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Fußball News vom: 11.10.2017 - 12:45

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1. FC Köln Bundesliga Wetten VfB Stuttgart

8. Spieltag: VfB Stuttgart – 1. FC Köln Tipp & Wettquoten

Seit seinem Amtsantritt 2013 absolvierte Peter Stöger 144 Spiele als FC-Coach. Damit ist der Österreicher mit Abstand der dienstälteste Trainer in der Kölner Klubhistorie. Angesichts der aktuellen Krise könnte seine Ära nun allerdings schneller zu Ende gehen als ihm lieb ist.

8. Spieltag: VfB Stuttgart – 1. FC Köln Tipp & Wettquoten
Für 1. FC Köln läuft es bislang alles andere als rund. - © Elmar Kremser/dpa Picture Alliance/

Die Situation ist alarmierend: Nach sieben absolvierten Spieltagen hat der 1. FC Köln erst ein mickriges Pünktchen auf dem Konto und bildet damit wenig überraschend das Schlusslicht der Bundesliga Tabelle.

Weil Trainer Peter Stöger in der Domstadt über die Maßen beliebt ist, blieb es für Kölner Verhältnisse bislang jedoch ungewohnt ruhig.

Doch auch der Erfolgscoach weiß, dass es so nicht mehr lange weitergehen weitergehen kann.

“Am Ende zählen nur Siege”, betonte der Österreicher in der Montagsausgabe des kicker. Wohlwissend, dass ein solcher nun im Kellerduell beim Tabellen-14. VfB Stuttgart dringend her muss.

 
 


Der fussballportal.de Tipp: Stuttgart gegen Köln endet remis

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Stöger bleibt sich treu

In panischen Aktionismus verfällt der 51-Jährige deshalb jedoch nicht. Zum einen, weil er Zeit seines Wirkens am Rhein stets mit einer solchen Situation gerechnet habe, zum anderen, weil der Erfolg in den Jahren zuvor ja da gewesen sei.

Versagensangst? Fehlanzeige! “Die Liga ist ein gnadenloses Rad. Der Trainerjob ist immer schwierig, und du kannst immer entfernt werden”, scheint sich Stöger stattdessen längst mit den Branchenmechanismen abgefunden zu haben.


“Ich habe nicht das Gefühl, dass die Leute, mit denen ich mal ein Kölsch getrunken habe, mir das jetzt ins Gesicht schütten würden”

– Peter Stöger weiß um seine besondere Stellung in der Stadt Köln, von der er aktuell enorm proftiert.


Natürlich, so der FC-Coach weiter, wolle aber auch er in der Bundesliga bleiben. “Dafür gebe ich alles”, sagt Stöger, der weder den Mitarbeitern im Verein, die er “alle mag”, noch der Stadt Köln , die er “liebt”, Kummer bereiten will.

Hierfür ist der gebürtige Wiener nun allerdings dringend auf Zählbares angewiesen. Erst recht, weil es an den kommenden Spieltag gegen die Kellerkonkurrenten VfB Stuttgart und Werder Bremen zwei richtungsweisende Duelle auf dem Plan stehen.

 

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Davon, dass die Mannschaft stark genug ist, um sich aus diesem Schlamassel zu befreien, ist der Coach weiterhin felsenfest überzeugt. So im Übrigen auch Neuzugang Claudio Pizarro (38), der den FC nun mit all seiner Erfahrung aus der Krise schießen soll.

“Die Qualität ist da”, betont der Peruaner und fordert: “Wir brauchen diesen einen Sieg. Punkte müssen her, alles andere ist Quatsch.”

 

Der “Effzeh” fühlt sich am Neckar pudelwohl

Noch ist es in Köln also überraschend ruhig. Weiterhin herrscht große Hoffnung, dass jeweilige Siege in den kommenden beiden Schlüsselspielen die Situation merklich entspannen werden.

Zumindest, was das bevorstehende Gastspiel in Stuttgart anbelangt, scheint der an den Tag gelegte Optimimus durchaus berechtigt. Immerhin haben die Rheinländer von ihren jüngsten elf Duellen in der Mercedes Benz Arena kein einziges verloren.

 


 

Soll dies so bleiben, ist der Geißbockverein jedoch dringend auf Tore angewiesen. Denn davon gab es bislang bislang reichlich wenig zu bejubeln – genauer gesagt nur zwei, womit das Schlusslicht aktuell auch den schwächsten Angriff der Liga stellt.

