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Fußball News vom: 30.11.2017 - 10:14

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Bundesliga Wetten VfB Stuttgart Werder Bremen

14. Spieltag: Werder Bremen – VfB Stuttgart Tipp & Wettquoten

Werder Bremen hat unter Neo-Coach Florian Kohfeldt wieder neues Selbstbewusstsein bekommen. Der Druck vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Sa., 15:30 Uhr) ist für den Tabellen-17. aber dennoch groß – drei Punkte sind fast schon Pflicht.

14. Spieltag: Werder Bremen – VfB Stuttgart Tipp & Wettquoten
Stuttgart-Coach Hannes Wolf holte mit dem VfB bislang erst einen Auswärtspunkt. (© Jan Kuppert / dpa / picturedesk.com)

Die Lage beim SV Werder Bremen sieht auf dem ersten Blick äußerst bescheiden aus: Vorletzter in der Tabelle und gerade einmal ein Sieg und acht Tore nach 13 Spieltagen.

Doch die Stimmung an der Weser entspricht überraschenderweise überhaupt nicht dem momentanen Tabellenstand. Im Gegenteil: Sie ist hoffnungsvoll.

Und das trotz der 0:2-Pleite am vergangenen Spieltag bei RB Leipzig. Zum siebten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison ging Werder als Verlierer vom Platz, doch abgesehen vom Ergebnis war man zufrieden. „Weil die Leistung gepasst hat“, so Werder-Coach Florian Kohfeldt.

Um aus dem Tabellenkeller rauszukommen sollte am 14. Spieltag – zu Hause gegen den VfB Stuttgart – aber wieder beides passen: Leistung und Ergebnis. Denn der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt aktuell fünf Punkte.

 


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Werder spielt offensiver, kann aber immer noch keine Standards

Deshalb möchte Werder Bremen auch gegen die Stuttgarter wieder offensiv agieren – und gewinnen. Auch im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga.

Auf dem Bremer Spielplan stehen bis zur Winterpause zwei Heimspiele gegen Stuttgart und Mainz, also gegen zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, und auswärts warten Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen.

Aufgrund der Bremer Tabellensituation ist es auch nicht übertrieben, von zwei Pflichtsiegen im Weserstadion zu sprechen. „Speziell die Heimspiele sind sehr, sehr wichtig“, betont auch Werder-Sportdirektor Frank Baumann. Deshalb braucht Werder am Samstag drei Punkte gegen den Aufsteiger aus dem Schwabenland.

 

Drei Weg Wette Sieg BremenUnentschiedenSieg StuttgartAnbieter
Tipico Fussball Wetten2,253,503,10Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,373,402,90Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,203,353,30Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten2,403,603,00Bet3000
Betway Fussball Wetten2,373,502,90Betway
Sunmaker Fussball Wetten2,353,352,95Sunmaker
Betfair Fussball Wetten2,303,503,00Betfair

Quoten Stand vom 27.11.2017, 9:10 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.

 

Mit den Leistungen aus den jüngsten beiden Liga-Spielen sollte dies auch gelingen. Kohfeldt fordert wieder einen Sieg. „Es muss eine Grundhaltung rein in jeden Trainer und in jeden Spieler: Wir wollen diese Spiele gewinnen! Der Glaube muss da sein und das Gefühl: Wir werden gewinnen und nicht zulassen, was dem entgegensteht. Das müssen wir in jedes Spiel transportieren“, so der Werder-Coach.

Stand unter Kohfeldts Vorgänger Alexander Nouri noch das Verteidigen im Vordergrund, lässt der Neo-Cheftrainer die Werderaner nun weitaus offensiver agieren. Das macht sich beispielsweise in der Laufleistung bemerkbar.

 


Video: Werders Torhüter zeigten sich im Training von ihrer besten Seite. Auf Werders Nummer 1 Jiri Pavlenka wird es auch im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart ankommen. (Quelle: YouTube/Werder Bremen)

 

Lief die Mannschaft in den zehn Liga-Spielen unter Nouri im Schnitt nur 113,5 Kilometer pro Spiel, sind es unter Kohfeldt 119,5 Kilometer. Ein gewaltiger Unterschied. Die Erklärung: „Wir sind insgesamt aktiver geworden in Offensive und Defensive“, so Baumann. Dadurch sind die Bremer auch gefährlicher vor dem gegnerischen Tor.

Gegen Hannover gab es einen 4:0-Heimsieg und auch bei der Niederlage in Leipzig hatte Bremen einige gute Tormöglichkeiten – nur eben diesmal nicht genützt.

