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Fußball News vom: 25.11.2017 - 08:17

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1899 Hoffenheim Bundesliga Wetten Hamburger SV

Bundesliga aktuell: HSV – TSG Hoffenheim Tipp & Wettquoten

Seit der am Donnerstag in Braga kassierten 1:3-Niederlage kann sich die TSG Hoffenheim wieder ganz auf die Bundesliga konzentrieren. Beim am Sonntag (15:30 Uhr) in Hamburg zu absolvierenden Gastspiel wird von den Kraichgauern auch in der Meisterschaft gegen einen negativen Trend angekämpft.

Bundesliga aktuell: HSV – TSG Hoffenheim Tipp & Wettquoten
Sandro Wagner vs Mergim Mavraj (© Elmar Kremser / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)

Nachdem es in den jüngsten sechs Ligaspielen nur zu einem Dreier reichte, droht der gerade noch so eben zu Buche schlagende Platz im obersten Tabellendrittel auf ziemlich wackeligen Füßen zu stehen – zumal die gesamte Entwicklung auf rauer werdende Zeiten schließen lässt.

Da lediglich eines der letzten sieben Pflichtspiele gewonnen werden konnte, haben sich binnen weniger Wochen die Teilnahmen am DFB-Pokal und der Europa League erledigt: Mit der ungewohnten Dreifach-Belastung kam die Mannschaft ganz offensichtlich nicht zurecht.

Zwar deuteten auch die jüngsten Auftritte immer wieder an, dass sich die TSG nach wie vor auf das gepflegte Fußballspielen versteht; aufgrund der vor Müdigkeit leeren Köpfen blieben zuletzt aber regelmäßig die erwarteten Ergebnisse aus.

 


Der fussballportal.de Tipp: Hoffenheim gewinnt gegen den HSV

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Nagelsmann moniert die Willensschwäche

Auch der bereits in der ersten Minute kassierte Gegentreffer in Braga offenbarte, dass Hoffenheim in mentaler Hinsicht nicht auf das vereinseigene Europa-League-Endspiel vorbereitet war – der erkennbar genervte Julian Nagelsmann sprach seinen Jungs im Nachhinein sogar den allerletzten Willen ab:

„In der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Emotion auf dem Platz, um in der Europa League auswärts zu bestehen. Das war auch in Ludogorets und im Heimspiel gegen Braga teilweise der Fall. Wir haken die Europa League jetzt ab und fokussieren uns auf die Bundesliga.“

Dass sich auch die jüngste Niederlage aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte abermals als unglücklich erwies, bestätigte die Beteiligten dabei nur noch mehr in dem bitteren Gefühl, einfach zu wenig aus der ersten internationalen Saison der Vereinsgeschichte gemacht zu haben.

 

Drei Weg WetteSieg Hamburger SVUnentschiedenSieg TSG HoffenheimAnbieter
Tipico Fussball Wetten2,703,502,45Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,803,402,50Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,853,302,50Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten2,903,602,50Bet3000
Betway Fussball Wetten2,903,502,50Betway
Sunmaker Fussball Wetten2,853,402,45Sunmaker
Betfair Fussball Wetten2,873,502,45Betfair

* Quoten Stand vom 24.11.2017, 12:22 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen ständigen Anpassungen und können laufend geändert werden.
 

 

„Das war kein guter Abend für uns, aber wir müssen den Kopf schnell wieder frei bekommen. Am Sonntag geht es ja schon nach Hamburg.“

– Auch Kerem Demirbay bleibt kaum Gelegenheit, dem verpassten Sechzehntelfinale der Europa League hinterherzutrauern.

 

Kevin Vogt konnte aus dem vermeidbaren Fehlschlag aber zumindest die Lehre ziehen, dass für das erhoffte Fortkommen in den internationalen Wettbewerben das regelmäßige Zelebrieren von brotloser Kunst eben doch ein bisschen wenig ist:

„Ich bin gerade einfach nur enttäuscht. Wir haben die nötigen Punkte nicht gemacht, also sind wir verdient ausgeschieden. Es genügt nicht, fußballerisch die bessere Mannschaft zu sein. Wir müssen auf der internationalen Bühne konsequenter sein – vorne und hinten.“

Mit Blick auf die sich häufenden Rückschläge stünde den Hoffenheimern die in Braga vermisste Konsequenz allerdings auch auf nationaler Ebene gut zu Gesicht, wo sich das Team in den vergangenen Wochen gleichfalls als ungewohnt freigiebig erwies.

