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Fußball News vom: 23.08.2017 - 13:17

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1. FC Köln Bundesliga Wetten Hamburger SV

2. Spieltag: 1. FC Köln – Hamburger SV Tipp & Wettquoten

Enttäuschung in Köln: Erstmals unter Peter Stöger verlor der FC am vergangenen Sonntag ein Auftaktspiel – und das ausgerechnet beim Mönchengladbacher Erzrivalen. Bei der Heimpremiere gegen den ersatzgeschwächten HSV (Freitag, 20:30 Uhr) steht der Geißbockverein damit bereits mächtig unter Zugzwang.

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Peter Stöger und sein Trainerstab nach der Derbyschallpe im Borussia Park - ©Elmar Kremser/dpa Picture Alliance/

“Es gibt nichts Schlechteres als mit einer Derby-Niederlage in die Saison zu starten”, merkte Kölns Keeper Timo Horn nach der 0:1-Auftaktschlappe im Borussia Park sichtlich zerknirscht an.

Doch andererseits, so der Silerbmedaillengewinner von Rio weiter, war es auch nur “ein Spiel um drei Punkte” – wovon bis Mai bekanntlich noch 33 weitere warten.

 

Wie kommen die Kölner mit ihrer neuen Rolle zurecht?

Bei aller Enttäuschung gibt es für die Kölner also keinen Grund, vorschnell in Panik zu verfallen. Erst recht, weil sich bereits am Freitag bei der Heimpremiere gegen den ersatzgeschwächten HSV eine willkommene Chance zur Wiedergutmachung bietet.

 


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Bis Peter Stögers Matchplan für das Freitagabendspiel steht, ist jedoch erst einmal harte Trainingsarbeit angesagt. Schließlich wurde in Mönchengladbach mehr als deutlich, dass beim Europa League-Teilnhemer längst noch nicht alle Rädchen wie gewollt ineinandergreifen.

Angesichts der vielen Abstimmungsprobleme im Aufbauspiel, des bisweilen allzu nachlässigen Zweikampfverhaltens und der sich im Laufe der Partie häufenden Unkonzentiertheiten weiß auch Horn: “In den nächsten Wochen haben wir noch einiges zu tun.”

 

Peter Stöger ind Trainerteam ratlos - 20170820_PD9313 (RM) - ©Elmar Kremser/dpa Picture Alliance/

Foto: Für Peter Stöger und sein Trainerteam gab es nach dem 0:1 im Derby offensichtlich viel Gesprächsbedarf. (Credit: Elmar Kremser/dpa Picture Alliance/)


 

Umso mehr gilt dies, weil die Kölner plötzlich mit ungewohnt hohem Erwartungsdruck zurechtkommen müssen.

Schließlich sind die Ansprüche im Umfeld aufgrund der tollen Leistungen im Vorjahr und dem damit verbundenen Europa League Einzug zuletzt merklich gestiegen.

 

Drei Weg Wette Sieg 1. FC KölnUnentschiedenSieg Hamburger SVAnbieter
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Köln und Cordoba – das könnte passen!

Problematisch sei laut Horn aber auch jener Umstand, dass die Ligakonkurrenten gegen den FC nun “mit mehr Respekt, konzentrierter und teilweise auch deutlich defensiver zu Werke” gehen. Der sommerliche Abgang von Top-Goalgetter Anthony Modeste (25 Saisontore) nach China tut da natürlich besonders weh.

Zumal absehbar war, dass der aus Mainz verpflichtete Ersatz Jhon Cordoba noch nicht auf Anhieb in die riesigen Fußstapfen seines Vorgängers treten kann. Doch was nicht ist, könnte vielleicht schon bald werden.

 


 

Davon zeugen nicht zuletzt auch die jüngsten Eindrücke aus Mönchengladbach, wo Cordoba nicht nur ein ständiger Unruheherd im gegnerischen Strafraum war, sondern obendrein auch zu vier hockarätige Chancen kam – die er jedoch allesamt vergab.

Dennoch hatte Trainer Peter Stöger hinterher viel Lob für seinen neuen Mittelstürmer übrig: „Ich bin mit ihm zu 100 Prozent zufrieden. Er war dynamisch, hat gearbeitet, ist in den Strafraum vorgedrungen. Nur das Glück war nicht auf seiner Seite.”

