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Fußball News vom: 31.03.2017 - 12:55

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Bundesliga Wetten FC Ingolstadt Mainz 05

26. Spieltag: FC Ingolstadt – 1. FSV Mainz 05 Tipp & Wettquoten

In den letzten beiden Monaten verlor der FC Ingolstadt das rettende Ufer immer weiter aus dem Blick. Doch obwohl der Rückstand auf den Relegationsplatz schon acht Punkte beträgt, könnte das Heimspiel gegen Mainz (Sonntag, 15:30 Uhr) nochmals für einen neuen Anfang stehen.

26. Spieltag: FC Ingolstadt – 1. FSV Mainz 05 Tipp & Wettquoten
FCI-Coach Maik Walpurgis - (© Armin Weigel / dpa / picturedesk.com)

Wenngleich die Chance auf den Klassenerhalt mittlerweile nur noch theoretischer Natur erscheint, hält die anstehende Englische Woche eine letzte Möglichkeit bereit, das Ruder noch einmal entschlossen herumzuwerfen.

Nach dem Heimspiel gegen Mainz bekommen es die Schanzer dann schließlich auch in Augsburg und gegen Darmstadt mit Gegnern aus dem eigenen Dunstkreis zu tun: Sollte hier der erhoffte Zwischenspurt gelingen, meldet sich das Team tatsächlich wieder im Spiel zurück.

Diese Rechnung ist allerdings mit dem großen Haken versehen, dass es für die Rückkehr der Hoffnung wohl oder übel drei Siege braucht; folglich droht schon eine anfängliche Punkteteilung gegen die Rheinhessen das Schicksal der Oberbayern zu besiegeln.

 


Der fussballportal.de Tipp: Ingolstadt gegen Mainz endet remis

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Walpurgis greift nach dem Strohhalm

Mit einem solchen Szenario möchte sich Maik Walpurgis vorab aber verständlicherweise lieber nicht befassen. Pflichtbewusst gibt sich der Trainer stattdessen frohen Mutes, dass nun am Sonntag endlich der spaßige Teil der bislang so schwierigen Spielzeit beginnt:

“Wir haben zuletzt überwiegend gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte gespielt. Jetzt folgen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Da haben wir die Chance, jede Woche drei Punkte zu holen. Warum soll uns das nicht gelingen?”

Dem mit der abschließenden rhetorischen Frage versprühten Zweckoptimismus lässt sich bei näherer Betrachtung aber ziemlich schnell der Stecker ziehen. Immerhin liefert der bisherige Saisonverlauf nur denkbar wenig Anhaltspunkte, dass sich das Team fortan zu einer großen Aufholjagd aufschwingt.

 


 

Da in den bereits abgehakten 25 Runden gerade einmal fünf Siege gelangen, scheint es ein mehr als ambitioniertes Vorhaben zu sein, die schwächelnde Bilanz binnen von nur acht Tagen um weitere neun Zähler aufzustocken.

Dies dürfte sich schon allein deshalb als kompliziert erweisen, weil gleich zwei der Endspiele im angestammten Audi-Sportpark über die Bühne gehen – was für die heimschwächste Mannschaft der Liga vermutlich nicht unbedingt von Vorteil ist.

 


“Wir haben eine fantastische Woche, in der wir für uns eine Menge positiv regeln können.”

– Maik Walpurgis möchte die letzte sich bietende Chance auf den Liga-Verbleib naturgemäß mit aller Macht ergreifen.


 

Drei Weg WetteSieg FC Ingolstadt 04UnentschiedenSieg 1. FSV Mainz 05Anbieter
Tipico Fussball Wetten2,203,303,40Tipico
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Nicht ganz überraschend mehrten sich deshalb schon in der spielfreien Woche die Anzeichen, dass selbst der vermeintlich vor Überzeugung strotzende Walpurgis gewisse Zweifel am Gelingen der “Mission: Impossible” hegt: Vertraglich wurde vereinbart, dass der 43-Jährige auch im Falle des Abstiegs für die Schanzer tätig bleibt.

