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Fußball News vom: 24.11.2016 - 11:11

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Bundesliga aktuell: Gladbach – Hoffenheim Tipp & Wettquoten

In der „Heimspiel-Woche“ warten die Gladbacher Fohlen auch nach dem 1:1 gegen Manchester City weiterhin auf ihren ersten Sieg: Dieser soll nun am Samstag (15:30 Uhr) ausgerechnet gegen die bislang noch gänzlich ungeschlagene TSG aus Hoffenheim gelingen.

Bundesliga aktuell: Gladbach – Hoffenheim Tipp & Wettquoten
Die Gladbacher müssen gegen die ungeschlagenen Hoffenheimer ran. - (© Martin Meissner / AP / picturedesk.com)

Immerhin hatte der Punktgewinn gegen die Engländer zur Folge, dass sich die Borussia bis zur Winterpause ganz auf die Bundesliga konzentrieren kann; angesichts der bereits gebuchten Europa-League-Teilnahme werden demnächst in Barcelona nur noch ein paar schöne Erinnerungsfotos gemacht.

Nach zuletzt sechs sieglosen Auftritten ist es allerdings auch dringend geboten, dass die Truppe vom Niederrhein ihre Anstrengungen im nationalen Kerngeschäft verstärkt; aktuell weist das Tableau lediglich 12 Zähler und einen ernüchternden 13. Tabellenplatz aus.

Neben den jüngst kassierten Schlappen in Gelsenkirchen, München und Berlin ist zunehmend auch der Borussia-Park für die besorgniserregende Durststrecke verantwortlich zu machen; erstmals in der Ära von André Schubert warten die Fohlen seit drei Heimspielen auf einen Sieg.

 


Der fussballportal.de Tipp: Gladbach gegen Hoffenheim endet remis

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Verliert der Borussia-Park seinen Glanz?

Nach den Nullnummern gegen Hamburg und Frankfurt hatte vor wenigen Tagen die 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln den emotionalen Super-GAU bedeutet: Derby-Pleiten gegen die Geißböcke sind schließlich nicht einmal in offenkundig härter werdenden Zeiten erlaubt.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass gegen den Effzeh über weite Strecken allein die Fohlen den Takt diktierten. Nachdem Stindl nach fast 500 torlosen Minuten die hochverdiente Führung besorgte, schummelten sich die Gäste mit Treffern von Modeste und Risse noch zu einem glücklichen Dreier.

Nach einem hoffnungsfrohen Beginn hatten die Hausherren vor einer Woche allerdings beileibe nicht zum ersten Mal nach 90 Minuten in die Röhre geguckt; zunehmend entwickelt es sich zu einem handfesten Problem, dass Gladbach mit einer Führung partout nichts anzufangen weiß.

Auf diese Schwäche ist es nicht zuletzt auch zurückzuführen, dass in der Gruppenphase der Königsklasse kein einziger Sieg im eigenen Stadion gelang; nach den Duellen gegen Barcelona (1:2) und Celtic (1:1) wurde gegen die Citizens bereits zum dritten Mal ein 1:0-Vorsprung verspielt.

 

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Folglich trug es nur bedingt zur Erhellung der Lage bei, dass sich Schubert nach dem Abpfiff vor allem auf die Würdigung der ersten Halbzeit beschränkte: „Wir hatten in der ersten Halbzeit ein deutliches Chancenplus und hätten auch mal das zweite oder dritte Tor machen können.“

 

Nur in Europa liegen die Fohlen im Soll

Dass der zunächst überzeugenden Vorstellung einmal mehr kein Sieg entsprang, wollte der Trainer seinem Team derweil nicht übel nehmen, schließlich seien die Fohlen mit dem letztlich geretteten Remis bereits am Ziel ihrer Träume angelangt:

„Man muss auch bescheiden bleiben. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir in einem sehr komplizierten Spiel den dritten Platz gemacht haben. Wenn du Manchester und Barcelona in der Gruppe hast, dann weißt du, dass es sehr schwierig werden wird und es wohl nur um Platz drei geht.“

 


„Wir kennen die Europa League, haben es uns durch eine gute letzte Saison verdient. Wir nehmen es, wie es kommt.“

– An die Möglichkeit eines Achtelfinaleinzugs in der Champions League hatte offenbar auch Tony Jantschke nie einen ernsthaften Gedanken verschwendet.


 


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Das Tor von Raffael (li.) war für einen Sieg zu wenig – Gladbach verspielte gegen Man City wieder mal eine Führung. (Credit: Martin Meissner / AP / picturedesk.com)


 

Während man sich in Gladbach plötzlich wieder auf zwischenzeitlich aus der Mode gekommene Tugenden wie Bescheidenheit besinnt, ist der Gast aus dem Kraichgau aus einem anderen Holz geschnitzt – in Hoffenheim droht man zunehmend den Versuchungen der Gier zu erliegen.

Nach dem Heimspiel gegen den HSV wollte sich folglich niemand darüber freuen, dass der elfte ungeschlagene Auftritt in Folge einen neuen Vereinsrekord besorgte: Insbesondere Julian Nagelsmann mochte seinen Ärger über das etwas enttäuschende 2:2 gegen das Schlusslicht nicht verhehlen.

Gegen die verbesserten Hamburger war nach den Beobachtungen des Trainers so mancher Spieler von dem in der Kabine ausgegebenen Masterplan abgewichen: „Immer wenn wir das gemacht haben, was wir in der Halbzeit angesprochen haben, waren wir im gegnerischen Fünfmeterraum. Das nervt mich.“

 

Hoffenheim fürchtet den Unentschieden-Blues

Trotz dieser angekreideten Verfehlungen hätte das deutliche Chancenplus in der zweiten Hälfte normalerweise aber noch immer einen soliden Heimsieg hergegeben; in der Spitze hatte jedoch ärgerlicherweise weder Sandro Wagner noch Andrej Kramaric einen Sahnetag erwischt.

 

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„Es lag viel an der Chancenverwertung. Wir können ruhig auch mal zwei Gegentore kriegen, wir müssen aber vorne auch mal fünf schießen, dann ist es mir wurscht, ob wir zwei kriegen“, erklärte Nagelsmann.

Insbesondere der Kroate trat mit dem Auslassen von gleich vier Hundertprozentern nicht zum ersten Mal als Chancentod in Erscheinung, weshalb Nagelsmann fortan auf die bewährte Mischung von Zuckerbrot und Peitsche setzt: „Ich muss ihn schon aufbauen. Der Spieler ist aber auch in der Pflicht, jetzt zu treffen. Er wird auch wieder treffen.“

In diese Pflicht bezieht der Hoffenheimer Coach jedoch ausdrücklich auch die stürmischen Kollegen von Kramaric mit ein – immerhin wollen sich die Gäste am Samstag unbedingt den Umstand zu Nutze machen, dass die konditionell ohnehin schwächelnden Fohlen am Ende einer Englischen Woche stehen.

Auf einen Auswärtssieg hat es die TSG vor allem deshalb abgesehen, um nach den Unentschieden gegen die Bayern und den HSV nicht erneut in die Stagnation der ersten Saisonphase abzurutschen – damals hatten vier Remis in Serie noch für einen reichlich verschlafenen Auftakt in das Jahr gesorgt.

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