipp
Kingsley Coman vs Dani Alves (© FRANCK FIFE / AFP / picturedesk.com)

Dabei dürften die am Dienstag in der Allianz Arena geplanten Reparaturarbeiten aber wohl auch im besten Falle nur noch von rein kosmetischer Bedeutung sein: Um Saint-Germain den Gruppensieg streitig zu machen, wird dem deutschen Rekordmeister ein echtes Tor-Wunder abverlangt.

Vermochten die Münchner den kleinen Fehlstart in der Bundesliga nach der Entlassung von Carlo Ancelotti in kürzester Zeit aus der Welt zu schaffen, kommt der in Paris erlittenen Niederlage in der königlichen Gruppenphase bereits die Bedeutung eines vorläufigen Urteils gleich.

Zwar stehen auch die Bayern mittlerweile schon seit über einem Monat als künftiger Achtelfinal-Teilnehmer fest; auf die wie im Rausch durch die Vorrunde pflügenden Franzosen hat das Team in den vergangenen Wochen trotzdem nicht einmal einen Zentimeter gutgemacht.

 


Der fussballportal.de Tipp: Bayern gewinnt gegen Paris Saint-Germain

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Marodiert das „Tor-Monster“ auch durch München?

Stattdessen schienen die von Saint-Germain regelmäßig abgelieferten Galas das Leistungsgefälle in der Gruppe B immer weiter zu zementieren: Während sich der FCB zuletzt etwa zu einem überaus glücklichen 2:1 in Anderlecht schleppte, wurde Glasgow vom Spitzenreiter mit einem 7:1 überrollt.

Dabei spricht es Bände, dass sich PSG-Coach Unai Emery nach dieser neuerlichen Machtdemonstration ausgerechnet über das gegnerische Ehrentor mokierte – immerhin durchkreuzte dieses den Plan, als erstes Team überhaupt eine königliche Gruppenphase ohne jeden Einschlag zu beschließen.

Während sich dieser Rekordversuch somit erledigt hat, steht Saint-Germain bereits nach fünf Spieltagen als treffsicherster Vorrunden-Teilnehmer aller Zeiten fest: Mit den aktuell vermeldeten 24 Treffern wurde der bislang vom BVB gehaltene Rekordwert von 21 Toren regelrecht atomisiert.

Es versteht sich ganz von selbst, dass der Spitzenreiter den neuen Bestwert nun auch in München noch einmal weiter in die Höhe zu schrauben gedenkt; zumal insbesondere der aus Barcelona gekommene Neymar an der Isar auch noch an seinem persönlichen Denkmal feilt.

Knipst der Brasilianer auch am Dienstagabend, hätte sich der 25-Jährige damit in allen sechs Vorrundenspielen in der Torschützenliste vermerkt – eine solche Konstanz vermochten bislang noch nicht einmal Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi zu liefern.

 

Drei Weg WetteSieg FC Bayern MünchenUnentschiedenSieg Paris Saint-GermainAnbieter
Tipico Fussball Wetten2,353,702,75Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,373,802,90Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,403,702,75Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten2,303,802,90Bet3000
Betway Fussball Wetten2,373,502,90Betway
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Betfair Fussball Wetten2,403,802,90Betfair

* Quoten Stand vom 5.12.2017, 12:38 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen ständigen Anpassungen und können laufend geändert werden.
 

Dabei dürfte es die Aufgabe der bayrischen Defensive jedoch erheblich verkomplizieren, dass es neben Neymar auch noch Cavani und Mbappe im Auge zu behalten gilt: Allein im bisherigen Verlauf der Königsklasse hat dieses Trio infernale schon 15 Saisontreffer erzielt, während es der FCB gesamt selbst auf vergleichsweise dürftige zehn Tore bringt.

 

Bei den Bayern hält sich der Wunderglaube in Grenzen

Da somit mutmaßlich etliche Münchner in der eigenen Hälfte gebunden sind, mutete das Vorhaben geradezu aberwitzig an, gewissermaßen nebenbei noch einen Kantersieg herauszuschießen: Für den Gruppensieg würde immerhin mal eben ein Erfolg mit mindestens vier Toren Vorsprung gebraucht.

 

“Es geht darum, das Spiel zu gewinnen. Je nach Entwicklung des Spielstandes bekommt man dann eine dritte Luft.”

– Thomas Müller möchte sich vorab lieber nicht auf einen Kantersieg gegen Paris versteifen.

