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Fußball News vom: 24.09.2016 - 11:15

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1. FC Köln Bundesliga Wetten RB Leipzig

Bundesliga 2016/17: 1. FC Köln – RB Leipzig Tipp & Wettquoten

Der 5. Spieltag wird mit einem Spitzenspiel beschlossen, an das man sich erst noch gewöhnen muss – allerdings ist es den Kontrahenten aus Köln und Leipzig auch auf lange Sicht zuzutrauen, sich in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren.

Bundesliga 2016/17: 1. FC Köln – RB Leipzig Tipp & Wettquoten
Leipzigs Yussuf Poulsen (links) - (Credit: Hendrik Schmidt / dpa / picturedesk.com)

Während sich der fast perfekte Saisonstart der Geißböcke mit einer gewissen Folgerichtigkeit aus der seit Jahren betriebenen Aufbauarbeit ergibt, hat sich der sächsische Aufsteiger sogar mit noch etwas größerer Konsequenz und finanziellem Einsatz der Jagd auf die Spitzenteams verschrieben.

Dennoch ist es nun ausgerechnet auf die RB-Kicker zurückzuführen, dass im Rheinenergiestadion nicht das Duell zweier direkter Bayern-Jäger steigt: Dass es am Mittwoch gegen Gladbach noch den späten Ausgleich setzte, wurde mit dem vorübergehenden Sturz auf den 6. Tabellenplatz bestraft.

 

Ungeschlagen – und doch etwas enttäuscht

Mit Blick auf das bereits bewältigte Programm kann sich die Bilanz von zwei Siegen und zwei Unentschieden natürlich dennoch sehr gut sehen lassen; immerhin wurde der Neuling unter anderem auch schon von zwei Champions-League-Teilnehmern im Oberhaus begrüßt.

 


Der fussballportal.de Tipp: Köln gegen Leipzig endet remis

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Umso mehr machten die Reaktionen nach dem Punktgewinn gegen die Fohlen deutlich, wie wenig ernst das zunächst ausgegebene Saisonziel zu nehmen ist – die unverhohlen zur Schau gestellte Enttäuschung lässt sich kaum mit der eigentlich nur beabsichtigten „Etablierung“ in Einklang bringen.

 


“Sicher ist es kurz nach dem Spiel bitter. Auch weil wir das Gegentor aus einer recht überschaubaren Situation kassiert haben.”

– RB-Kapitän Dominik Kaiser konnte dem eigentlich achtbaren Punktgewinn gegen Gladbach nicht viel abgewinnen.


 

Allerdings wird sich erst noch zeigen müssen, ob das bislang an den Tag gelegte Tempo überhaupt durchgehalten werden kann. Ganz im Stile eines gewöhnlichen Aufsteigers gehen die Spieler derzeit schließlich weit über das eigentlich Menschenmögliche hinaus.

So hatten die Rasenballer gegen Gladbach etwa schon nach 45 Minuten vier Kilometer mehr als die Gäste in den Beinen; mit den am Ende insgesamt abgerissenen 120 Kilometern nahmen die Sachsen einen ligaweiten Saisonrekord in Besitz.

 

Drei Weg Wette Sieg 1. FC KölnUnentschiedenSieg RB LeipzigAnbieter
Tipico Fussball Wetten2,303,403,10Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,303,303,20Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,503,302,85Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten2,403,503,30Bet3000
Betway Fussball Wetten2,303,303,20Betway
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Auf diesen Eifer führte Ralph Hasenhüttl dann aber nicht zuletzt auch das allmähliche Kippen der Partie zurück; den Dauerläufern von der Pleiße ging mit fortschreitender Spieldauer zunehmend der klare Blick verloren:

„Aufgrund der Tatsache, dass wir so viele Kilometer gelaufen sind, sind wir vielleicht auch ein wenig an der Präzision gescheitert. Je länger das Spiel gedauert hat, desto ungenauer sind wir nach vorne geworden.“

 

Elf Pferdelungen sollt ihr haben

Im ungünstigsten Falle bleiben die Folgen der totalen Verausgabung aber nicht auf das jüngste Heimspiel beschränkt: In der englischen Woche bleibt den Spielern immerhin besonders wenig Zeit, um die Akkus wieder vollständig aufzuladen.

