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Fußball News vom: 19.09.2017 - 16:31

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Bundesliga 2017/18: FSV Mainz – TSG Hoffenheim Tipp & Wettquoten

Nach zwei einträglichen Gastspielen in der Allianz Arena bekam der FSV Mainz zuletzt die verständliche Wut der Bayern zu spüren. Vier Tage nach der sogar noch gnädig ausgefallenen 0:4-Abfuhr kündigt sich nun mit der TSG Hoffenheim (Mittwoch, 20:30 Uhr) gleich der nächste Brocken an.

Bundesliga 2017/18: FSV Mainz – TSG Hoffenheim Tipp & Wettquoten
Daniel Brosinski (li.) vs. Pavel Kaderabek (© Uwe Anspach / dpa / picturedesk.com)

Ausnahmsweise sind derzeit allerdings auch die Kraichgauer nicht ganz so himmelhochjauchzend durch die Republik unterwegs – schließlich hatte es zuletzt ausgerechnet in der als Festung gerühmten Rhein-Neckar-Arena zwei Nackenschläge in unmittelbarer Folge gesetzt.

Wurde nach der Play-off-Schlappe gegen Liverpool zunächst auch der zweite internationale Auftritt vor heimischer Kulisse abgeschenkt (1:2 gegen Braga), kam danach auch gegen die als besonders auswärtsschwach geltende Hertha lediglich ein dürftiges 1:1 herum.

Wenngleich sämtliche Spieler den Verdacht müder Beine brüskiert von sich wiesen, schien dieser im Nachhinein nicht gänzlich unbegründet zu sein. Am Wochenende hatte es der TSG einfach am nötigen Esprit gefehlt, um die vielbeinige Abwehr der Berliner in Verlegenheit zu bringen.

 


Der fussballportal.de Tipp: Mainz gegen Hoffenheim endet remis

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Hoffenheim liegt im Soll

Angesichts der ersten Anzeichen eines leichten Schwächelns kommen vermutlich ziemlich happige Monate auf die Hoffenheimer zu, die derzeit noch ganz am Anfang sich schier endlos aneinanderreihender Englischer Wochen stehen.

Noch hat der Verein jedoch freilich allen Grund, mit dem bislang Geleisteten zufrieden zu sein. Obwohl die Mannschaft unlängst den möglichen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasste, lässt sich die Spielzeit noch immer ausgesprochen vielversprechend an.

Mit den eingeheimsten acht Zählern wird nicht zuletzt auch das Ergebnis der vorjährigen Rekord-Saison mal eben um vier Punkte übertroffen. Nach anfänglichen vier Unentschieden brachte vor zwölf Monaten erst ein knapper Sieg gegen Schalke den folgenden Höhenflug in Schwung.

 

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Vielleicht war es der Erinnerung an die damaligen Anfangsschwierigkeiten geschuldet, dass sich Julian Nagelsmann nach eigenem Bekunden auch mit dem einen Pünktchen gegen die Alte Dame gern zufrieden gab – während sich sein Team als deutlich geschichtsvergessener erwies.

 

“Im letzten Drittel war es nicht so gut. Wir sind nicht so hinter die letzte Linie gekommen, wie wir uns das nach gutem Spiel über die Flügel vorgestellt hatten.”

– Trotz der prinzipiellen Zufriedenheit mochte sich Julian Nagelsmann nach dem Remis gegen die Hertha ein paar kritische Anmerkungen nicht verkneifen.