Den Fluch zu bannen, wird nun die Aufgabe von Pizarro sein. Daran ändert auch jene Tatsache nichts, dass der beste ausländische Bundesliga-Knipser aller Zeiten (191 Treffer) laut Stöger noch nicht “fit genug für 90 Minuten” ist.

Grund: Wegen der Verletzung von Jhon Cordoba und des aprupten Abschieds von Artjoms Rudnevs (Karriereende) herrscht im FC-Sturm momentan aktue Personalnot. Zumal auch Simon Zoller, die einzige vebliebene echte Spitze neben Pizarro, aufgrund seiner schwachen Trefferquote derzeit keine ernstzunehmende Alternative darstellt.

 

Claudio Pizarro

Bild: Claudio Pizarro soll den FC mit seiner Erfahrung aus dem Schlamassel führen. (© Elmar Kremser/dpa Picture Alliance/)


 

Der VfB im freien Fall?

Jedoch sind es nicht allein Sturmopa Pizarro und die Statsitik, die am Freitag die Kölner Hoffnungen auf einen Befreiungsschlag nähren. Auch der zuletzt merkliche Abwärtstrend aufseiten des schwäbischen Gastgebers trägt wesentlich dazu bei.

Schließlich hat die Elf von Hannes Wolf in den jüngsten fünf Partien gerade mal vier Punkte geholt. Der zu Saisonbeginn noch eingenoimmene Platz im gesicherten Mittelfeld ist damit endgültig dahin.

Stattdessen stecken nun auch die Stuttgarter wieder mittendrin im Abstiegskampf. Lediglich die positivere Tordifferenz trennt den Tabellen-14. vor dem 8. Spieltag vom Relegationsplatz, den aktuell noch der HSV einnimmt.


„Das Köln-Spiel wird deutlich das intensivste in der bisherigen Saison. Für den FC hat es Final-Charakter, und für uns ist es extrem wichtig! Bei einem Sieg hätten wir neun Punkte Vorsprung auf Köln, bei einer Niederlage nur noch drei. Das sagt alles!“

– VfB-Sportvorstand Michael Reschke über die Chancen und Risiken des bevorstehenden Freitagsspiels.


Woran es hapert, wird beim Blick auf das Klassement ebenfalls gleich deutlich: Die Schwaben erzielen schlichtweg zu wenig Tore. Insgesamt vier sind es nach sieben Spieltagen und damit so wenige wie noch nie zu diesem Zeitpunkt.

Bezeichnend: Sogar in den Abstiegsjahren 1974/75 (6) und 2015/16 (9) waren es mehr. “Wir wissen, dass vier Tore, davon zwei aus dem Spiel heraus, dünn sind. Wir hätten mehr schießen können. Wir wollen es besser machen und gefährlicher werden”, kündigt Wolf daher an.

Dies, so der Coach weiter, dürfe jedoch nicht zu Lasten der Defensive gehen. Zumal diese angesichts von überschaubaren neun Gegentreffern im bisherigen Saisonverlauf durchaus ordentlich performt habe.

 

Stuttgart hofft auf seine Heimstärke

An der Negativ-Heimserie gegen die Kölner Gäste scheinen sich die Schwaben dagegen nicht sonderlich zu stören.

Wen wundert’s? Schließlich ist der Aufsteiger zu Hause in Canstatt bislang noch unbesiegt: Zwei Siege, ein Remis und kein einziges Gegentor lautet dort die erfreuliche Bilanz nach drei Spielen.

 


 

“Die Heimspiele bisher waren durchaus positiv”, findet auch Kapitän Christian Gentner, der wegen den schwerwiegenden Gesichtsverletzungen, die er sich vor wenigen Wochen im Heimspiel gegen Wolfsburg zugezogen hat, jedoch weiter passen muss.

Nicht zuletzt deshalb herrscht beim verhinderten Routinier im Hinblick auf Freitag weiter große Zuversicht:

 
“Wir haben jetzt ein Heimspiel vor der Brust, das machbar ist. Wir können einen Konkurrenten auf Distanz halten. Mit einem Sieg wären wir in einer guten Ausgangsposition für den Verlauf der Hinrunde. Davon gehen wir aus.”
 

Fragt sich nur, ob da auch die zum Siegen verdammten Kölner mitspielen werden…

 

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