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Fußball News vom: 01.04.2016 - 10:28

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Bundesliga Wetten Hamburger SV Hannover 96

28. Spieltag 2015/16: Hannover 96 – HSV Tipp & Wettquoten

Laut Statistik steht Hannover 96 bereits als Absteiger fest. Dennoch glauben die Niedersachen noch an ihre “Mini-Chance”. Dafür braucht es aber unbedingt einen Sieg gegen Abstiegs-Konkurrenten HSV, der in der Rückrunde erst einen Auswärtspunkt geholt hat.

28. Spieltag 2015/16: Hannover 96 – HSV Tipp & Wettquoten
Manuel Schmiedebach & Co. sind gegen den HSV gefordert - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/firo Sportphoto / Fabian Simons

Sieben Spieltage vor Schluss ist bei Hannover 96 eine Entscheidung bereits gefallen. Thomas Schaaf bleibt bis Saisonende Cheftrainer, aber nicht in der 2. Liga sollte der Abstieg Realität werden.

“Ich bin der Meinung, dass dies die richtige Lösung ist. Meine volle Konzentration liegt nun auf der Vorbereitung der Mannschaft auf die nächsten Spiele“, sagt Schaaf. Es werden wohl die letzten des Ur-Bremers an der Seitenlinie der Niedersachsen.

Schaaf, der die 96er Ende Dezember übernahm, hat in der Rückrunde neun von zehn Spielen verloren – und so fehlen derzeit schon zehn Punkte auf den rettenden 15. Tabellenplatz.

Laut Statistik gibt es auch keine Rettung mehr: Hannover 96 ist die vierte Mannschaft in der Geschichte der Bundesliga, die nach 27 Spieltagen 20 (oder mehr) Niederlagen auf dem Konto hat.

Zuvor war dies nur bei Tasmania Berlin (1965/66: 23 Niederlagen), dem Wuppertaler SV (1974/75: 20) und dem SC Freiburg (1996/97: 20) der Fall – alle drei sind in der Folge auch abgestiegen.


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Schaaf attackiert seine Mannschaft

Deshalb platzte dem Noch-Hannover-Trainer jetzt auch der Kragen. Der Betreuerstab tue Woche für Woche alles erdenklich Mögliche, um das Team optimal vorzubereiten. “Was wir dann erleben, ist eine große Enttäuschung. Ich bin unzufrieden bis zum Geht-Nicht-Mehr”, tobt Schaaf.

Vom Abstieg will er dennoch nichts wissen: “Die minimale Chance, in der Liga zu bleiben, ist in all unseren Köpfen. Darauf sind wir voll fokussiert.”

Deshalb wurde die Länderspielpause mit drei Testspielen genützt, um wieder Selbstvertrauen zu tanken. Ob das 9:4 gegen den Hesseler SV, das 4:1 gegen den FC St. Pauli und zuletzt ein 11:0 gegen den Landesligisten OSV Hannover gereicht hat, wird sich weisen.

 

Drei Weg Wette Sieg Hannover 96UnentschiedenSieg HSVAnbieter
Tipico Fussball Wetten3,003,302,40Tipico
Bet365 Fussball Wetten3,303,102,37Bet365
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Denn in der heimischen HDI-Arena klappte in dieser Spielzeit so gut wie gar nichts. Erst zwei Heimsiege konnten die 96er bejubeln – den ersten Anfang Oktober gegen Werder Bremen (1:0), den zweiten mit 4:0 am 28. November gegen Ingolstadt.

Seitdem gingen alle sechs Heimspiele in Folge verloren (das gab es zuvor in Hannovers Bundesliga-Historie noch nie), in den letzten vier Heimpartien gelang nicht einmal ein Treffer.

 

HSV holte 2016 erst einen Auswärtspunkt

Diese aus den vielen Negativ-Erlebnissen resultierende Verunsicherung der 96er will der Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr) unbedingt ausnutzen. Vor allem, um nicht selbst noch weiter in die Gefahrenzone zu rutschen.

Nur noch vier Punkte trennen den HSV von dem Relegationsplatz bzw. dem ersten Fix-Abstiegsplatz, weil in der Rückrunde bislang nur recht wenig klappte.

Zeigten sich die Hanseaten in der Hinrunde noch recht auswärtsstark, holten sie seit der Winterpause aus den bisherigen vier Auswärtsspielen nur einen Punkt – beim 0:0 bei Eintracht Frankfurt. Überhaupt hat der HSV fünf der zehn Rückrunden-Partien verloren.

 


Video: Hannover-Coach Thomas Schaaf in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den HSV. (Quelle: YouTube/HANNOVER 96)

 

Nun soll in Hannover die Trendwende kommen. Ausgerechnet dort, wo die Hamburger schon seit elf Jahren nicht mehr gewonnen haben. Der letzte HSV-Sieg in Hannover datiert vom August 2007. Seit damals gewannen die 96er fünf von sieben Heimspielen – die letzten drei mit 2:0, 2:1 und 5:1.

Torhüter Rene Adler ist bewusst, dass zum dritten Mal in Folge am Saisonende der Gang in die Relegation droht. Er mahnt aber auch, Ruhe zu bewahren: “Es wäre komplett falsch, jetzt in Panik zu verfallen.”

 

Überrascht Labbadia mit einem Zwei-Mann-Sturm?

Das gilt im Besonderen für die Stürmer des Hamburger. Sie sind die große Problemzone der Mannschaft. Alle von Beginn an spielenden HSV-Angreifer haben 2016 zusammen erst ein (!) Tor erzielt: Artjoms Rudnevs beim 3:2-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.

Aber auch die anderen Stürmer wie Pierre-Michel Lassogga und Sven Schipplock konnten in dieser Spielzeit bislang nicht wirklich überzeugen. Allerdings trafen beide beim 2:1-Testspielsieg in Kiel und empfahlen sich so für einen Startelf-Einsatz in Hannover.

 


“Es wäre komplett falsch, jetzt in Panik zu verfallen.”

– Für HSV-Torhüter Rene Adler ist die Lage zwar ernst, aber noch kein Grund zur Beunruhigung.


 

“Wir haben bewusst den Zwei-Spitzen-Sturm getestet. Wir müssen schauen wie es gegen 96 passt. Sven hat seine Sache in jedem Fall gut gemacht”, lobte HSV-Trainer Bruno Labbadia.

Einer, der für Hamburger Tore sorgen kann, kehrt auf jeden Fall wieder zurück in die Startelf: Nicolai Müller. Er ist mit sieben Saison-Treffern der Top-Torschütze der “Rothosen” und darf nach seiner Gelb-Sperre wieder eingreifen.

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