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Fußball News vom: 09.02.2017 - 15:05

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Borussia Dortmund Bundesliga Wetten Darmstadt 98

Bundesliga aktuell: Darmstadt – Dortmund Tipp & Wettquoten

Von den zehn bislang absolvierten Auswärtsspielen kehrte der BVB lediglich in drei Fällen siegreich zurück. Der Trip ans Darmstädter Böllenfalltor (Samstag, 15:30 Uhr) bietet nun die Möglichkeit, die bescheidene Bilanz in der Fremde etwas aufzupolieren.

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Dortmunds Julian Weigl - (© Ina Fassbender / dpa / picturedesk.com)

Dabei führt es jedoch natürlich in die Irre, wenn die Aufgabe am Samstagnachmittag nur als eine „Chance“ besprochen wird: Beim abgeschlagenen Schlusslicht käme schließlich alles andere als ein souveräner Dreier einer ausgemachten Peinlichkeit gleich.

Wie sich das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Klubs derzeit gestaltet, hatte immerhin schon das Hinspiel offenbart; mit einem klaren 6:0-Erfolg brachte der BVB den chancenlosen Südhessen bereits im September die schmerzlichste Abfuhr der laufenden Spielzeit bei.

 

Seit Oktober im freien Fall

Jene deutliche Niederlage nahm somit hellsichtig den bald darauf einsetzenden Absturz vorweg, der die Lilien mittlerweile schon seit Monaten auf direktem Weg in die 2. Liga führt: In den elf zuletzt absolvierten Partien waren die Darmstädter lediglich noch für einen einzigen Zähler gut.

 


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Mit der in diesem Zeitraum an den Tag gelegten Punktefrequenz würde das Team theoretisch zweieinhalb Jahre benötigen, um es zunächst einmal auf jene 17 Zähler zu bringen, die es nach dem aktuellen Stand für den Sprung an das rettende Ufer braucht.

Die Rechnung mag freilich ein wenig an den Haaren herbeigezogen sein, dennoch lässt sich anhand dieses Konstrukts ungefähr erahnen, wie unendlich viel das Schlusslicht bereits zu Beginn der zweiten Saisonhälfte von einem weiteren Jahr in der Bundesliga trennt.

Zur um sich greifenden Hoffnungslosigkeit trägt mittlerweile zudem die Tatsache bei, dass auch der zur Winterpause verpflichtete Torsten Frings das Ruder offenbar nicht herumzuwerfen vermag. Ein Zähler aus drei Partien ist viel zu wenig, um von einer Belebung der Mannschaft sprechen zu können.

Als potentieller Muntermacher steht den Lilien aber immerhin noch Hamit Altintop zur Verfügung, der beim Derby in Frankfurt seine allerersten Gehversuche im Dress der 98er unternahm, um nun vor der noch unbekannten heimischen Kulisse dem ersten Startelfeinsatz entgegenzusehen.

 

Drei Weg WetteSieg SV Darmstadt 98UnentschiedenSieg Borussia DortmundAnbieter
Tipico Fussball Wetten8,004,801,40Tipico
Bet365 Fussball Wetten9,504,751,36Bet365
Interwetten Fussball Wetten7,505,501,35Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten9,005,501,40Bet3000
Betway Fussball Wetten8,004,751,40Betway
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Bwin Fussball Wetten8,255,001,33Bwin

 

 

Altintop übt sich als mentaler Leader

Der 34-Jährige ist sich aber natürlich darüber im Klaren, dass sich aufgrund der limitierten Mittel der Lilien auch seine Macht als begrenzt erweisen wird; umso mehr zeigt sich der Routinier vorab bemüht, wenigstens auf mentaler Ebene einen Sinneswandel herbeizuführen.

 


“Im Fußball gibt es immer wieder Wunder. In Darmstadt passierten gleich drei in den vergangenen drei Jahren. Warum also kein viertes?”

– Zwar ist die rhetorische Frage Hamit Altintop auf den Klassenerhalt gemünzt; ebenso scheint diese aber auch vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund berechtigt zu sein.


