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Fußball News vom: 19.09.2017 - 11:08

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Bundesliga Wetten VfL Wolfsburg Werder Bremen

5. Spieltag: Wolfsburg – Bremen Tipp & Wettquoten

Der VfL Wolfsburg hat in der noch jungen Bundesliga-Saison als erster Klub die Reißleine gezogen und den Trainer gewechselt – Martin Schmidt folgt auf Andries Jonker. Schon am Dienstag gegen Werder Bremen gibt der Schweizer sein Debüt als Wolfsburg-Coach.

5. Spieltag: Wolfsburg – Bremen Tipp & Wettquoten
Martin Schmidt ist neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg. (© Hermann Hay / dpa / picturedesk.com)

Mit dem VfL Wolfsburg und dem SV Werder Bremen treffen am 5. Spieltag zwei Klubs aufeinander, deren Situation in der Bundesliga schon kurz nach dem Saisonstart wieder als bedrohlich eingestuft werden kann.

Während die Wolfsburger mit vier Punkten – ein Sieg und ein Remis – zumindest noch auf dem 14. Platz in der Tabelle liegen, befinden sich die Bremer bereits wieder tief im Tabellenkeller. Nach den bisher vier absolvierten Partien sind sie nur auf Rang 17 zu finden.

In der Auto-Stadt herrschte nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Samstag in Stuttgart dicke Luft, die zur Folge hatte, dass Cheftrainer Andries Jonker am Montagvormittag entlassen wurde.

Somit sitzt für das richtungsweisende Heimspiel gegen Werder ein neuer Mann auf der Betreuerbank der Wolfsburger – der Schweizer Martin Schmidt.

 


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Martin Schmidt: “Aufrütteln und Energien freisetzen!”

Der VfL Wolfsburg sah sich nach den dürftigen Ergebnissen im bisherigen Saisonverlauf zum Handeln gezwungen. Aber nicht nur die schwachen Resultate wurden Jonker zum Verhängnis, sondern vielmehr die Tatsache, dass unter seiner Regie seit Monaten keinerlei spielerische Weiterentwicklung zu erkennen war.

Erst Ende Februar wurde Jonker als Wolfsburg-Coach verpflichtet. Von Sportdirektor Olaf Rebbe wurde er damals als “Top-Lösung” präsentiert und als der Mann, der “die besten Voraussetzungen” mitbringe, um “den VfL schnell und nachhaltig in die Erfolgsspur zurückzuführen”.

 

Drei Weg Wette Sieg WolfsburgUnentschiedenSieg BremenAnbieter
Tipico Fussball Wetten2,053,403,00Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,003,404,00Bet365
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Knapp sechs Monate später ist Jonker, der den Klub in der vergangenen Saison vor dem Abstieg in die zweite Bundesliga bewahrte, nicht mehr Trainer des VfL. Sein Nachfolger ist Martin Schmidt, der “mit seiner Erfahrung und seinen Stärken sehr gut zum VfL passt”, wie Rebbe erklärte.

Am Montagabend, kurz nach seiner Präsentation, leitete Schmidt (nach Hecking, Ismael und Jonker bereits der vierte Wolfsburg-Coach innerhalb eines Jahres) das erste und einzige Training vor dem Heimspiel gegen Werder.

Danach kündigte er an, offensiv spielen zu lassen: „Ich muss die Jungs aufrütteln, Energie freisetzen, dafür reichen die zwei Tage. Ich kenne alle Nachnamen, die Vornamen sind noch etwas kompliziert.“

 

20170918_PD4275 (RM) Martin Schmidt Wolfsburg Hermann Hay / dpa / picturedesk.com

Foto: Am Montag wurde Martin Schmidt als neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg vorgestellt, danach leitete er sein erstes Training. Am Dienstagabend gegen Werder Bremen gibt der Schweizer sein Debüt als “Leitwolf”. (Credit: Hermann Hay / dpa / picturedesk.com)


 

Einen Spieler kennt er jedoch bestens: Yunus Malli. Der Spielmacher, der letzten Winter von Mainz nach Wolfsburg wechselte, ist Schmidt aus Mainzer Zeiten bekannt. Beim VfL konnte er bislang nicht Fuß fassen – unter Schmidt könnte sich das ändern.

Schmidt sagt dazu: „Yunus hat den Vorteil, dass er genau weiß, was ich will.“ In Mainz machte sich Schmidt einen Namen mit konsequentem Umschaltspiel. Ein Stil, der allerdings nicht wirklich zum aktuellen Kader der Wolfsburger passt, der eigentlich auf Ballbesitzfußball ausgerichtet wurde.

