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Fußball News vom: 22.09.2017 - 14:49

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Bundesliga Wetten FC Augsburg VfB Stuttgart

Bundesliga aktuell: Stuttgart – Augsburg Tipp & Wettquoten

Die Siege gegen Mainz und Wolfsburg haben den Stuttgartern wenigstens daheim ein glanzvolles Bundesliga-Comeback beschert: Nun droht jedoch ausgerechnet das schwäbische Derby gegen den FC Augsburg der tadellosen Bilanz in der Mercedes-Benz-Arena ein Ende zu se

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Erzielt Simon Teroddes im Ländle-Derby sein erstes Bundesligator für den VfB? - © Anke Waelischmiller/dpa Picture Alliance

Vor ihrem Trip ins Ländle blicken die im Vorjahr fast noch abgestiegenen bayrischen Schwaben überraschenderweise auf den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte zurück. Mit dem dritten Sieg in Serie hatte das Team am Dienstag zwischenzeitlich sogar den dritten Tabellenplatz erklommen.

Wenngleich nach den Mittwochsspielen dann „nur“ noch der fünfte Rang zu Buche schlug, ist dem Verein vorerst der inoffizielle Titel als größte Überraschungsmannschaft des neuen Jahres gewiss – zumal es vor wenigen Tagen mit RB Leipzig gar dem amtierenden Vizemeister an den Kragen.

Dürfte schon allein dieser verdiente Erfolg für eine brauchbare Chance in Stuttgart sprechen, schanzt die Bilanz den Fuggerstädtern gar die Favoritenrolle zu: In den bisherigen Ausgaben des Derbys machte das Team gegen den fünffachen Meister einen erstaunlich guten Schnitt.

 


Der fussballportal.de Tipp: Stuttgart gegen Augsburg endet remis

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Der VfB hat etwas gutzumachen

Die in der Vergangenheit aufgeführten zehn Duelle konnten die Augsburger mit 7:3-Siegen mehrheitlich für sich entscheiden – und allein drei dieser Erfolge wurden dabei in der Arena des vermeintlichen schwäbischen Platzhirsches.

Der letzte Abstecher an den Neckar vermochte dem FCA schließlich sogar Historisches zu bieten: Das von Esswein, Baumgartl, Callsen-Bracker und Koo herausgeschossene 4:0 ist in den vereinseigenen Annalen noch immer als höchster Auswärtssieg der Bundesliga-Geschichte vermerkt.

 


 

Im Zuge des momentanen Höhenfluges kann es nicht verwundern, dass der damalige Triumphzug auch derzeit die lokalen Schlagzeilen regiert. Von so manchem Beteiligten wird da verständlicherweise die Gefahr gesehen, dass das allgemeine Erinnern eine eher schädliche Erwartungshaltung weckt.

 

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Vorsichtshalber verweist deshalb Philipp Max darauf, dass sich die aktuelle Ausgabe des VfB nicht mehr mit jener der Abstiegssaison vergleich lässt: „Sowohl in die Qualität, als auch in die Breite des Kaders wurde diese Saison nochmals sehr viel investiert und dieser somit verstärkt.

Auch Manuel Baum würdigt den Gastgeber pflichtbewusst als „ambitionierten Aufsteiger, der sowohl im Spielaufbau, als auch gegen den Ball sehr gut arbeitet“ – wobei es sich jedoch freilich um Qualitäten handelt, die der Augsburger Trainer ebenso auch seinem Team zu Gute halten.

 

Baier fehlt im Derby

Auf die besonderen Qualitäten ihren Kapitäns Daniel Baier werden die Fuggerstädter am Samstagnachmittag allerdings verzichten müssen, aus dessen nonverbaler „Unterredung“ mit Ralph Hasenhüttl der größte mediale Aufreger der vergangenen Tage resultierte.

 

“Dani ist für uns ein extrem wichtiger Spieler. Aber es werden im Laufe einer Saison immer wieder wichtige Spieler fehlen.”

– Stefan Reuter zeigte sich zumindest bemüht, sich mit der als ungerechtfertigt empfundene Sperre von Daniel Baier abzufinden.

 

Dass die DFL die nicht jugendfreie Gestik mit einer kurzen Denkpause sanktionierte, hatte vor allem Manager Stefan Reuter auf die Palme gebracht – während Baum dank des verbreiterten Kaders mittlerweile keinen Spieler mehr für unersetzlich.

„Wir haben unser System verfeinert und einen auf jeder Position doppelt oder dreifach besetzten Kader. Bei dem sind auch die einzelnen Ausrichtungen variabel einstudiert. Wir können mit Dreier-, Vierer- oder gar Fünferkette spielen und haben akribisch an der Spielstrategie gearbeitet.

Diesbezüglich kommt es dem Trainer jedoch auch zu Gute, dass es kaum weitere Verluste zu beklagen gibt – weshalb noch immer deutlich weniger Startplätze als willige Spieler zur Verfügung stehen: „Uns hilft die Konkurrenzsituation im Kader. Jeder will spielen. Da darf keiner nachlassen.”

Zwar bereitet es auch dem Stuttgarter Coach Hannes Wolf vorerst keinerlei Mühe, eine vollzählige Startelf zusammenzubauen; gleichwohl wird beim Aufsteiger durchaus schon über das Fehlen einiger wichtiger Leistungsträger geklagt.

 

Terodde wartet auf den Durchbruch

Zu dem erst am Dienstag operierten Gentner hatte sich beim jüngsten 0:2 in Gladbach unter anderem auch Akolo gesellt, der nach einer gegen den VfL Wolfsburg erlittenen Muskelverhärtung vorsichtshalber eine Auszeit.

Die Abwesenheit des für zwei der bisherigen drei Saisontore verantwortlichen Kongolesen hatte prompt zu einem nur wenig durchschlagskräftigen Gastspiel im Borussia-Park geführt – welches nicht zuletzt auch der anhaltenden Ladehemmung von Simon Terodde geschuldet war.

 

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Bild: Für VfB-Goalgetter Simon Terodde ist der Knoten in der Bundesliga bislang noch nicht geplatzt. (Credit: Anke Waelischmiller/dpa Picture Alliance/)


 

Obwohl der Stuttgarter Ersatz-Kapitän unter der Woche seine Torschüsse neun bis zwölf verbucht, steht der erste Arbeitsnachweis in der Bundesliga noch immer aus. Nach dem Abpfiff stellte sich dessen Stimmung entsprechend nur als mittelprächtig heraus: “Es nervt mich, dass wir nichts geholt haben.”

 
Dabei ist es nach der Beobachtung von Ron-Robert Zieler aber natürlich nicht nur dem amtierenden Torschützenkönig der Zweiten Liga anzulasten, dass sich die Ausbeute des VfB längst noch nicht mit den Erwartungen deckt: “Nach vorne fehlt uns noch der letzte Punch. Daran können wir noch arbeiten.”
 

Da in den ersten Saison-Wochen jedoch nur die offensiven Neuzugänge für erkennbare Belebung sorgen, dürfte es dennoch hilfreich sein, dass am Samstag wieder einem Einsatz von Akolo zu rechnen ist – schließlich hatten sich die Augsburger zuletzt als besondere stabile Einheit präsentiert.

Dass die Fuggerstädter in den letzten 270 Minuten lediglich ein Gegentor kassierten, lässt das am zweiten Spieltag gegen die Fohlen verbuchte 2:2 fast schon wie einen totalen Kontrollverlust erscheinen: Der aktuelle Lauf dürfte maßgeblich auf die danach gefundene Grundordnung zurückzuführ

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