 

Die verständlicherweise gedrückte Stimmung in der Mannschaft versucht Altintop mit philosophisch angehauchten Betrachtungen zu relativieren; schließlich sei es noch immer das Wichtigste, sich auch am Tabellenende stets die privilegierte Position eines Bundesligisten vor Augen zu führen:

“Sie können sich ja vorstellen, wie diese negativen Ergebnisse die Jungs jede Woche belasten. Man muss aber an den positiven Dingen festhalten und nicht an den negativen. Wir sollen uns das Leben nicht schlechter machen, als es ist.”

Zu diesen positiven Dingen war über weite Strecken zweifelsohne auch das Gastspiel in Frankfurt zu zählen, in dem das Team der hochfavorisierten Eintracht lange erfolgreich Paroli bot – und in der ersten Halbzeit sogar die Top-Chance auf den Führungstreffer besaß.

 


 

Somit war es auch auf das typische Pech eines Abstiegskandidaten zurückzuführen, dass das Derby in der Schlussphase doch noch die allseits erwartete Wendung nahm; dabei benötigten die Gastgeber gar einen Elfmeter, um die Revanche für die Hinspiel-Schlappe auf den Weg zu bringen.

 

Bislang verlebt der BVB eine perfekte Woche…

Dennoch konnte ein nicht unzufriedener Jan Rosenthal aus der 0:2-Niederlage die Erkenntnis ziehen, dass zur endgültigen Trendwende möglicherweise nur noch ein passendes Ergebnis fehlt: „Wir müssen die Sicherheit bekommen, unsere Angriffe zu Ende spielen. Und irgendwann fällt der Ball dann auch mal rein – und dann macht es Klick.“

Dabei bleibt aber freilich offen, ob man in Darmstadt nun schon in der Partie gegen den BVB an eine realistische Minimalchance glaubt; der in der Vorsaison im Signal Iduna Park eroberte Punktgewinn scheint schließlich längst aus einer unendlich weit entfernten Vergangenheit zu stammen.

Hatten die Lilien damals jedoch noch eine gerade im Höhenflug befindliche Dortmunder Mannschaft auf dem falschen Bein erwischt, bekommt es das Schlusslicht dieses Mal nun mit einem deutlich weniger erfolgsverwöhnten Favoriten zu tun.

Nach dem Sieg über RB Leipzig und der Zitterpartie gegen die Hertha blicken die Westfalen zwar auf eine überaus erfolgreiche Woche zurück; nach dem Pokal-Achtelfinale überwog jedoch das Gefühl, nur mit Mühe und Not an einer neuerlichen Krise vorbeigeschrammt zu sein.

 


Julian Weigl - Ina Fassbender / dpa / picturedesk.com - 20160827_PD3509 (RM)

Laut Julian Weigl hat der Pokal-Erfolg gegen Hertha “sehr, sehr viel Kraft gekostet”. (Credit: Ina Fassbender / dpa / picturedesk.com)


 

Aufgrund der drückenden Überlegenheit hatten sich die Dortmunder das Glück im Elfmeterschießen zweifelsohne redlich verdient; zuvor scheiterte die Mannschaft aber eben doch abermals an der Aufgabe, einen solide verteidigenden Gegner mit rein spielerischen Mitteln zu erlegen.

 

Am Ende aller Kräfte?

Bei Thomas Tuchel überwog im Anschluss jedoch die Erleichterung, zumindest im DFB-Pokal auch weiterhin über eine realistische Titeloption zu verfügen; im Überschwang schien dem Trainer so manches strukturelle Problem lediglich einem angeblichen Künstlerpech geschuldet zu sein:

„Wir hatten so viele Möglichkeiten, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Wir stehen derzeit mit einer sehr guten Ausstrahlung, einem guten Spirit und Qualität auf dem Platz. Uns fehlte aber erneut das Abschlussglück, der Punch, der allerletzte Wille, die Sache zu entscheiden.“

Etwas mehr Selbstkritik ließ dagegen Julian Weigl walten, dem – noch unter dem Eindruck der „Ganzkörperkrämpfe“ von Dembelé stehend – offenbar auch die möglichen physischen Spätfolgen des jüngsten Kraftaktes zu denken geben:

„Wir waren nicht mit der letzten Konsequenz dabei. Wir hatten genug Chancen, das Spiel zu entscheiden. Aber zum Glück haben wir am Ende die Nerven behalten. Das Spiel hat sehr, sehr viel Kraft gekostet. 120 Minuten, dann noch das nervenaufreibende Elfmeterschießen.“

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