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Fußball News vom: 18.11.2016 - 14:07

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Bundesliga Wetten Darmstadt 98 FC Ingolstadt

Bundesliga 2016/17: Darmstadt – Ingolstadt Tipp & Wettquoten

Der FC Ingolstadt setzt auf einen neuen Trainer: Maik Walpurgis. Kann er die Schanzer wieder in die Erfolgsspur bringen? Saisonübergreifend ist der FCI bereits seit 15 Liga-Spielen sieglos – auswärts dauert die Sieglos-Serie sogar schon 19 Partien an. Derweil blühen die “Lilien” in der laufenden Spielzeit bislang nur zu Hause mit voller Kraft.

Bundesliga 2016/17: Darmstadt – Ingolstadt Tipp & Wettquoten
Bejubelt Darmstadt (im Bild Kleinheisler) auch gegen Ingolstadt einen Heimsieg? - (©Arne Dedert / dpa / picturedesk.com)

Der FC Ingolstadt hat die Länderspielpause für eine personelle Neuausrichtung genutzt.

Dass die Ära von Markus Kauczinski in Oberbayern nach nur zehn Spieltagen beendet war, dürfte neben dem anhaltenden Misserfolg auch dem nun anstehenden Gastspiel in Darmstadt geschuldet sein.

Schon am Ende des ersten Saisondrittelns muss den Schanzern der Trip ans Böllenfalltor schließlich wie ein Spiel der letzten Chance erscheinen.

Im Falle einer weiteren Niederlage droht der Rückstand zum Relegationsplatz bis zum Sonntagabend bereits auf happige neun Zähler anzuwachsen.

Da nach zehn absolvierten Partien lediglich zwei Punktgewinne zu Buche schlagen, versteht es sich von selbst, dass es um den FCI in der Tabelle schon ziemlich einsam geworden ist; allein der ähnlich erfolglose HSV hält den Süddeutschen unerschütterlich die Treue.

 


Der fussballportal.de Tipp: Darmstadt gegen Ingolstadt endet remis

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Walpurgis startet gleich mit einem Endspiel

Die Schicksalsgemeinschaft am Tabellenende soll nun Maik Walpurgis sprengen, der von der Vereinsführung zum Retter auserkoren wurde – allerdings handelt es sich bei dem zuletzt in Osnabrück tätigen Bundesliga-Neuling gewissermaßen um einen Retter aus dritter Hand.

Nach dem gescheiterten Experiment mit Kauczinski hätte sich Sportdirektor Thomas Linke eigentlich etwas mehr Prominenz an der Seitenlinie gewünscht; nachdem in den vergangenen Wochen jedoch schon etliche Bundesligisten ihren Trainer wechselten, wirkte der Markt wie leergefegt.

Auch die verbleibenden Wunschkandidaten Jos Luhukay, André Breitenreiter und Michael Frontzeck hatten ganz offensichtlich nur wenig Interesse, den Karren in Ingolstadt aus dem Dreck zu ziehen – und Mike Büskens wurde bei Rapid Wien etwas zu spät entlassen, um noch als Hoffnungsträger in Frage zu kommen.

 

Drei Weg Wette Sieg SV DarmstadtUnentschiedenSieg FC IngolstadtAnbieter
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Dass die Wahl somit auf Walpurgis fiel, brachte auch die Planungen des Betroffenen durcheinander; nach längeren Verhandlungen war sich der 43-Jährige eigentlich schon mit den gleichfalls auf Trainersuche befindlichen Arminen aus Bielefeld so gut wie handelseinig geworden.

Die ersten Arbeitstage bei den Schanzern wurden dann durch den Umstand erschwert, dass etliche Leistungsträger ausgeflogen waren; so lernten etwa Hinterseer, Suttner, Leckie und Tisserand ihren neuen Chef erst nach der Rückkehr von ihren Länderspieleinsätzen am Mittwochmorgen kennen.

Just seit diesem Zeitpunkt ist die Mannschaft dann auch komplett vom Radar verschwunden; kaum hatte Walpurgis erstmals alle Spieler um sich versammelt, wurden sämtliche folgenden Trainingseinheiten im Geheimen absolviert.

