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Fußball News vom: 05.04.2017 - 14:58

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Bayer Leverkusen Bundesliga Wetten Darmstadt 98

27. Spieltag: Darmstadt 98 – Bayer Leverkusen Tipp & Wettquoten

Bei Bayer Leverkusen herrscht Unsicherheit – Abstiegskampf oder doch Europa League? Beides ist für die Werkself noch möglich. Jetzt geht es zumindest gegen Lieblings-Gegner Darmstadt 98. Bei den “Lilien” will man sich trotz der tristen Lage aber nicht Hängenlassen.

27. Spieltag: Darmstadt 98 – Bayer Leverkusen Tipp & Wettquoten
Auf Hamit Altintop und Darmstadt wartet jetzt Leverkusen. - (© Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com)

Die Hoffnung für den SV Darmstadt auf eine weitere Saison in der Bundesliga schwindet mehr und mehr. Nach 26 Spieltagen fehlen den „Lilien“ bereits 14 Punkte auf den Relegationsplatz bzw. auf das rettende Ufer.

Diesen Rückstand in den verbleibenden acht Liga-Spielen noch aufzuholen, scheint ein nahezu unmögliches Unterfangen. Auch wenn die typischen Floskeln weiterhin strapaziert werden.

So meint Darmstadts Mittelfeldspieler Jerome Gondorf vor dem Mittwoch-Spiel gegen Bayer Leverkusen: „Aufgeben ist für uns keine Option.“

Es spricht zumindest für den Charakter der Darmstädter, dass sie sich trotz der fast aussichtslosen Lage nicht hängenlassen und sich zumindest achtbar aus der Bundesliga verabschieden wollen.

Deshalb sollte Bayer Leverkusen am Böllenfallentor auch keinen Spaziergang erwarten – die drei Punkte wird sich die Werkself hart erkämpfen müssen.


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Darmstadts Charaktertest: “Ich erwarte, dass wir uns nicht aufgeben!”

Denn der SV Darmstadt konnte in dieser Saison zwar nur selten überzeugen, wenn, dann aber zu Hause. Alle ihre 15 Saison-Zähler holten die „Lilien“ auf heimischer Wiese.

Zuletzt feierten sie einen 2:1-Heimsieg über Mainz 05, wodurch noch ein wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt aufkeimte. Doch mit den zwei Auswärtspleiten in Folge – in Wolfsburg und zuletzt 0:4 in Leipzig – verschwand diese Zuversicht auch ziemlich rasch wieder.

 

Drei Weg Wette Sieg DarmstadtUnentschiedenSieg LeverkusenAnbieter
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Vor allem auch aufgrund der miserablen Chancenverwertung. In Leipzig erspielten sich die „Lilien“ zahlreiche, teils hochkarätige Einschussmöglichkeiten, doch alle wurden vergeben.

„Dass wir 0:4 verlieren, ist brutal. Und dass wir kein Tor geschossen haben, ist fast unglaublich bei der Vielzahl an Chancen, die wir speziell vor der Pause hatten. Da müssen wir einfach Tore machen“, haderte Mittelfeldspieler Mario Vrancic mit der Niederlage.

Selbst nach dem 0:1-Rückstand steckte der Fast-Absteiger nicht auf und kam weiter zu Torchancen. Genug waren da, um den Rückstand in eine Führung zu drehen und sogar beim Tabellen-Zweiten zu punkten. Doch keine wurde genützt.

 

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Foto: Hamit Altintop und der SV Darmstadt werden sich aus der Bundesliga verabschieden – aber das wollen sie mit Anstand machen. Von Hängenlassen und Punkte verschenken ist bei den “Lilien” keine Rede. (Credit: Thomas Eisenhuth / dpa / picturedesk.com)


 

Darmstadt-Trainer Torsten Frings war bedient: „Ich kam mir teilweise schon so vor, als wäre irgendwo eine versteckte Kamera, die mich ein bisschen ärgern will. Wenn Du gegen so eine starke Mannschaft wie Leipzig so tolle Chancen herausspielst, dann musst du sie auch nutzen. Das haben wir – wie die letzten Monate – nicht getan.“

 
Erst 17 Tore erzielte der SV Darmstadt in den bisherigen 26 Bundesliga-Spielen – mit Abstand die wenigsten aller 18 Mannschaften. Nur sechs Treffer gelangen den “Lilien” in den neun Rückrunden-Spielen. Nur Frankfurt hat in der Rückrunde mit vier Toren noch weniger erzielt.
 