 

Osako vor Comeback

Und wer weiß, vielleicht platzt Cordobas Torknoten ja bereits gegen den HSV. Zumal er dann an vorderster Front womöglich auch wieder auf die Unterstützung der falschen Kölner Neun, Yuya Osako, bauen kann.

 
Grund: Der Japaner hat seine Verletzung am Sprunggelenk auskuriert und trainiert bereits seit Dienstag wieder voll mit der Mannschaft. Die Chancen stehen daher gut, dass der zweitbeste Torschütze (7) und beste Vorlagengeber (6) der vergangenen Saison bis Freitag einsatzbereit ist.
 

“Wenn es dann so ist, dass er keine Schmerzen hat und wir das Risiko kalkulieren können, dann ist er natürlich in der Mannschaft”, kündigte Stöger bereits zu Wochenbeginn an.

 

Trotz Auftaktsieg: Sorgen über Sorgen beim HSV!

Ganz anders gestaltet sich die personelle Lage bei den Gästen aus der Hansestadt. Während die Kölner eine absolute Teamsäule zurückerwarten, müssen die Hamburger in Person von Nicolai Müller nun monatelang auf eine solchen verzichten.

Die Geschichte dahinter ist kurios: Nachdem der Topscorer der Vorsaison (5 Treffer/7 Vorlagen) im Auftaktduell mit dem FCA (1:0) bereits in der fünften Minute den Siegtreffer erzielt hatte, zog er sich sich ausgerechnet bei der anschließenden Jubelpirhouette einen Kreuzbandriss zu.

Als diese niederschmetternde Diagnose am darauffolgenden Sonntagvormittag endgültig in Stein gemeißelt war, saß der Schock bei den Verantwortlichen natürlich tief. Immerhin gilt Müller beim HSV laut Trainer Markus Gisdol als unverkäuflicher “Schlüsselspieler”.

 

Video: Über den Jubel-Unfall von Nicolai Müller werden Bundesligafans wohl auch in vielen Jahren noch sprechen… (Quelle: YouTube/N24)


 

Auf diesen wird der Coach nun jedoch frühestens im März wieder zurückgreifen können. Kein Wunder also, dass er und Sportdirektor Jens Todt auf dem Transfermarkt bereits nach Ersatz Ausschau halten.

Ob sich bis zum nahenden Transferschluss am 31. August tatsächlich noch ein neuer Torschütze vom Dienst finden lässt, scheint zum jetzigen Zeitpunkt allerdings höchst fraglich. Zumal der HSV hierfür einmal mehr auf die Millionen des launischen Geldgebers Klaus-Michael Kühne angewiesen ist.

Der machte zuletzt allerdings vorwiegend mit heftiger Kritik an der Hamburger Personalpolitik auf sich aufmerksam. Demnach dürfte die unfreiwillige Suche nach einem neuen Flügelstürmer nicht nur Hoffnung, sondern auch jede Menge Konfliktpotenzial bergen.

 

Gisdol: “Nicht alles Gold gewesen, was glänzte”

Klubinterne Querelen sind bei den Hanseaten mittlerweile aber längst nichts Neues mehr. Auch, weil es nach dem neuerlichen Fast-Abstieg im Vorjahr auch in der Kabine weiter mächtig rumoren dürfte. Daran vermag selbst der Aufktasieg gegen den FCA nicht zu rütteln.

 
Im Gegenteil, denn einigen Topverdiener (z.B. Lasogga, Holtby) dürfte ihre Nichtberücksichtigung am 1. Spieltag ganz und gar nicht gefallen haben. Davon abgesehen war auch die Leistung der beim Saisonauftakt eingesetzten Akteure alles andere als gut.
 

Markus Gisdol sieht dennoch keinen Grund zur Panik. Es sei “noch nicht alls Gold gewesen, was glänzte”, war der HSV-Coach nach dem Duselsieg gegen die Fuggerstädter darum bemüht, Ruhe auszustrahlen.

 


 

HSV-Idol Uwe Seeler reagierte da schon deutlich besorgter. Dem DFB-Ehrenspielführer zufolge habe lediglich das Ergebnis gestimmt, das Spiel selbst sei jedoch “verbesserungswürdig”.

Der 80-Jährige hofft deshalb, dass sich die Lage rasch wieder entspannt: “Damit ich ruhiger mein Bier auf der Tribüne trinken kann.”

Ein Wunsch, der sich mit Blick auf die düsteren Wettanbieter Prognosen vor dem Gastspiel in Köln, wohl eher nicht erfüllen wird…

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