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Fußball News vom: 20.10.2017 - 10:34

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Bundesliga Wetten Hertha BSC SC Freiburg

9. Spieltag: SC Freiburg – Hertha BSC Tipp & Wettquoten

Nach drei sieglosen Liga-Spielen hintereinander verlor Hertha BSC am Donnerstag auch in der Europa League – und steckt somit etwas in der Krise. Beim zu Hause noch unbesiegten SC Freiburg soll am Sonntag (15:30 Uhr) aber die Trendwende gelingen.

9. Spieltag: SC Freiburg – Hertha BSC Tipp & Wettquoten
Jubelt Freiburgs Florian Niederlechner auch am Sonntag? (© Patrick Seeger / dpa / picturedesk.com)

In der vergangenen Saison sorgten der SC Freiburg und Hertha BSC noch für Furore. Am Ende schafften es beide ins internationale Geschäft.

Aktuell sieht die Lage keineswegs danach aus – beide Klubs befinden sich im unteren Drittel der Tabelle. Die Berliner auf Platz 13, die Freiburger sind mit Rang 16 sogar noch etwas schlechter platziert. Getrennt sind beide nur durch zwei Punkte.

Somit kommt dem Aufeinandertreffen am 9. Spieltag eine gewisse Bedeutung zu – denn mit einem Sieg könnte der Sport-Club an der Hertha vorbeiziehen und die „alte Dame“ damit richtig in Bedrängnis bringen.

Denn beim Hauptstadt-Klub läuft es derzeit überhaupt nicht. Nach drei sieglosen Liga-Spielen gab es am Donnerstag auch in der Europa League eine Pleite.

 


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Die “alte Dame” schwächelt

Bei Hertha BSC schrillen deshalb die Alarmglocken. „Wir sind jetzt in einem Karussell, aus dem man nur schwer raus kommt“, stellte Pal Dardai, der Cheftrainer der Berliner, fest.

Mit der 1:2-Pleite in der Europa League bei Sorja Lugansk nahm das Karussell sogar noch einmal richtig Fahrt auf – und Dardai stellte danach fast resignierend in den Raum: „Man muss fragen, ob wir reif für Europa sind.“

Eine berechtigte Frage. Nur einen einzigen Zähler hat seine Mannschaft nach drei Spieltagen in der Europa League auf dem Konto, womit das Aus scheint bereits zur Halbzeit der Vorrunde besiegelt scheint.

 

Drei Weg Wette Sieg FreiburgUnentschiedenSieg Hertha BSCAnbieter
Tipico Fussball Wetten2,703,202,70Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,623,202,60Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,603,252,75Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten2,803,202,80Bet3000
Betway Fussball Wetten2,803,102,70Betway
Sunmaker Fussball Wetten2,703,152,70Sunmaker
Betfair Fussball Wetten2,703,252,70Betfair

Quoten Stand vom 20.10.2017, 10:30 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.

 

Ein schwacher Trost für die in der Gruppe J auf dem vierten und zugleich letzten Platz liegenden Berliner: In Lugansk gelang zumindest das erste Tor in der Gruppenphase.

„Wir lassen wieder viele Chancen liegen“, haderte Dardai mit der mangelnden Chancenverwertung. „Und dann bekommen wir die Tore.“Das zeigt, dass die größte Problemzone der „alten Dame“ aktuell vor allem die Offensive ist. Diese Unzulänglichkeiten machen sich aber auch in der Bundesliga bemerkbar. Wie beispielsweise am vergangenen Spieltag, als die Berliner zu Hause gegen Schalke mit 0:2 verloren haben.

Es war eine grottenschlechte Leistung der gesamten Mannschaft, die damit die erste Heim-Niederlage im bisherigen Saisonverlauf kassierte.

„Da wurden wir vom Gegner förmlich aufgefressen. Das darf uns nie wieder passieren“, sagte Dardai nach der Partie, in der seine Mannschaft nicht eine gefährliche Torchance verzeichnen konnte.

 


Video: Hertha-Coach Pal Dardai auf der Pressekonferenz nach dem 1:2 gegen Lugansk. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)

 

Deshalb ist die „alte Dame“ am Sonntag in Freiburg umso mehr gefordert. Denn mit einer weiteren Niederlage könnte das von Dardai angesprochene Karussell noch mehr Schwung bekommen und die Hertha richtig ins Schwitzen kommen. Denn dann ist wohl auch die Abstiegszone ganz nah.

Andererseits können sich die Berliner in den kommenden Wochen auch selbst von diesem Sumpf entfernen, schließlich geht es nach dem Gastspiel in Freiburg gegen zwei weitere Klubs, die aktuell unten drin stecken: Zuerst zu Hause gegen den HSV und danach auswärts gegen Wolfsburg.

