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Fußball News vom: 20.05.2016 - 12:22

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1. FC Nürnberg Bundesliga Wetten Eintracht Frankfurt

Bundesliga Relegation 2016: Nürnberg – Eintracht Tipp & Wettquoten

Zur Halbzeit der Relegation hat der 1. FC Nürnberg knapp die Nase vorn: Nach dem 1:1 in der Commerzbank-Arena könnte den Franken der Aufstieg in die Bundesliga gelingen, ohne auch nur einen einzigen Treffer gegen die Hessen zu erzielen.

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Alex Meier (links) blieb bei seinem Comeback im Hinspiel eher blass. - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Im ersten Duell hatte sich schließlich nur die Eintracht für das Toreschießen verantwortlich gefühlt: Bevor Gacinovic nach einer reichlichen Stunde den hochverdienten Ausgleich für die Adlerträger markierte, schoss Marco Russ die Gäste mit einem Eigentor kurz vor dem Halbzeit-Pfiff in Front.

 

Eine Horror-Woche für Marco Russ

Dass der Frankfurter Kapitän rund um die Partie im Blickpunkt stand, war allerdings nur am Rande auf den möglicherweise verhängnisvollen Fehlschuss zurückzuführen. Vielmehr hatte ein am Mittwoch diagnostizierter Tumor das sportliche Geschehen zur Nebensache degradiert.

Weil eine Dopingprobe von Russ mit einem erhöhten Wert eines Wachstumshormons auffällig wurde, hatte sich der 30-Jährige einer intensiven internistischen Untersuchung unterzogen – welche dann mit dem besagten niederschmetternden Befund zu Ende ging.


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Davon, dass sich der Kapitän trotz dieser Entwicklungen im Hinspiel in den Dienst der Mannschaft stellte, konnte letztlich jedoch nur der 1. FC Nürnberg profitieren: Mit seinem Eigentor wurde der Abwehrchef der Eintracht auch auf dem Rasen zur tragischen Figur.

Während sich der Betroffene nach dem Spielende nicht zu den Geschehnissen äußerte, traten die Franken umso redseliger in Erscheinung. Dem alten Sprichwort Rechnung tragend, hätte sich der Zweitligist aber nur mit Schweigen eine Goldmedaille verdient.

 

Im Rückspiel fehlt Frankfurt der Kapitän

Im emotionalen Ausnahmezustand der Relegation schossen schließlich gleich mehrere Clubberer in verbaler Hinsicht deutlich über das Ziel hinaus; neben Trainer René Weiler löste auch Keeper Raphael Schäfer mit seinem Statement heftige Irritationen aus.

Während Weiler bei der Eintracht eine “Inszenierung” witterte, zog auch der Torwart die Erkrankung von Marco Russ im Sky-Interview in Zweifel: “Ich glaube, wenn einer wirklich schwer krank ist, dann kann er heute kein Fußball spielen.”

 

Drei Weg Wette Sieg 1. FC NürnbergUnentschiedenSieg Eintracht FrankfurtAnbieter
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Obwohl Schäfer noch am Abend mit einer Entschuldigung die Rolle rückwärts machte, blieb nach dieser Äußerung mehr als nur ein fader Beigeschmack zurück – entsprechend ist es vielleicht von Vorteil, dass der Frankfurter Kapitän am Montag nur als Zuschauer im Grundig Stadion erscheint.

Dass Russ im Hinspiel nämlich noch eine Gelbsperre kassierte, machte dessen gebrauchten Auftritt komplett – zumal Schiedsrichter Daniel Siebert angesichts des minder schweren Vergehens bei seiner Verwarnung das nötige Fingerspitzengefühl vermissen ließ.

 

Die Eintracht will sich im Rückspiel belohnen

Dennoch könnte es sich für die Hessen sogar als ein Vorteil erweisen, dass sich der Fokus im Rückspiel wieder allein auf das Sportliche verschiebt. Nur so kann sich die Mannschaft ohne allzu große Störgeräusche in die letzte Schlacht um den Klassenerhalt begeben.

 


“Das 1:1 ist auswärts ein gutes Ergebnis. Wir gehen mit Zuversicht ins Rückspiel.”

– Nürnbergs Hanno Behrens darf sich nach dem Hinspiel der Bundesliga schon ganz nahe fühlen.


 

Niko Kovac äußerste sich dabei gewohnt optimistisch, dass sich der nicht wunschgemäße Zwischenstand noch korrigieren lässt; immerhin hatte der Trainer der Eintracht in den ersten 90 Minuten einen überlegenen Auftritt seiner Farben gesehen:

“Wir waren dominant, konnten aber nichts daraus erzielen. Dann kam die 43. Minute. Das Ergebnis lässt für uns trotzdem alles offen. Ich erwarte in Nürnberg einen Kampf bis zur letzten Minute.”

 


Video: Die beiden Trainer Niko Kovac und Rene Weiler über das 1:1 im Hinspiel. (Quelle: YouTube/CLUB TV)

 

Der Club feiert seine Defensive

Auch der bei seinem Comeback komplett untergetauchte Alexander Meier rückte nach dem Abpfiff ausschließlich das Positive in den Blick – schien dabei aber bereits im Hinterkopf zu haben, dass sein ganz persönliches Rückspiel vielleicht erst einmal nur auf der Ersatzbank beginnt:

“Wichtig war, dass wir den Ausgleich noch geschossen haben. Ich glaube, wir waren heute die bessere Mannschaft. Hauptsache, wir schaffen die Relegation – egal, wer da auf dem Platz steht.”

Nürnbergs Coach René Weiler war es derweil verständlicherweise reichlich schnuppe, dass sich im Hinspiel die Eintracht die Blumen für den engagierteren Auftritt verdiente – dank der Schützenhilfe von Marco Russ ist die Rechnung des Clubs in der Commerzbank-Arena trotzdem aufgegangen:

“Ich denke, mit dem Punkt und dem Unentschieden können wir leben. Wir wissen, woher wir kommen und was der Gegner kann. Wir haben das defensiv sehr gut gemacht. Da braucht man eiserne Disziplin, das haben die Jungs gemacht.”

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