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Fußball News vom: 04.02.2017 - 10:30

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Bundesliga Wetten Darmstadt 98 Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2016/17: Frankfurt – Darmstadt Tipp & Wettquoten

Waren sich die hessischen Vertretungen aus Frankfurt und Darmstadt vor knapp zwölf Monaten noch auf Augenhöhe begegnet, ist die Eintracht in dieser Saison plötzlich eine richtig große Nummer. Aus Sicht der Gastgeber drohen die qualitativen Unterschiede im Derby (Sonntag, 17:30 Uhr) aber nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Bundesliga 2016/17: Frankfurt – Darmstadt Tipp & Wettquoten
Frankfurt-Kapitän Alex Meier - (© Martin Meissner / AP / picturedesk.com)

In den vergangenen anderthalb Jahren hat es den Lilien schließlich ganz besonderen Spaß gemacht, den ungleich prominenteren Nachbarn zu foppen; mit einem 1:0-Triumph wurde etwa bereits in der letzten Spielzeit die feindlich gesinnte Commerzbank-Arena gestürmt.

Auch in der laufenden Saison haben es die 98er vor allem dem Lokalrivalen zu verdanken, dass es überhaupt irgendetwas Positives zu berichten gibt: In der Hinrunde hatte ein abermals knapper Erfolg (1:0) am heimischen Böllenfalltor für den ersten von insgesamt lediglich zwei Siegen gesorgt.

Doch obwohl den Darmstädtern das Derby somit zu liegen scheint, deutet vor dem Wiedersehen am Sonntag nun wirklich nur denkbar wenig auf eine weitere Überraschung hin – auswärts warten die 98er in dieser Spielzeit schließlich noch immer auf ihren ersten Punktgewinn.

 


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Verstärkungen auf den allerletzten Drücker

Da sich zudem auch daheim die Erfolgsmeldungen seit längerer Zeit in Grenzen halten, sammeln die Lilien derzeit fleißig Negativrekorde ein: Seit der Einführung der 3-Punkte-Regel wurde nach 18 absolvierten Spieltagen beispielsweise noch nie ein schwächeres Team gesichtet.

Weil den letzten zehn Partien nur ein kümmerliches Unentschieden entsprang, macht den Gästen überdies auch intern der schlechteste Lauf der Vereinsgeschichte zu schaffen, weshalb mittlerweile ziemlich viel für ein bevorstehendes Ende des Bundesliga-Abenteuers spricht.

Nachdem das 1:6 gegen Köln am letzten Samstag einen neuerlichen Tiefpunkt markierte, steckte das Schlusslicht den Kopf aber dennoch nicht vorschnell in den Sand. Stattdessen stellte der enorme Aktionismus auf dem Transfermarkt klar, dass sich Darmstadt noch nicht aufgegeben hat.

Jene Fans, die am Dienstag etwas früher zu Bett gegangen waren, wurden tags darauf von einem mächtig aufgeblähten Kader wachgeküsst: In den letzten drei Stunden vor dem Ende der Wechselfrist nahmen die Lilien nochmals drei neue Spieler unter Vertrag.

 

Drei Weg WetteSieg Eintracht FrankfurtUnentschiedenSieg SV Darmstadt 98Anbieter
Tipico Fussball Wetten1,603,706,00Tipico
Bet365 Fussball Wetten1,533,807,50Bet365
Interwetten Fussball Wetten1,554,006,20Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten1,654,007,00Bet3000
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“Unser Handeln hat nichts mit dem 1:6 gegen Köln zu tun. Solche Transfers macht man nicht von heute auf morgen.”

– SV-Präsident Rüdiger Fritsch versucht den Eindruck zu zerstreuen, dass sein Klub mit panischen Einkäufen nach dem letzten Strohhalm greift.


 

Zum allgemeinen Erstaunen wurde dabei mit Hamit Altintop auch ein vielfach gekröntes Haupt ins Südhessische gelockt; im Laufe seiner Karriere sammelte der 34-Jährige in Deutschland, Spanien und der Türkei jeweils fünf Meistertitel und Pokalerfolge ein.

 

Gelingt mit Altintop die Wende?