 

Hatte sich Mats Hummels bezüglich eines solch deutlichen Erfolges nach der in Anderlecht absolvierten Zitterpartie noch eine entschlossen klingende Kampfsage abgesandt, wurden sich dessen Kollegen kurz vor dem Anpfiff nun aber doch der Größe der zu bewältigenden Aufgabe bewusst.

Auf der abschließenden Pressekonferenz stellte sich noch am ehesten Coman als ein geistiger Bruder des meinungsstarken Innenverteidigers heraus, der seinen französischen Landsleuten den Gruppensieg zumindest nicht gänzlich kampflos überlassen will.

 

Coman vs PSG - credits: FRANCK FIFE / AFP / picturedesk.com

Im Hinspiel gab es beim 3:0-Triumph von PSG für Kingsley Coman gegen Dani Alves & Co. nichts zu holen. (© FRANCK FIFE / AFP / picturedesk.com)


 

“Wir werden alles dafür tun, um so hoch wie möglich gegen Paris zu gewinnen. Ich bin Profi genug, um das Hinspiel ausblenden zu können. Morgen wollen wir zeigen, dass wir zu den großen Vereinen in Europa gehören”, sagte Coman.

Dagegen wäre der rechtzeitig genesene Alaba offenbar schon froh, wenn das Rückspiel nicht gleich den Aufschwung der gesamten letzten Wochen in Frage stellt: „Wir werden sehen, wo wir stehen. Uns ist bewusst, dass wir vom Hinspiel ab eine sehr gute Entwicklung genommen haben. Diesen Aufwärtstrend wollen wir weitergehen.“

 

Paris hat die erste Saison-Niederlage im Gepäck

Dabei trieb sicherlich auch den österreichischen Nationalspieler der Gedanke um, dass es mit dem Aufwärtstrend schon zuletzt nicht mehr ganz so weit her gewesen ist; rund um die in Gladbach kassierte Niederlage hatte das Team auch bei den siegreichen Auftritten kaum einmal geglänzt.

Wurde etwa bereits das 2:1 beim RSC als bisheriger spielerischer Tiefpunkt unter Heynckes ausgemacht, ließen die Bayern vor wenigen Tagen auch das in der Allianz Arena gastierende Hannover bis in die Schlussphase an einer Überraschung schnuppern.

Sorgenfalten musste gegen die Niedersachsen insbesondere das äußerst optimistische Abwehrverhalten provozieren – eine ähnlich lax agierende Hintermannschaft würde der französische Tabellenführer mit Sicherheit als Einladung zu einer weiteren Machtdemonstration verstehen.

 


Video: Der FC Bayern will zuhause gegen PSG zumindest einen Sieg holen. (Quelle: YouTube/FC Bayern München)

 

Gleichwohl sollte es den FC Bayern etwas beruhigen, dass Saint-Germain noch eine deutlich misslungenere Generalprobe auf dem Kerbholz hat; anlässlich der überraschenden 1:2-Schlappe in Straßburg hatte Paris seine allererste Pflichtspiel-Niederlage der laufenden Saison kassiert.

 

“So ist Fußball: Eine durchschnittliche Mannschaft kann mit hoher Effizienz auch eine bessere Mannschaft schlagen.”

– Unai Emerys Fazit hatte sich zwar auf das jüngste 1:2 in Straßburg bezogen – in gewissem Sinne scheint dieses nun aber auch für den FC Bayern als Mutmacher zu taugen.

 

Dass Unai Emery beim Aufsteiger auf etliche Leistungsträger verzichtete, vermochte zumindest Marquinhos kaum über den ersten Schreck hinwegzutrösten; schonungslos prangerte der Ersatz-Kapitän die ganz und gar nicht üblichen Versäumnisse seiner Mannschaft an:

„Das war nicht unser Spiel. Ich hoffe, das wird uns eine Lehre sein. Dabei haben wir uns zahlreiche Chancen herausgespielt, ohne sie zu nutzen. Und bei den Gegentoren haben wir die nötige Konzentration vermissen lassen.“

Bei dessen spanischem Trainer schien der unerwartete Fehltritt dagegen deutlich weniger an die Substanz zu gehen – und die Überraschung hinderte Emery schon gar nicht daran, den Showdown beim Verfolger reichlich despektierlich zum bloßen Testlauf für seine Himmelsstürmer zu degradieren:

„Das macht mir keine Angst, deshalb werden wir unseren Optimismus nicht verlieren. Die Mannschaft ist stark und wir bereiten uns jetzt auf München vor. Das wird ein wichtiger Test.“

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