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Fußball News vom: 13.09.2017 - 18:15

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Bayern München Bundesliga Wetten Mainz 05

Bundesliga 2017/18: FC Bayern – 1. FSV Mainz 05 Tipp & Wettquoten

Mit dem glatten 3:0-Erfolg gegen Anderlecht ist der deutsche Rekordmeister zuletzt einmal mehr standesgemäß in eine neue Champions-League-Saison gestartet. Vor dem Heimspiel gegen den FSV Mainz (Samstag, 15:30 Uhr) scheinen die Bayern dennoch in einer potenziell gefährlichen Situation zu sein.

Bundesliga 2017/18: FC Bayern – 1. FSV Mainz 05 Tipp & Wettquoten
Bayern-Stürmer Robert Lewandowski (© Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com)

Dass selbst der Auftritt gegen den früh dezimierten RSC Tempo, Spielwitz und Gier vermissen ließ, lässt nicht nur die Verantwortlichen befürchten, dass es sich bei der vorwöchigen Niederlage in Hoffenheim nicht nur um eine Eintagsfliege gehandelt hat.

Mit eben jener 0:2-Schlappe waren die über weite Strecken viel zu uninspirierten Münchner am vergangenen Wochenende auf den sechsten Tabellenrang abgerutscht, der in der Bundesliga zugleich der schlechtesten Platzierung seit über drei Jahren entspricht.

Allem Anschein nach hatte es aber auch schon im Kraichgau noch am wenigsten im spielerischen Bereich geklemmt. Vielmehr macht es dem Team zu schaffen, dass das mannschaftliche Gefüge nach den zeitgleichen Karriereenden von Lahm und Alonso durcheinandergekommen ist.

 


Der fussballportal.de Tipp: Bayern München gewinnt gegen Mainz

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Elf Egoisten sollt ihr sein…

Trugen die langjährigen Platzhirsche einstmals entscheidend zu halbwegs harmonischen Verhältnissen in der Star-Truppe bei, stocherten in den letzten Tagen nun immer mehr vor allem auf das eigene Wohl bedachte Alleingänger in dem entstandenen Vakuum herum.

So machte sich etwa Robert Lewandowski nur wenig Freunde, als er in einem nicht autorisierten Interview das Fehlen echter Weltstars innerhalb des Teams bemängelte – eine Äußerung, die der eine oder andere Kollege verständlicherweise als persönlichen Angriff verstand.

Entsprechend war es gewiss kein Zufall, dass dem polnischen Stürmer nach dem am Dienstag erzielten Führungstreffer kaum ein Mitspieler gratulieren mochte; im gelegentlichen Austausch taten sich sämtliche Beteiligten auch im Folgenden vor allem mit Abwinken und Kopfschütteln hervor.

In der zweiten Halbzeit ließ dann die bemerkenswert wutschäumende Reaktion von Franck Ribery über seine Auswechslung wissen, dass auch der Franzose im augenscheinlich immer größerer werdenden Heer der Unzufriedenen angekommen ist.

 

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Schon etwas länger hat es sich derweil Thomas Müller in der Schmollecke bequem gemacht, der auch gegen den belgischen Meister wieder einmal nur wenige Minuten gefordert war. Carlo Ancelotti scheint es gar nicht mehr darauf anzulegen, sich mit dem Nationalspieler gut zu stellen.

 

Ancelotti würdigt „ausreichende“ Leistung

Auch nach dem Abpfiff machte der italienische Trainer den Eindruck, für die atmosphärischen Störungen innerhalb der Mannschaft unempfänglich zu sein; das gewohnt pragmatische Fazit war meilenweit vom aktuell wohl dringend benötigten „Menscheln“ entfernt:

„Wir haben erwartet, zu gewinnen und das haben wir. Sicherlich hätten wir mit mehr Intensität spielen können, aber es war nicht notwendig. Es war keine Top-Leistung, aber eine Leistung, die uns in dieser Phase reicht. Insgesamt bin ich zufrieden.“

Um nicht versehentlich in ein Wespennest zu stechen, zog sich auch der starke Joshua Kimmich lediglich auf eine Bewertung des sportlichen Geschehens zurück, welches aber freilich ebenfalls noch genügend Steigerungsbedarf offenbarte:

