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Fußball News vom: 01.06.2015 - 13:31

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Bundesliga Wetten Hamburger SV Karlsruher SC

Bundesliga Relegation 2014/15: KSC – HSV Tipp & Wettquoten

Nachdem das Relegations-Hinspiel zwischen dem HSV und dem KSC keinen Sieger gefunden hatte, wird nun erst im Wildpark über das Schicksal des letzten Dinos des deutschen Fußballs entschieden: Aufgrund der Europapokal-Arithmetik laufen die seit 52 Jahren in der Bundesliga vertretenen Hamburger nach dem 1:1 in der Imtech-Arena am heutigen Abend zunächst einmal aber dennoch einem knappen Rückstand hinterher.

Bundesliga Relegation 2014/15: KSC – HSV Tipp & Wettquoten
Darf der KSC heute über den Aufstieg jubeln? - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/TOBIAS SCHWARZ

Angesichts des lange Zeit völlig verunsicherten Auftritts war der HSV mit dem glücklich geretteten Remis am vergangenen Donnerstag zwar noch äußerst glimpflich davongekommen; nichtsdestotrotz wird der offensivschwächsten Bundesliga-Mannschaft der abgelaufenen Saison nun mindestens ein Auswärtstreffer abverlangt, um sich für ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse zu qualifizieren. Da es der sechsfache Deutsche Meister in seinen letzten 17 Auswärtsspielen gerade einmal auf die Ausbeute von 9 Treffern brachte, droht bereits eine halbwegs kompakt stehende Abwehr des Zweitligisten das Schicksal der Rautenträger zu besiegeln. Ungeachtet dieser Umstände fühlt sich KSC-Coach Markus Kauczinski irgendwie unwohl, wenn man seinem Verein nun mit einem Male die Favoritenrolle überträgt: “Das ist übertrieben. Das wird eine ganz enge Kiste. Da entscheidet ein Tor, ob wir in die Bundesliga kommen oder nicht.”

Mit möglichst wenig Ballbesitz in die Bundesliga

Allerdings räumt natürlich auch der Trainer der Hausherren gerne ein, dass seinem Klub die aktuelle Konstellation geradezu auf den Leib geschneidert ist; immerhin darf der auswärtsstärkste Zweitligist des vergangenen Jahres nunmehr selbst im heimischen Wildpark im Stile einer Gast-Mannschaft zu Werke gehen. Dass der KSC aus einer kompakten Defensive auf Konter setzen möchte, wird von Kauczinski aber fast ein bisschen verschämt in einem angehängten Nebensatz versteckt – die Kernaussage ist stattdessen dafür prädestiniert, dem zuletzt ohnehin schon angeschlagen wirkenden Gegner noch etwas mehr Angst zu machen: “Wir werden auf Sieg spielen, wir werden nicht zocken. Das ist ein Heimspiel: logisch spielen wir nach vorne. Es muss aber dennoch nicht sein, dass wir viel mehr Ballbesitz als der HSV haben.”


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Video: KSC-Coach Markus Kauczinski war mit dem Ergebnis aus dem Hinspiel zufrieden.
 

In Karlsruhe genießt der HSV noch größten Respekt

Während die überzeugende Vorstellung im Hinspiel die Euphorie in Karlsruhe verständlicherweise ein weiteres Mal befeuert hat, zeigen sich die Verantwortlichen jedoch umso mehr gewillt, den Ball möglich flach am Boden zu halten: “Der HSV ist keine Dorfmannschaft, die wir so einfach überrennen können. Die haben viel Qualität, sind körperlich enorm stark. Da müssen wir wieder absolut konzentriert sein und versuchen, mit unseren Mitteln ein Tor zu machen.” Eine solche Respektsbekundung dürfte dabei keineswegs nur als klassisches Unterstatement zu werten sein; in der Tat hat es auch den badischen Sport-Club beeindruckt, wie der zunächst so lethargisch wirkende Gegner im Hinspiel am Ende doch noch einmal entschlossen seinen Kopf aus der schon festgezurrten Schlinge zog.