 

Wagner vs Mavraj - credits: Marvin Ibo Güngör / dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Beim letzten Duell zwischen dem HSV und Hoffenheim (hier im Bild Sandro Wagner vs. Mergim Mavraj) feierten die Hamburger einen 2:1-Erfolg. (© Elmar Kremser / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)


 

Nicht zuletzt in der Fremde wurden regelmäßig Punkte gegen qualitativ eigentlich deutlich unterlegene Mannschaften weggeschenkt; mit Wolfsburg (1:1), Bremen (0:1 im DFB-Pokal) und Freiburg (2:3) konnten auch drei Klubs aus dem untersten Drittel vom Besuch des Vorjahresvierten profitieren.

 

Der HSV rüstet sich zum Jahresendspurt

Angesichts der sich häufenden Stolperpartien in den Pflichtübungen mutet nun auch der Hamburger SV nicht gerade wie ein Aufbaugegner an; zumal sich bereits zuletzt anzudeuten schien, dass sich der Dino so allmählich gegen den tabellarischen Absturz zu wehren beginnt.

Wurde zunächst mit einem 3:1 gegen den VfB Stuttgart eine längere Durststrecke beendet, hatte sich das Team dann auch beim unglücklichen 0:2 gegen das im Höhenflug befindliche Schalke in einer überraschend ebenbürtigen Verfassung präsentiert.

 

Fact HSV - Hoffenheim

 

Da dem HSV die solide Vorstellung im Klassenkampf jedoch nicht weiterhelfen konnte, nimmt Markus Gisdol seine Mannen vor der Rückkehr in den Volkspark nun noch stärker in der Pflicht: „Wir laufen den Punkten aktuell etwas hinterher. Da müssen wir vor allem in den Heimspielen punkten.“

Vor der Punkte-Chance gegen die TSG Hoffenheim scheint nun allerdings ausgerechnet der Trainer höchstpersönlich mit schlechtem Beispiel voranzugehen; von einer tückischen Grippe ausgebremst, blieb der 48-Jährige unter der Woche mehrfach dem Mannschaftstraining fern.

 

Die Grippe droht den Dino auszubremsen

Sollte es Markus Gisdol bis zum Sonntag jedoch wieder besser gehen, droht die Zeit für einige gleichfalls betroffene Spieler ziemlich knapp zu werden – insbesondere die Mitwirkung von Andre Hahn steht nach den Meldungen des Vereins bis auf weiteres auf der Kippe.

 


 

„Wir müssen zusehen, dass wir bis zur Winterpause maximal punkten, um uns eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu verschaffen.“

– HSV-Coach Markus Gisdol hat sich für den Jahresabschluss noch eine ganze Menge vorgenommen.

 

Neben dem auf dem Wege der Besserung befindlichen Sakai wurde unter der Woche hingegen auch Mathenia wieder auf dem Trainingsplatz gesichtet; unmittelbar nach dem Gastspiel auf Schalke hatte der Keeper mit aus einem Zusammenprall resultierenden Rückenschmerzen zu kämpfen gehabt.

Sollte es wider Erwarten dennoch nicht für einen Einsatz im anstehenden Heimspiel reichen, stünde der vormalige dritte Torhüter Tom Mickel bereit, der aktuell von einer Degradierung des im Training nicht überzeugenden Pollersbeck profitiert.

Der jüngst schon in Gelsenkirchen in den Kader rutschende Mickel ließ keine Gelegenheit ungenutzt, seine absolute Bereitschaft zu signalisieren; den dritten Profi-Einsatz seiner Karriere möchte der 28-Jährige allem Anschein nach auch mit verbalen Höchstleistungen erzwingen:

„Wenn was ist, bin ich da. Ich gebe immer 100 Prozent. Der Trainer kann sich stets auf mich verlassen. Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf. Ich bin dankbar, dass ich beim HSV spielen darf.“

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