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Fußball News vom: 03.11.2017 - 10:13

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Bundesliga Wetten Hamburger SV VfB Stuttgart

11. Spieltag: HSV – VfB Stuttgart Tipp & Wettquoten

Nach acht sieglosen Bundesliga-Partien will der Hamburger SV endlich wieder gewinnen. Passender könnte der Gegner nicht sein, schließlich kommt mit dem VfB Stuttgart die schlechteste Auswärts-Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf.

11. Spieltag: HSV – VfB Stuttgart Tipp & Wettquoten
HSV-Verteidiger Kyriakos Papadopoulos will endlich wieder einmal gewinnen. (© Marvin Ibo / dpa / picturedesk.com)

Es wird spürbar ungemütlicher in Hamburg. Was aber nicht nur an der Wetterlage und der Jahreszeit liegt, sondern auch den Leistungen des Hamburger SV – schließlich haben die „Rothosen“ keines der letzten acht Liga-Spiele gewonnen.

Somit kommt dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 11. Spieltag eine gewisse Bedeutung zu. Es geht gegen einen direkten Konkurrenten um den Liga-Verbleib, der in der Tabelle vier Plätze und fünf Punkte vor den Hanseaten rangiert.

“Wir spielen gegen einen Aufsteiger und es besteht die Notwendigkeit, zu Punkten zu kommen”, mahnt HSV-Boss Heribert Bruchhagen in aller Deutlichkeit.

Eine Aufgabe, die durchaus lösbar erscheint. Denn die Stuttgarter sind im bisherigen Saisonverlauf die schlechteste Auswärtsmannschaft der Bundesliga.

 


Der fussballportal.de Tipp: HSV gewinnt gegen Stuttgart

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Der HSV hat keine Lust auf “alle Neune”

Allerdings war der Hamburger SV im heimischen Volkspark zuletzt auch alles andere als eine Macht. Der bislang einzige Heimsieg gelang zum Liga-Start – Mitte August mit 1:0 gegen den FC Augsburg.

 
Von den folgenden vier Heimspielen konnte keines mehr gewonnen werden, mit dem 0:0 gegen Werder gab es nur noch einen Punkt. Diese Negativ-Serie soll am Samstag gegen den Aufsteiger aus dem Schwabenland endlich zu Ende gehen.
 

Aber nicht nur, damit sich der Klub im Abstiegskampf wieder etwas Luft verschaffen und die Mannschaft nach acht sieglosen Liga-Partien wieder zu Selbstvertrauen holen kann, sondern auch, damit es keine Diskussionen um HSV-Coach Markus Gisdol gibt.

Trotz dieser über zwei Monate andauernden Erfolglosigkeit sitzt Gisdol überraschend fest im Sattel. Noch. Denn in der jüngeren Vergangenheit mussten HSV-Trainer schon bei weitaus kürzeren Negativ-Serien ihren Platz räumen.

 

Drei Weg Wette Sieg Hamburg Unentschieden Sieg Stuttgart Anbieter
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Quoten Stand vom 3.11.2017, 9:30 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.

 

Im September des Vorjahres musste Bruno Labbadia nach fünf sieglosen Spielen gehen, Joe Zinnbauer ein Jahr zuvor nach sechs Sieglos-Partien. Bei Thorsten Fink (fünf Spiele) und Mirko Slomka (drei) war nach schwachen Saisonstarts sogar noch schneller Schluss. Bert van Marwijk wurde im Februar 2014 nach acht Niederlagen in Serie entlassen.

Ob sich Gisdol „alle Neune“ leisten kann? Ausgerechnet gegen Stuttgart, dort wo er von 2005 bis 2007 als U17-Coach seine Trainer-Karriere begann, könnte nun bei einer Niederlage seine HSV-Zeit zu Ende gehen.

Bruchhagen beantwortet Fragen zum Trainer nicht – der HSV-Boss sagt nur: „Wir haben zu Recht beklagt, dass wir mit Bayern, Dortmund und Leipzig die Champions-League-Vereine in Heimspielen hatten. Dann müssen wir mit der gleichen Argumentation natürlich auch erwarten, dass wir gegen Stuttgart das Spiel erfolgreich gestalten.“

 

20170930_PD5369 (RM)  Kyriakos Papadopoulos Marvin Ibo / dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Foto: Kyriakos Papadopoulos und seine HSV-Mannschaftskollegen sind am Samstag gegen den VfB Stuttgart gefordert. Seit acht Liga-Spielen sind die “Rothosen” nun schon sieglos – jetzt soll der dritte Saisonsieg her. (Credit: Marvin Ibo / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)


 

Gisdol ist sich dessen bewusst – und will den Druck an die Mannschaft weitergeben. Wochenlang galt der anspruchsvolle Spielplan und die lange Verletztenliste als willkommene Entschuldigungen. Seit dem 1:2 am vergangenen Spieltag bei Hertha BSC ist dies aber vorbei.