 

So schien es alle nach dem Abpfiff vor die Mikrofone tretenden Spieler richtig zu nerven, dass die weitgehend beherrschte Hertha am Ende mit einem Teilerfolg davongekommen war; zumal es laut Andrej Kramaric obendrein auch noch ärgerliche Parallelen zur verpatzten Premiere in der Europa League zu beklagen gab:

„Das Spiel lief ähnlich wie gegen Braga. Wir gehen in Führung, aber gewinnen die Partie nicht. Die ersten Minuten waren richtig gut, dann haben wir ein wenig nachgelassen. Dennoch, wir waren das bessere Team. Wir müssen in diesen Spielen einfach das zweite Tor machen.“

 

Brosinski vs Kaderabek - credits: Uwe Anspach / dpa / picturedesk.com

In den jüngsten vier Duellen zwischen Mainz und Hoffenheim (im Bild Daniel Brosinski vs. Pavel Kaderabek) fielen insgesamt 21 Tore. (Bild: Uwe Anspach / dpa / picturedesk.com)


 

Der FSV schüttelt sich – und schaut nach vorn

Weniger Zeit benötigten hingegen die Mainzer, um mit dem 0:4 in München abzuschließen. So kam Sandro Schwarz etwa lediglich mit drei Sätzen aus: „Die Analyse fällt relativ kurz und schmerzlos aus. Das war eine deutliche Geschichte. Der Sieg für die Bayern war auch in der Höhe verdient.“

Wahrscheinlich tat der Trainer gut daran, sich nicht tiefgehender mit dem jüngsten Auftritt auseinanderzusetzen – eine vollständige Aufarbeitung hätte wohl zugleich auch die Aussichten auf einen selbstbewussten Vortrag in der nun anstehenden fünften Runde minimiert.

Dabei rief Schwarz auf der Pressekonferenz aber sogar selbst in Erinnerung, dass das Gefahrenpotential des nächsten Gegners dem des FC Bayern kaum nachzustehen scheint; seit dem neuerlichen Triumph gegen den Rekordmeister wird der TSG mehr denn je vorauseilender Respekt zuteil.

 

Fact Mainz - Hoffenheim

 

“Wir wollen aktiv sein, die Initiative ergreifen und zeigen, dass wir ein Heimspiel haben. Ich rechne in beide Richtungen mit einem schnellen und intensiven Spiel gegen einen Gegner mit enormer Qualität, der immerhin Bayern München bezwungen hat”, sagte Schwarz.

Da es somit rein sportlich kaum zur berühmten Augenhöhe reichen dürfte, greifen die Hausherren auf andere Mittel und Wege zurück – mit einer Mischung aus Mystik und Poesie versuchte etwa Sportvorstand Rouven Schröder, den speziellen Charakter von Abendspielen herauszustreichen:

“Als ehemaliger Spieler weiß man, dass solche Spiele am Abend etwas Besonderes sind. Der Rasen ist etwas feucht, die Temperaturen sind anders. Das Einbrechen der Nacht kommt hinzu. Solche Abende bringen etwas Geheimnisvolles mit sich.”

 


 

Mainz beendet die „Hammer-Wochen“

Sehr viel praxisnäher mutet im Vergleich dazu freilich der Verweis auf das vor knapp zehn Tagen gewonnene Heimspiel gegen Bayer Leverkusen an, in dem sich Mainz für die einzig wirklich vorzeigbare Leistung der noch jungen Saison gleich mit einem ersten Dreier belohnte.

 

“Diese besondere Atmosphäre unter Flutlicht sollte man uns und auch unseren Fans anmerken.”

– FSV-Coach Schwarz nimmt vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim auch den Anhang in die Pflicht.

 

Wurde nach dem 3:1-Erfolg jedoch noch der zum Zerplatzen gebrachte Knoten bejubelt, darf man diesbezüglich mittlerweile wieder skeptisch sein – wenngleich den Rheinhessen demnächst zumindest der Spielplan die ersehnte Besserung in Aussicht stellt.

Vor allem dank der danach folgenden machbaren Aufgaben bräuchte die Mainzer vorläufig wohl selbst eine Niederlage gegen Hoffenheim nicht aus der Fassung bringen: Das Triple gegen Berlin, Wolfsburg und Hamburg verspricht für die aktuell zu durchleidenden Hammer-Wochen angemessen reichen Trost.

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