Nachdem der türkische Nationalspieler unter anderem bereits die Trikots von Bayern und Real Madrid spazieren trug, scheint Darmstadt 98 nicht so ganz in diese Aufzählung zu passen – weshalb Torsten Frings die unverhoffte Verstärkung dann auch schon fast etwas verblüfft zur Kenntnis nahm:

„Dass so ein Spieler zu Darmstadt 98 kommt, mit solch einer Vita, Erfahrung und Ausstrahlung, ist sicher etwas Besonderes. Wir freuen uns sehr, dass Hamit mit uns das vermeintlich Unmögliche schaffen will.“

 


 

Versteht es sich von selbst, dass für Altintop die Rolle des Leitwolfs vorgesehen ist, bleibt der Coach bezüglich möglicher kurzfristigen Effekte zunächst einmal aber skeptisch; bei Galatasaray war dem neuen Alterspräsidenten zuletzt schließlich nicht mehr ganz so viel Spielpraxis vergönnt:

„Er hat relativ wenig gespielt und trainiert in letzter Zeit, er wird noch ein bisschen Zeit brauchen. Er ist auch nicht der Messias, der uns vor allem rettet. Wir wollen ihn vernünftig aufbauen, damit er nicht nur kurzfristig, sondern die gesamte Saison fit ist.“

Da der Rückstand zum rettenden Ufer mittlerweile schon sechs Zähler beträgt, muss sich der angekündigte vernünftige Aufbau aber vermutlich im Schnelldurchlauf vollziehen – auf die Unterstützung des großen Hoffnungsträgers möchten die Lilien im Derby ganz sicher nicht verzichten.

Während die Gäste über den Winter insgesamt sechs neue Spieler an sich banden, um den Klassenerhalt doch noch zu irgendwie wuppen, droht der Kader der Hausherren weit weniger von einem frischen Wind aus der Transferperiode zu profitieren.

 

Die Eintracht fühlt sich für einen Sturmlauf gerüstet

Namentlich mit dem aktuell noch in der Mache befindlichen Abgang von Huszti wird der Tabellendritte einen verlässlichen Mitstreiter der letzten Jahre wohl nach China ziehen lassen müssen: Mit 15 Einsätzen war der Ungar auch in der Hinrunde zu den gesetzten Vertretern der Stammelf zu zählen.

 


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Alexander Meier erzielte beim jüngsten Frankfurter 1:0-Erfolg gegen Schalke den Siegtreffer. (Credit: Martin Meissner / AP / picturedesk.com)


 

Dank der Rückkehr einiger Verletzter gewann Niko Kovac in den vergangenen Tagen dennoch vielmehr den Eindruck, einer nochmals verstärkten Mannschaft vorzustehen, die in der Abteilung Attacke inzwischen sogar ein Überangebot an potentiellen Leistungsträgern verweisen kann.

Mit dem neu verpflichteten Wolf und dem nach abgesessener Sperre zurückkehrenden Rebic melden am Sonntag neben den ohnehin einsatzbereiten Meier, Hrgota, Seferovic und Tarashaj nun noch zwei weitere Spieler ihre Ansprüche auf einen der raren Startplätze in der Offensive an.

Für die anvisierte Revanche könnte es von entscheidender Bedeutung sein, dass Niko Kovac aus diesem halben Dutzend die bestmögliche Auswahl trifft; immerhin wird von den Darmstädter Gästen die Errichtung eines Bollwerks in der Commerzbank-Arena geplant.

Nachdem die Eintracht ein solches im Hinspiel vor unüberwindliche Probleme stellte, haben es die Hausherren dieses Mal auf ein möglichst frühes Schaffen von Fakten abgesehen. Laut Bastian Oczipka soll ein anfänglicher Sturmlauf dafür sorgen, dass sich das Derby gar nicht erst zu der befürchteten zähen Angelegenheit entwickeln kann:

„Es geht darum, unsere Stärken durchzukriegen, dann ist es auch egal, wie die Darmstädter spielen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten sind extrem wichtig, da wollen wir unsere Zuschauer mit- und den Darmstädtern den Wind aus den Segeln nehmen.“

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