„Anderlecht hatte ein, zwei gute Chancen zum Ausgleich. Das darf uns nicht passieren. Wir wissen, dass wir uns steigern müssen. Heute hatten wir nicht so viele Chancen. Es waren viele Distanzschüsse und wenig zwingende Torchancen. Hinten müssen wir immer aufpassen.“

 

Robert Lewandowski - credits: Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com

Bayern-Torjäger Robert Lewandowski scheint bei seinen Teamkollegen aktuell nicht sehr beliebt zu sein. (Bild: Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com)


 

Ist die Gefahr angesichts der nachvollzogenen Brandherde nicht von der Hand zu weisen, dass schon bald eine unversöhnliche Lagerbildung die sportlichen Ziele torpediert, dürfen Optimisten bis auf weiteres aber noch auf die zentrale Münchner Kernkompetenz verweisen.

Bei dieser handelt es sich zweifellos um die Vormachtstellung im deutschen – und bestenfalls auch europäischen – Fußball, die schon in der Vergangenheit so manchen Zwist zu befrieden half: Nach einem Sieg gegen Mainz könnte die Welt somit schon wieder deutlich freundlicher aussehen.

 

In München hat der FSV einen Lauf

Diesbezüglich drohte es sich allerdings als problematisch zu erweisen, dass der FSV bereits in den letzten Jahren nicht zum Punktelieferanten taugte, bei ihren jüngsten zwei Gastspielen in der Allianz Arena fuhren die Rheinhessen sensationelle vier Zähler ein.

 

Fact Bayern - Mainz

 

Stellen die Mainzer somit den einzigen Bundesligisten, dem in den zurückliegenden zwei Spielzeiten ein Sieg beim deutschen Rekordmeister gelang, wurden die Gäste vor wenigen Tagen zu allem Überfluss schon wieder beim eifrigen Scharfstellen ihrer Visiere gesichtet.

 

“Mit 3:1 gewonnen zu haben fühlt sich großartig an.”

– Der Premieren-Sieg gegen Bayer Leverkusen hat den Bundesliga-Novizen Sandro Schwarz auf den Geschmack gebracht.

 

Hatte die Saison mit den 0:1-Niederlagen gegen Hannover und Stuttgart zunächst denkbar ärgerlich begonnen, warf die Mannschaft beim 3:1 gegen die Leverkusener Werkself am dritten Spieltag umso entschlossener das Ruder herum.

 

Statistik Bayern - Mainz

 

Nach seinem ersten Sieg als Bundesliga-Trainer war Sandro Schwarz selbst nach mehreren Tagen noch immer auf Wolke sieben unterwegs; wenig überraschend bereitete dem 39-Jährigen auch das Video-Studium allergrößten Genuss:

“Wir haben das Leverkusen-Spiel endgültig analysiert, die Eindrücke vom Samstag haben sich bestätigt. Die Arbeit gegen den Ball war von Beginn an sehr ordentlich, später wurde es sehr gut, auch die Art der Vorwärtsverteidigung.“

 

Aus Mannschaftsgeist soll Mut erwachsen

Die starke Leistung nährt nun die Zuversicht, die Fußstapfen seines entlassenen Vorgängers Martin Schmidt auch in der Allianz Arena ausfüllen zu können, wo sich die Mainzer unter Anleitung des eidgenössischen Coaches zu einem veritablen Münchner Angstgegner entwickelten.

Das schon in der Vergangenheit wiederholt funktionierende Erfolgsrezept scheint dabei exakt in die wunde Stelle der Bayern zu stoßen; den sich nicht grün wirkenden Hausherren will Schwarz am Samstagnachmittag mit Tugenden wie Leidenschaft, Moral und Mannschaftsgeist zu Leibe rücken:

“Für uns gilt es die Haltung zu haben gegen die Bayern, in der Arbeit gegen den Ball sehr gut zu sein. Es wird nicht unser Ansatz sein, mit Ballbesitz die Dinge zu regeln, sondern ganz klar mit Widerstandsgeist, und trotz allem mutig zu sein.”

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