Folgerichtig liegt es nahe, dass sich Hasenhüttl mit der einen oder anderen Veränderung in der Startaufstellung beschäftigt; heiße Kandidaten dürften dabei insbesondere die gegen Gladbach gar nicht zum Einsatz gekommenen Top-Transfers der jüngsten Sommerpause sein.

 


Yussuf Poulsen - Hendrik Schmidt / dpa / picturedesk.com - 20160921_PD11742 (RM)

Yussuf Poulsen (links) und seine Leipziger müssen am Sonntag (17:30 Uhr) in Köln ran. (Credit: Hendrik Schmidt / dpa / picturedesk.com)


 

Während der gegen Dortmund erfolgreiche Keita die komplette Partie auf der Bank verbrachte, mischte auch Oliver Burke gerade einmal neun Minuten mit – die Äußerungen des Trainers deuten gleichwohl darauf hin, dass der Schotte schon sehr bald deutlich mehr Spielpraxis bekommen wird:

„Er hat Waffen, auf die wir nicht verzichten können und wollen – und es ist unglaublich angenehm, mit ihm zu arbeiten. Das Videostudium mit ihm ist großes Kino, er will richtig viel wissen und lernen.“

Den Kölnern ist es freilich erst einmal völlig egal, welche elf Spieler am Sonntag das gegnerische Leibchen tragen. Der beste Saisonstart seit 24 Jahren hat vor allem die Fans in eine derart euphorische Stimmung versetzt, dass selbst ein Sieg gegen den FC Barcelona fast wie ein Klacks erscheinen muss.

Innerhalb des Vereins wird diese Begeisterung keineswegs nur belustigt aufgenommen. Insbesondere dem seit Jahr und Tag auf eine ruhige Arbeitsatmosphäre bedachten Geschäftsführer Jörg Schmadtke ist angesichts des ausgebrochenen kollektiven Wahnsinns nicht ganz wohl.

 

Video: Köln-Coach Peter Stöger stellt sich den Fragen der Medien vor dem Match gegen Leipzig. (Quelle: YouTube/1. FC Köln)

 

In Köln ist jetzt schon Karneval

Allerdings wissen jedoch gerade die Väter des derzeitigen Erfolges, wie sehr man am Rhein seit Jahrzehnten nach Heldentaten düstert; entsprechend möchte zumindest Peter Stöger bei aller Zurückhaltung nicht den Spielverderber geben:

„Wenn man in dieser wahnsinnigen Stadt lebt, macht das schon Spaß. Wir nehmen das gerne mit. Aber mehr ist es momentan noch nicht. Wir sind noch nicht so weit, dass wir solche Leistungen jede Woche wie selbstverständlich abrufen können.“

Matthias Lehman verweist derweil darauf, dass es ja durchaus auch gute Gründe für die Festtagsstimmung gibt; von der ganz besonderen Atmosphäre in der Domstadt könne zudem nicht zuletzt auch die Mannschaft profitieren:

„Die Fans können feiern, da wollen wir auch nicht bremsen. Wenn man aus vier Spielen zehn Punkte holt, gibt es ordentlich Grund zu feiern auf den Rängen und in der Stadt. Wir saugen das auf, das gibt uns Selbstvertrauen.“

Das verbissen fightende Team aus Sachsen soll am Sonntag somit am besten unter eine Welle des Frohsinns begraben werden – wobei der 1. FC Köln freilich am allerbesten weiß, dass Erfolge stets nur aus harter Arbeit resultieren.

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