 

Die Schanzer setzen auf den Überraschungseffekt

Die Öffentlichkeit wurde derweil mit Allgemeinplätzen abgespeist; so stellte der Trainer wenig überraschend die mannschaftliche Geschlossenheit in den Vordergrund. „Die Mannschaft wird sich voll dagegen stemmen. Durch Teamarbeit auf allen Ebenen kann man Großes bewegen.”

 
informationDass Walpurgis zudem „fußballerisch ein paar Dinge verändern“ will, könnte sich dennoch zu einer spannenden Geschichte entwickeln – immerhin hatte zuletzt schon Kauczinski mit zunehmender Verzweiflung sämtliche denkbaren taktischen Spielarten ohne einschlagenden Erfolg ausprobiert.
 

Da am Samstag jedoch wohl eher die Psyche als die taktische Formation über die Sinnhaftigkeit des Trainerwechsels entscheiden wird, dürfte die Ingolstädter Geheimniskrämerei vor allem darauf zielen, dem SV Darmstadt die eigenen Vorbereitungen zu erschweren.

Folgerichtig stellt Norbert Meier dann auch fest, dass man in Darmstadt über die Absichten des nächsten Gegners lediglich spekulieren kann – weshalb sich eine ausführliche Beschäftigung mit den letzten Auftritten der Schanzer fast schon überflüssig macht.


“Wir sind nicht bekannt dafür, uns zu verschanzen. Wir wollen guten, mutigen und letztlich erfolgreichen Fußball spielen.”

– Bezüglich der Verbreitung von Wortspielen stellt sich Maik Walpurgis aus dem Stand als eine Bereicherung für die Schanzer heraus.


“Wir wissen nicht, in welcher Formation Ingolstadt kommen wird. Der neue Trainer wird seine Vorstellungen haben, aber die können wir ohnehin nicht beeinflussen. Was wir beeinflussen können ist unsere Leistung”, so Meier.

Für die Südhessen scheint es allerdings kein Nachteil zu sein, gegen einen neu aufgestellten Gegner angetreten zu müssen. Immerhin hatte sich das Team zuletzt bereits gegen die jeweils mit frischem Personal aufgeschlagenen Klubs aus Bremen und Wolfsburg insgesamt vier Zähler gesichert.

 

Meier setzt minimalistische Ziele

Für die erste und bislang einzige Heim-Niederlage in der Bundesliga zeichnete hingegen eine Mannschaft verantwortlich, die ihren Coach möglicherweise schon bald auf einer Sänfte spazierträgt; dem Höhenflug von RB Leipzig und Ralph Hasenhüttl hatten auch die Lilien nichts entgegenzusetzen.

 
fussball-soccer-footballDennoch sind die daheim bis dato eingesammelten acht Pünktchen noch immer gut genug, um sich wieder einmal knapp oberhalb der roten Linie zu platzieren. Entsprechend wollen die 98er im Abstiegsgipfel davon profitieren, dass der Druck vordergründig auf dem Gegner lastet.
 

Um für die erhoffte Leichtfüßigkeit zu sorgen, setzt Norbert Meier die Messlatte eigens ganz weit unten an. Während der FCI unbedingt gewinnen sollte, könnte der Darmstädter Coach trotz des Heimvorteils selbst mit einem Unentschieden seinen Frieden machen: „Momentan haben wir sechs Punkte Vorsprung vor Ingolstadt.

Es wäre schön, wenn es so bliebe oder wir es ausbauen könnten. Dafür werden wir wieder eine richtig gute Leistung bringen müssen. Zu Hause haben wir mehr als nur angedeutet, dass wir dazu in der Lage sind”.

 

20161022_PD3179 (RM) Laszlo Kleinheisler Arne Dedert / dpa / picturedesk.com

Foto: Grund zu jubeln hatte Darmstadt in dieser Saison bislang nur im heimischen Stadion – wie etwa Laszlo Kleinheisler beim 3:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Acht der insgesamt acht Punkte holten die “Lilien” zu Hause. (Credit: Arne Dedert / dpa / picturedesk.com)
 

So richtig dürfte es Meier aber wohl kaum gelingen, die Erwartungshaltung nach unten zu schrauben. Nachdem die Darmstädter nur eines der letzten neun Pflichtspiele für sich entschieden, müssen so langsam auch die Gastgeber wieder einmal ein Erfolgserlebnis vom Stapel lassen.

Dies gilt insbesondere auch für den Trainer, der die Fußstapfen seine Vorgängers Dirk Schuster bislang noch nicht zur allgemeinen Zufriedenheit auszufüllen vermochte. Folglich sollten sich besser auch die Lilien an der gängigen Regel orientieren, dass man Endspiele nicht spielt – sondern gewinnt.

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