Da die Rettung wohl nicht mehr gelingen will, geht es für Darmstadt nur noch um einen anständigen Abschied aus dem Oberhaus. Davon geht auch Frings aus. „Die Mannschaft hat einen Top-Charakter. Ich erwarte auch in den kommenden Wochen, dass wir uns nicht aufgeben, dass wir versuchen, Spiele zu gewinnen – für uns, für die Fans, für das persönliche Gefühl“, so Frings.

 

Leverkusen-Coach Korkut ist seit 16 Bundesliga-Spielen sieglos

Einen gemütlichen Betriebsausflug bei dem locker drei Punkte mitgenommen werden, sollte Bayer Leverkusen somit nicht erwarten – im Gegenteil: Die Werkself sollte sich auf einen heißen Tanz einstellen.

Und die Bayer-Kicker sollten auch den nötigen Ernst mitbringen, immerhin geht es für sie noch um sehr viel.

Einerseits kann Leverkusen noch immer die Teilnahme an der Europa League gelingen – vor diesem Spieltag fehlten nur fünf Punkte auf Rang 6 – andererseits könnte in Kürze auch das Abstiegsgespenst in der BayArena auftauchen.

 


Video: Abstiegsangst statt Europapokal? In Leverkusen herrscht Unsicherheit vor dem Auftritt in Darmstadt. (Quelle: YouTube/kicker.tv)

 

Platz 11 in der Tabelle liest sich zwar recht komfortabel, aber der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur magere drei Punkte. Eine Niederlage in Darmstadt und am kommenden Wochenende bei RB Leipzig könnte für die Werkself fatale Auswirkungen haben. Denn danach kommt auch noch der FC Bayern.

Als ob der knifflige Spielplan für Leverksuen nicht schon happig genug wäre, zeigt sich, dass der Trainerwechsel von Roger Schmidt zu Tayfun Korkut rein gar nichts gebracht hat. Unter dem Deutsch-Türken ist Bayer weiter sieglos.

 
Korkut ist der erste Leverkusener Chef-Trainer seit Michael Skibbe im Oktober 2005, der keines seiner ersten drei Bundesliga-Spiele mit den Rheinländern gewann. Nach seinem 1:1 beim Debüt gegen Werder Bremen gab es eine 0:1-Niederlage in Hoffenheim und zuletzt ein 3:3 gegen Wolfsburg.
 

Mit dem 3:3 ging auch Korkuts persönliche Negativ-Serie weiter. Seit 16 Bundesliga-Spielen als Trainer ist er nun ohne Sieg. Neben den drei Spielen auf als Bayer-Coach blieb er zuvor 13 Spiele als Hannover-Trainer sieglos.

Dabei lag Leverkusen gegen die “Wölfe” schon 2:0 voran, ehe Wolfsburgs Mario Gomez mit drei Toren das Spiel drehte. Erst der Ausgleich zum 3:3 rettete der Werkself zumindest einen Punkt. Stefan Kießling strich das Positive hervor: „Wir haben gefightet, waren füreinander da, haben uns gegenseitig geholfen. Das war ein kleiner Schritt nach vorne.”

Das soll sich jetzt in Darmstadt zeigen. Kießling weiß schon wie: „Wir haben gegen Wolfsburg zu viele Chancen zugelassen und zu viele Standards gegen uns bekommen. Wir müssen dahin kommen, nicht so viel zuzulassen.” Zusatz: „Wir tun uns zu Hause schwerer als auswärts.“

 

Leverkusen reist zum Lieblings-Gegner

Zumindest bekommen es die Leverkusener am Mittwoch mit einem Lieblings-Gegner zu tun.

 
Bayer Leverkusen gewann vier der fünf Bundesliga-Spiele gegen den SV Darmstadt 98 – einen so hohen Sieganteil (80 Prozent) hat die Werkself gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten vorzuweisen. Das Hinspiel im November entschied Leverkusen mit 3:2 für sich, in der Vorsaison gewann Bayer in Darmstadt mit 2:1.
 

Ein solcher Erfolg würde Bayer enorm weiterhelfen – im Kampf um Europa und auch um sich von der Abstiegszone fernzuhalten.

Jedoch hat Leverkusen die letzten beiden Auswärtspartien verloren – 0:1 in Hoffenheim und gar 2:6 in Dortmund. Insgesamt holte Bayer aus den bisherigen 12 Gastspielen in dieser Saison nur magere 13 Punkte.

Die Wettanbieter trauen Bayer 04 aber dennoch einen Sieg in Darmstadt zu. Die „Lilien“ gehen, obwohl sie zwei der letzten drei Heimspiele gewonnen haben, nur als Außenseiter in dieses Duell.

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