Schmidt: „Mit dem kompletten Kader ist alles möglich. Das ist ein Team, das systemunabhängig Fußball spielen kann. Aber ich habe gerne viele Leute vorne, viele Spieler in der Box.”

 

Bremen ist seit sieben Bundesliga-Spielen ohne Sieg

Bei Werder Bremen ist die Lage ähnlich verzwickt wie in Wolfsburg – wenn nicht sogar noch etwas bedenklicher.

 
Denn die Grün-Weißen sind nach vier Liga-Spielen noch sieglos. Saisonübergreifend hat Werder sogar keines der letzten sieben Bundesliga-Spiele gewinnen können. Den letzten vollen Erfolg feierten die Bremer Ende April mit einem 2:0-Heimerfolg gegen Hertha BSC.
 

Am vergangenen Wochenende setzte es eine 1:2-Heimpleite gegen Schalke – trotz Führung. Fast schlimmer als die dritte Pleite im vierten Liga-Spiel wiegt die Verletzung von Stürmer Max Kruse, der mit einem Schlüsselbeinbruch länger ausfallen wird.

Dazu kommt, dass der Trainerwechsel der Wolfsburger die Planungen des Werder-Trainerteams über den Haufen geworfen haben dürfte. Werder-Coach Alexander Nouri will das aber nicht groß thematisieren: “In der Liga ist alles so dicht zusammen, dass du einfach in jedem Spiel in allen Sequenzen deine Topleistung abrufen musst. Alles andere ist dann zweitrangig.”

 


Video: Werder-Coach Alexander Nouri im etwas anderen Interview. (Quelle: YouTube/Bremen NEXT)

 

Wie sich die Wolfsburger Trainer-Rochade auf die Aufstellung bzw. auf die taktische Ausrichtung auswirken wird, wird man erst mit dem Anpfiff erfahren. Das weiß auch Nouri: „Natürlich gibt es von Trainer zu Trainer Unterschiede. Inwieweit der Trainerwechsel die Vorzeichen für das Spiel verändert, wird erst das Spiel selbst zeigen“, sagt er.

 
Kurioses Detail: Nouri selbst gab in der vergangenen Saison sein Bundesliga-Debüt für Werder gegen Martin Schmidt, der damals noch Mainz-Trainer war. Nouri verlor mit Werder durch ein Last-Minute-Gegentor mit 1:2.Nun will sich Nouri revanchieren und Schmidt die Premiere als VfL-Coach vermiesen.
 

Und damit auch seine eigene Position stärken. Zwar genießt Nouri aber noch die nötige Rückendeckung des Vereins, da Werder ein schweres Startprogramm hatte und die Leistungen der Mannschaft im Großen und Ganzen passten. Aber allzu viele Niederlagen sollte sich der Werder-Trainer nicht mehr leisten – sonst könnte es auch für ihn eng werden.

So meint Werders Flügelflitzer Florian Kainz: „Uns ist bewusst, dass wir zu wenig Punkte haben. Aber die Leistung war gut. Wir müssen uns jetzt in allen Situationen noch besser konzentrieren, dürfen nicht solche Gegentore bekommen wie am Samstag. Dann bin ich optimistisch, dass wir in Wolfsburg gewinnen können.”

 

Ein Duell mit Tor-Garantie

Die Wettanbieter sind davon jedoch weniger überzeugt. Für die Online-Bookies geht Werder lediglich als Außenseiter in diese Begegnung.

 
Dabei hat Bremen die letzten drei Duelle mit dem VfL für sich entschieden. In der vergangenen Saison beide mit 2:1, dazu in der Spielzeit davor das Heimspiel mit 3:2. Davor gab es für Werder lange Zeit nichts in Wolfsburg zu holen. Vor diesen drei Erfolgen hatte sechs Mal der VfL das bessere Ende für sich – darunter drei Mal in Heimspielen: Mit 6:0, 2:1 und 3:0.
 

Für die Bremer könnte möglicherweise sprechen, dass sie in der vergangenen Saison immerhin die sechstbeste Auswärtsmannschaft waren und auch im laufenden Bundesliga-Jahr den einzigen Punktgewinn in der Fremde holten (1:1 in Berlin).

 


 

Dagegen taten sich die Wolfsburger in der jüngeren Vergangenheit zu Hause recht schwer. Waren sie in der Vorsaison das zweitschlechteste Heimteam, gab es auch in dieser Spielzeit aus den bisherigen zwei Heimpartien keinen Sieg.

Dafür dürfte diese Partie eine Tor-Garantie haben: In den vergangenen zwölf Spielen zwischen Werder und Wolfsburg fielen bis auf eine Ausnahme (1:1 im November 2012) immer mindestens drei Treffer. Die Hanseaten gewannen von diesen Duellen vier, Wolfsburg sieben.

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