Dass trotzdem zunächst einmal sehr viel mehr für den KSC zu sprechen scheint, ist nicht allein auf die deutliche größere Fallhöhe des HSV zurückzuführen: Auch in personeller Hinsicht haben die nunmehrigen Gastgeber in der Imtech-Arena den etwas besseren Schnitt gemacht. Zwar hat das Team aus Karlsruhe mit dem zum zehnten Mal verwarnten Dominic Peitz seinen entschlossenen Abräumer im defensiven Mittelfeld verloren, bei den Hamburgern holten sich mit Gojko Kacar und Heiko Westermann dagegen gleich zwei Stammkräfte eine Sperre für das Rückspiel ab – und während dem KSC am heutigen Abend vermutlich der zuletzt verletzungsbedingt pausierende Yamada wieder zur Verfügung steht, wird bei den Rautenträgern sogar um zwei “Ivos” gebangt.

 

Drei Weg Wette Sieg Karlsruher SCUnentschiedenSieg Hamburger SVAnbieter
Tipico Fussball Wetten2,203,303,40Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,203,253,40Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,303,303,10Interwetten
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Personalnot beim HSV

Neben dem seit Wochen mit Rückenbeschwerden kämpfenden Ivica Olic, der am Freitag mit einem allergischen Schock auf die schmerzstillenden Mitteln reagierte, reiht sich bei den Hamburgern vor dem Endspiel auch Ivo Iliceviv in die Reihe der großen Fragezeichen ein, der seinem Klub noch im Hinspiel mit dem Ausgleichstreffer einen kleinen Rest an guter Laune rettete. Nach dem Geniestreich in der Imtech-Arena sorgen nun die Adduktorenprobleme des Kroaten dafür, dass die Wunschaufstellung von Bruno Labbadia bis zur buchstäblich letzten Sekunde in der Schwebe bleibt: “Bei beiden werden wir erst am Spieltag entscheiden.” Der zum Hoffnungsträger aufgestiegene Trainer gibt sich aber auch angesichts solcher Hiobsbotschaften nicht einem durchaus nachvollziehbaren Selbstmitleid hin, sondern kehrt mit umso größerer Entschlossenheit die verbliebenen Reste seines Kaders zusammen: “Wir werden eine Mannschaft auf den Platz bringen, die bis zum Schluss fighten wird, um den Klassenerhalt zu sichern.”


“Seit ich da bin, hatten wir nur Nervenspiele und haben uns dennoch dieses Finale erarbeitet.”

Bruno Labbadia setzt auf die große Krisen-Erfahrung seines HSV.


Allem Anschein nach darf sich Labbadia aber wohl auch den Luxus gestatten, die drohenden Ausfälle allenfalls beiläufig zur Kenntnis zu nehmen: Schon seit seinem Amtsantritt war der einstige Torschützenkönig schließlich gut damit gefahren, anstatt auf die ohnehin viel zu selten aufblitzende individuelle Klasse allein auf den entschlossenen Mannschaftsgeist zu setzen. Und den Eindruck, dass sein Ensemble auch schwierigste Situationen überstehen kann, hat selbst der dürftige Auftritt in der Imtech-Arena nochmals gestärkt – dank der intakten Mentalität darf der Trainer darauf hoffen, dass die legendäre Uhr im heimischen Stadion auch nach dem Gastspiel im Wildpark weiter tickt: “Wenn ein Spiel so beginnt wie das gestern und man so früh in Rückstand gerät, dann ist das ein Schock. Dem Druck standzuhalten und sich zurück zu kämpfen spricht für mein Team. Ich habe auch heute nicht das Gefühl, dass es am Boden ist. Wie wir wieder aufgestanden sind, das gibt uns Kraft für Montag.”

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