Hoffnung, von der Verlierer- wieder auf die Siegerstraße zurückkehren zu können, gibt den Hauptstädtern die Tatsache, dass am Sonntag in Freiburg wieder mit Mathew Leckie gerechnet werden kann. Der Australier schoss vier der bisherigen acht Liga-Tore der Berliner.

 

Freiburg teilt gerne die Punkte

Während in Berlin aufgrund des Negativ-Trends schön langsam Hektik aufkommt, ist beim SC Freiburg alles ruhig. Von Unruhe, Aufregung oder dergleichen ist im beschaulichen Breisgau nichts zu spüren.

Dabei sollte die Tabellen-Situation eigentlich reichlich Anlass dazu bieten. Nach acht Spieltagen hält der Sport-Club erst bei sieben Punkten und liegt damit nur auf dem Relegationsrang. Zum Vergleich: Zum selben Zeitpunkt der Vorsaison lagen die Freiburger mit 12 Zählern auf dem 8. Platz. Hatten sie damals bereits vier Siege auf dem Konto, ist es aktuell erst einer.

 
Allerdings hatten die Freiburger nach den ersten acht Spieltagen der vergangenen Spielzeit bereits vier Mal verloren, aktuell erst drei Mal. Somit liegt es an den vielen Punkteteilungen, warum die Breisgauer derzeit im Tabellenkeller festhängen – bereits vier Unentschieden stehen zu Buche. Nur Wolfsburg (5) hat noch öfter remis gespielt.
 

Am vergangenen Spieltag hätte man sich dagegen über ein weiteres Remis immens gefreut – doch beim FC Bayern setzte es eine 0:5-Klatsche. Bei der großen Heynckes-Comeback-Party waren die Freiburger nur höfliche Gäste.

„Wir haben alles gegeben, aber wir waren nicht gut genug“, erklärte Cheftrainer Christian Streich nach dem Spiel. „Trotzdem hatten wir uns etwas anderes erhofft.“ Ein Eigentor von Kapitän Julian Schuster brachte die Breisgauer schon sehr früh auf die Verliererstraße.

 

20171001_PD2725 (RM) Florian Niederlechner Patrick Seeger / dpa / picturedesk.com

Foto: Beim letzten Heimspiel konnten Florian Niederlechner und der SC Freiburg einen 3:2-Sieg gegen TSG Hoffenheim bejubeln. Folgt am Sonntag gegen Hertha BSC der zweite Heimsieg in Folge? (Credit: Patrick Seeger / dpa / picturedesk.com)


 

Damit sorgte Schuster unfreiwillig für ein seltenes Kunststück in der Bundesliga-Geschichte: Er hat als erster Spieler seit 26 Jahren an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen ein Eigentor erzielt. Zuvor traf er am Spieltag davor gegen Hoffenheim. Erst sieben Spieler vor ihm hatten das geschafft.

Auf einen „Hattrick“ kann Schuster selbstverständlich verzichten – vielmehr wollen die Freiburger am Sonntag den zweiten Heimsieg in Folge schaffen. Zuletzt gab es ein 3:2 gegen Europapokal-Aspirant Hoffenheim.

 

Freiburg ist zu Hause noch ungeschlagen

Auch Freiburg-Keeper Alexander Schwolow ist happy, dass es wieder ein Heimspiel gibt. Die letzten drei Auswärtspartien machten nicht im Geringsten Spaß: Vor dem 0:5 in München setzte es auch in Leipzig (1:4) und Leverkusen (0:4) zwei Klatschen. Mit 1:13 Toren sind die Breisgauer in der Fremde die Bundesliga-Schießbude.

Zu Hause sieht es dagegen ganz anders aus: Freiburg hat von den bisherigen vier Heimpartien keine verloren – allerdings davon auch nur eine gewonnen.

 


 

Die Wettanbieter sind sich nicht ganz sicher, ob es gegen Hertha BSC den nächsten Heimsieg geben wird oder es die erste Heimniederlage setzt – die Wettquoten sind ziemlich ausgeglichen.

Die jüngste Statistik spricht jedenfalls für die Freiburger: In der letzten Saison wurde das Heimspiel gegen die Berliner mit 2:1 gewonnen keines der letzten vier Heimpartien gegen die Hertha ging verloren.

Die „alte Dame“, die in dieser Saison in der Fremde noch sieglos ist und von drei Gastspielen zwei verloren hat, konnte zuletzt im Februar 2010 einen Sieg im Breisgau feiern.

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