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Fußball News vom: 14.12.2016 - 16:51

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1899 Hoffenheim Borussia Dortmund Bundesliga Wetten

Bundesliga aktuell: Hoffenheim – Dortmund Tipp & Wettquoten

Auch nach dem Ende des internationalen Hochbetriebs ist dem deutschen Vizemeister wieder einmal keine komplette Trainingswoche vergönnt. Im letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause kehrt Dortmund bereits am Freitagabend (20:30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim im Kraichgau ein.

Bundesliga aktuell: Hoffenheim – Dortmund Tipp & Wettquoten
Mario Götze - (© Ina Fassbender / dpa / picturedesk.com)

Dabei hätte dem BVB-Coach Thomas Tuchel das jüngste 1:1 bei den Kölner Geißböcken durchaus Anlass gegeben, ein paar spielerischen Details etwas tiefer auf den Grund zu gehen – namentlich die Offensivabteilung hatte in der Domstadt einen gebrauchten Tag erwischt.

Nachdem die Mannschaft die königliche Vorrunde mit einem Tor-Rekord beschlossen hatte, kamen beim Tabellennachbarn lediglich drei nennenswerte Torchancen auf den Zettel; nie zuvor hatten sich die Westfalen in der laufenden Spielzeit derart farblos präsentiert.

Somit war es möglicherweise nur dem späten Ausgleich von Marco Reus zu verdanken, dass sich Tuchel einen ähnlichen Wutausbruch wie nach dem 1:2 in Frankfurt verkniff; auf der Pressekonferenz tat sich der Trainer dann sogar mit einem regelrecht handzahmen Auftritt hervor.

 


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Die Auswärtsschwäche wird zum Kardinalsproblem

Das hier geäußerte Lob der Moral und der Beharrlichkeit deutete jedoch zugleich darauf hin, dass der 43-Jährige seine Ansprüche so langsam aber sicher nach unten korrigiert. Gerade in der Fremde scheint man in Dortmund momentan schon mit Minimalergebnissen zufrieden zu sein.

In der Tat erweist sich die bisherige Ausbeute aber auch nicht geeignet, großspurige Ziele zu formulieren. Nach den Schlappen in Leipzig, Leverkusen und Frankfurt hatte sich der BVB in Köln zum ersten Mal überhaupt einen Trost-Zähler bei einem Team aus der oberen Tabellenhälfte gesichert.

 


“Mit uns bleibt zu rechnen, wir bleiben dran.”

– Thomas Tuchels Statement nach dem Remis in Köln kann sich wohl nur auf die CL-Startplätze beziehen. Der Rückstand auf das Top-Duo wurde schließlich nur um einen Zähler auf nunmehr acht Punkte verkürzt.


 

Für die Ehrenrettung konnten somit lediglich die beiden souveränen Auftritte bei den heftig gebeutelten Liga-Nachzüglern aus Wolfsburg und Hamburg sorgen – was in einer bestenfalls bedingt ruhmreichen Auswärtsbilanz von 2 Siegen, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen resultiert.

 

Drei Weg Wette Sieg Hoffenheim Unentschieden Sieg Dortmund Anbieter
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Die Statistikbücher vermerken auch nach den bis dato im Kraichgau absolvierten Gastspielen eine ebenso schwache Bilanz: 2 Dreier, 3 Remis sowie 3 Schlappen; dennoch deuten schon allein diese Zahlen auf neuerliche Unannehmlichkeiten am 15. Spieltag hin.

Den ersten Auswärtscoup bei einer nennenswerten Spitzenmannschaft dürfen die Borussen jedoch immerhin wieder mit Mario Götze anvisieren, der sich nach drei verletzungsbedingt verpassten Spielen doch noch zu einem Comeback im auslaufenden Kalenderjahr entschloss.

 

Die TSG ist der Remis-König der Liga

Diese fraglos willkommene Personalie droht für sich allein genommen allerdings ein bisschen zu wenig zu sein, um nun ausgerechnet jener Mannschaft in die Parade zu fahren, die kurz vor dem Abschluss der Hinrunde nach wie vor kein einziges Bundesligaspiel verloren hat.

Der Lauf von mittlerweile 14 ungeschlagenen Partien vermittelte den Kraichgauern schließlich ein Gespür dafür, dass aktuell immer etwas geht. Nichtsdestotrotz hatte selbst die TSG Hoffenheim in den vergangenen Wochen eine deutlich ausbaufähige Bilanz zu beklagen.

 


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Mario Götze meldete sich für das Match bei der TSG Hoffenheim wieder fit. (Credit: Ina Fassbender / dpa / picturedesk.com)


 

Zwar waren die in München, Gladbach und Frankfurt eingesammelten Punktgewinne für sich genommen aller Ehren wert; mit satten vier Unentschieden aus den letzten fünf Partien tritt die Mannschaft von Julian Nagelsmann dennoch mit großem Aufwand auf der Stelle.

Folglich scheint es nur von statistisch begrenzter Relevanz zu sein, dass bislang noch jeder in den ersten 14 Runden ungeschlagen gebliebener Bundesligist die Saison mindestens auf dem vierten Rang zu Ende brachte – nach wie vor sind die Hoffenheimer nur einen Wimpernschlag von der Vertreibung aus dem Paradies entfernt.

So würde bereits im Falle einer Premieren-Niederlage an diesem Wochenende der Sturz aus den internationalen Startplätzen drohen; neben dem BVB lauern auch Frankfurt und der 1. FC Köln darauf, an der derzeit auf dem vierten Rang geführten TSG vorbeizuziehen.

 

Die Luft wird dünner: Bleibt der Spaß auf der Strecke?

Angesichts der bislang abgelieferten Performance ist es aber nur zu verständlich, dass sich der Gastgeber an einem solchen Szenario nicht weiter stört. Stattdessen wagte etwa Eugen Polanski auf der Vereins-Homepage die Prognose, dass der Freitagabend zu einer äußerst spaßigen Angelegenheit gerät:

„Ich erwarte, dass wir eine sehr gute Leistung auf den Platz bringen. Die wird nötig sein, um gegen Dortmund erfolgreich zu sein. Dortmund wird voll dagegenhalten. Ich bin mir sicher, dass wir ein Spiel erleben werden, das den Fußball-Fans Spaß macht.“

 

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Im Vergleich zum zuletzt in der Commerzbank-Arena eingefahrenen torlosen Remis macht sich dafür allerdings eine Drehung um fast 180 Grad erforderlich. In Frankfurt bekamen die Anhänger anstelle des erwarteten Spitzenspiels kriegsähnliche Zustände auf dem grünen Geläuf zu sehen.

Wenngleich vor allem die Hessen Einsatzbereitschaft wiederholt mit Brutalität verwechselten, trugen auch die 1899er ihren Anteil zum munteren Gemetzel bei – weshalb dann auch Thomas Tuchel im Vorfeld vorsichtshalber schon einmal seinen mahnenden Zeigefinger erhob.

Immerhin musste dieser bereits gegen die 26 Mal foulenden Kölner erfahren, dass der von ihm ausgegeben „Obergrenze“ von 20 Regelverstößen pro Team partout niemand Beachtung schenkt: Diesbezüglich läuft dem Trainer allmählich aber sogar die eigene Mannschaft aus dem Ruder.

Auch der für seine filigranen Spielbezüge bekannte BVB hatte es bei den Geißböcken in beachtlichen 18 Fällen mit dem Einsatz übertrieben. Setzt sich diese Entwicklung fort, dürfte in Hoffenheim nicht zuletzt auch die physische Robustheit über die Punktevergabe entscheiden.

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