Zumal die Hanseaten vor allem in der ersten Halbzeit enttäuschten. Erst im zweiten Durchgang und mit der Hereinnahme der beiden Youngsters Jann-Fiete Arp (17) und Tatsuya Ito (20) kam richtig Schwung in das Spiel des Bundesliga-Dinos.

 
Arp schrieb zudem sogar ein Kapitel HSV-Geschichte: Durch seinen Anschlusstreffer beim 1:2 in Berlin löste er Heung-Min Son als jüngsten HSV-Torschützen in der Bundesliga-Geschichte ab!
 

Damit empfahl sich der Youngster auch gleich für einen Platz in der Startelf für das richtungsweisende Spiel gegen die Stuttgarter. Gisdol: „Es ist keine Frage, dass die Überlegung besteht.”

 

Stuttgart, das schlechteste Auswärtsteam der Liga

Während man in Hamburg auf den großen Befreiungsschlag hofft, reist der VfB Stuttgart mit etwas Unbehagen in den Norden. Der Grund ist weniger die Heimstärke der Hanseaten, sondern vielmehr die eigene Schwäche auf fremden Plätzen.

 
Alle bisherigen fünf Auswärtsspiele in dieser Bundesliga-Saison haben die Schwaben verloren. Neben den null Punkten steht auch ein Torverhältnis von 2:10 zu Buche. Selbst Mannschaften wie Köln, Mainz und Freiburg mit jeweils einem Punkt waren in der Fremde bislang erfolgreicher als der VfB.
 

Zum Glück für die Stuttgarter gibt es aber auch noch Heimspiele.

Von den bisherigen fünf in dieser Saison ging noch keines verloren – vier wurden gewonnen, eines endete remis. Damit stehen die Schwaben in der Heimtabelle mit 13 Punkten hinter dem FC Bayern sogar auf Rang 2 – und das auch nur aufgrund der etwas schlechteren Tordifferenz. Nur aufgrund der Erfolge vor heimischer Kulisse hält sich der VfB momentan von der Abstiegszone fern.

 


Video: Stuttgart-Coach Hannes Wolf auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den HSV. (Quelle: YouTube/VfB Stuttgart)

 

Sechs Punkte liegen die Schwaben vor dem auf dem Relegationsplatz liegenden HSV. Nur vier Punkte sind die Ränge für die Europa League entfernt – so gesehen ist Stuttgart eigentlich näher an Europa dran als an der 2. Bundesliga.

Doch sollte die Auswärtsmisere weitergehen, dürfte sich der Stuttgarter Blick schnell wieder nach unten richten. Das will man beim VfB unbedingt vermeiden und endlich den ersten Auswärtssieg einfahren.

Zumal das Stuttgarter Restprogramm bis zur Winterpause auch noch recht happig ist. Von sieben Partien hat der VfB daheim drei besonders schwere: Gegen Dortmund, Leverkusen und zum Schluss gegen den FC Bayern. Auf Reisen geht es nach dem Hamburg-Trip noch zu Mitaufsteiger Hannover, nach Bremen und zur TSG Hoffenheim.

 


 

Um erst gar kein Gerede von einem „Auswärts-Trauma“ aufkommen zu lassen, will Stuttgart-Coach Hannes Wolf nun in Hamburg endlich etwas Zählbares von einer Bundesliga-Dienstreise mitnehmen.

Dass die Stuttgarter auswärts aber sehr wohl auch gewinnen können, haben sie in der 2. Runde im DFB-Pokal bewiesen, als sie beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 siegten.

 

Ein paar Mutmacher für den HSV

Die Wettanbieter sehen das Duell zwischen dem Hamburger SV und dem VfB Stuttgart, das auf Bundesliga-Ebene zum 103. Mal in Szene geht, als ziemlich ausgeglichen an. Laut den Wettquoten gelten die Hamburger als leichte Favoriten.

Dabei sind die „Rothosen“ die drittschlechteste Heimmannschaft im bisherigen Saisonverlauf. Nur das erste der fünf Heimpartien konnte gewonnen werden, drei wurden ohne eigenen erzielten Treffer verloren.

 


 

Allerdings: Diese drei Heimpleiten setzte es gegen Leipzig (0:2), Dortmund (0:3) und zuletzt gegen den FC Bayern (0:1) – somit gegen die drei besten Klubs der Vorsaison bzw. nach zehn Spieltagen der aktuellen Spielzeit. Vor allem gegen die Bayern zeigte sich die HSV-Truppe zur Abwechslung mal von ihrer besseren Seite.

Aber auch das bis dato letzte Heimspiel gegen den VfB könnte dem HSV etwas Mut machen – das wurde im August 2015 nämlich mit 3:2 gewonnen. Stuttgarts letzter von insgesamt elf Liga-Siegen beim HSV datiert aus dem Dezember 2014. Damals siegte der VfB mit 1:0.

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