 

„Wir sind insgesamt aktiver geworden in Offensive und Defensive.“

– Werder-Sportdirektor Frank Baumann über das “neue” Werder Bremen.

 

Kohfeldt: „Wie wir spielen, entspricht meiner Überzeugung, aber die Mannschaft zeigt auch, dass es ihre Art und Weise ist, Fußball zu spielen. Dieser Mut, dieser Ballbesitz, vor allem dieses Nachrücken mit Ball wird dazu führen, dass wir noch viele Punkte holen.“

 
Ein Manko bleibt auch im „neuen“ Bremer Stil offensichtlich – die Schwäche bei Standard-Situationen. Aktuell trifft Werder nach Freistößen gar nicht und bislang nur zwei Mal nach insgesamt 71 Eckbällen. Zwei Standard-Tore sind der zweitschlechteste Wert der Liga.
 

Zum Vergleich: In der Saison 2015/16 gab es im Schnitt nach jedem 16. Ecke einen Treffer. Aus 148 Eckbällen machte Werder damals neun Treffer. Der Co-Trainer war damals der jetzige Cheftrainer: Florian Kohfeldt.

Dieser macht jetzt aber keine Gedanken über die Standard-Flaute. „Die Qualität unserer Standards ist recht gut. Das wird demnächst zu Zählbarem führen.“

 

Dem ersten Auswärtspunkt soll der erste Auswärtssieg folgen

Zählbares hat auch der VfB Stuttgart im Visier. Auf die 20-Punkte-Marke will der Aufsteiger bis zur Winterpause kommen. Vier Spiele bleiben den Schwaben, um dieses Ziel zu erreichen. Mit einem Sieg in Bremen wäre diese Marke aber bereits nach einem Spiel erreicht.

Doch beim VfB weiß man, wie schwer die Aufgabe bei den Bremern sein wird. “Bremen wird ein dickes Brett“, so Stuttgart-Verteidiger Andreas Beck, „aber wir wollen auch dort gewinnen.“

 

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Foto: Stuttgart-Coach Hannes Wolf will in den verbleibenden vier Liga-Spielen bis zur Winterpause noch die 20-Punkte-Marke erreichen – drei fehlen aktuell für dieses Ziel. Gelingt der “Dreier” schon in Bremen? (Credit: Jan Kuppert / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)


 

Das Selbstvertrauen holten sich die Stuttgarter am vergangenen Spieltag. Mit dem 1:1 bei Mit-Aufsteiger Hannover 96 gelang den Schwaben der erste Punktgewinn in der Fremde. Zuvor hatten sie alle sechs Bundesliga-Auswärtsspiele verloren – in Berlin, auf Schalke, in Gladbach, in Frankfurt, in Leipzig und in Hamburg.

 
In Bremen soll nun der erste „Auswärts-Dreier“ folgen. Auch, um sich noch weiter von der Abstiegszone abzusetzen. Im Moment beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte. Ein Vorsprung, der aber schnell wieder schmelzen könnte – schließlich wartet auf den VfB ein knackiger Spielplan bis zur Winterpause.
 

Nach dem Gastspiel in Bremen müssen die Stuttgarter noch bei der TSG Hoffenheim antreten und zu Hause bekommen sie es mit Bayer Leverkusen und Bayern München zu tun. Im schlimmsten Fall könnte der VfB bis Weihnachten keinen Punkt mehr machen.

In Stuttgart will man an solch ein Horror-Szenario gar nicht denken. VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler: „Ich glaube, dass wir in jedem Spiel die Möglichkeit haben, zu punkten. Es ist überall etwas drin!”

 

Werder hat zuletzt 2006 ein Heimspiel gegen Stuttgart verloren

Die Wettanbieter denken in Bezug auf das Gastspiel in Bremen allerdings etwas anders. Für die Online-Buchmacher geht Werder in das anstehende Duell mit dem VfB.

Die letzten beiden Heimspiele gegen die Stuttgarter hat Bremen jedenfalls gewonnen. In der Saison 2014/15 gab es ein 2:0 und das bislang letzte Aufeinandertreffen an der Weser entschieden die Grün-Weißen gar mit 6:2 für sich.

 


 

Der letzte Stuttgarter Sieg in Bremen liegt schon eine halbe Ewigkeit zurück. Im September 2006 siegten die Schwaben mit 3:2. Seitdem gab es fünf Bremer Heimsiege und drei Remis.

Allerdings konnte Bremen in dieser Saison – abgesehen von dem 4:0-Erfolg gegen Hannover – vor heimischen Publikum nur selten überzeugen. Diesem einen Sieg stehen ein Remis und vier Niederlagen (unter anderem gegen Gladbach und Augsburg) gegenüber.

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