 

Auch der FSV muss dringend in die Punkte

Die hier aufkommende Klarheit wurde von dem Trainer in der unmittelbaren Folge jedoch gleich wieder bei jeder sich bietenden Gelegenheit zerstreut; so will der FC Ingolstadt ausgerechnet bei seinen Henkersmahlzeiten von dem möglicherweise ebenso angeschlagenen Nervenkostüm der Gegner profitieren:

“Mit Mainz und Augsburg haben wir zwei Mannschaften, die man direkt mit in den Abstiegskampf ziehen kann. Die waren über Wochen schon etwas gesichert. Das ist für diese Teams die große Gefahr, da wird der Druck enorm steigen.”

Streng genommen müssen die Mainzer allerdings gar nicht unbedingt nach Ingolstadt reisen, um mit der roten Zone Bekanntschaft zu machen; angesichts des auf zwei Zähler geschrumpften Vorsprungs auf Rang 16 ist der FSV längst mittenmang im Überlebenskampf dabei.

 


Maik Walpurgis - Armin Weigel / dpa / picturedesk.com - 20170311_PD6032 (RM)

Ingolstadt-Trainer Maik Walpurgis setzt darauf, dass der Druck auf die kommenden Gegner größer als auf seine Mannschaft ist.
(Credit: Armin Weigel / dpa / picturedesk.com)


 

Dass die Rheinhessen kürzlich noch nach einem einstelligen Tabellenplatz schielten, hat sich nach den jüngsten Niederlagen gegen Darmstadt und Schalke erst einmal erledigt – wenngleich freilich auch der Zug gen tabellarischen Norden noch nicht endgültig abgefahren ist.

Der Blick auf die kommenden Aufgaben lässt dann aber doch erahnen, dass sich die Truppe von Martin Schmidt in naher Zukunft mit deutlich unerfreulicheren Themen beschäftigen muss: Allzu viele Punkte drohen gegen Leipzig, Freiburg, Hertha, Bayern und Gladbach nicht für die Rheinhessen herumzukommen.

Von umso größerer Bedeutung ist es deshalb, das Polster auf den Relegationsplatz gleich am Sonntag möglichst komfortabel aufzustocken – alles andere als ein siegreiches Gastspiel könnte dazu führen, dass den Mainzern schon am Ende der Woche das Wasser bis zum Halse steht.

 

Lassen die Rheinhessen wieder einen Big-Point liegen?

Den Ernst der Lage kann derzeit dann auch die Tatsache vermitteln, dass sich die Spieler zunehmend in Plattitüden zu flüchten beginnen; wie das Statement von Jairo beweist, wärmt sich auch der FSV mit vielfach bewährten Durchhalteparolen für den anstehenden Sechs-Punkte-Kracher auf.

 


 

“Ich glaube, dass wir geschlossen zusammenstehen und vor allem ruhig bleiben müssen. Unruhe wäre völlig fehl am Platz. Das müssen wir gemeinsam mit den Fans vorleben und an einem Strang ziehen, denn wir wollen nichts dem Zufall überlassen und hart arbeiten“, sagte Jairo.

Im aktuellen Stadionheft der Schanzer möchte sich diesbezüglich auch Stefan Bell nicht lumpen lassen – dabei wird die obligatorische Kampfansage aber immerhin noch um einen kurzen Verweis auf die Ursachen des sich anbahnenden Schlamassels ergänzt:

„Wir haben in den vergangenen Spielen zu viele Punkte liegen gelassen, besonders gegen direkte Konkurrenten im Kampf um die Klasse. Jetzt werden wir alles in die Waagschale werfen, damit uns das nicht noch mal passiert.“

Verständlicherweise wurmt es die Mainzer somit noch immer, dass man zuletzt beim 1:2 in Darmstadt den eigentlich beabsichtigten Befreiungsschlag verpasste: Für das anstehende Match dürfte es kein gutes Omen sein, dass offensichtlich nicht einmal Gastspiele bei abgeschlagenen Nachzüglern eine halbwegs verlässliche Kiste sind.

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