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Fußball News vom: 03.04.2015 - 15:22

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Bundesliga Wetten Hertha BSC SC Paderborn

Bundesliga 2014/15: Hertha BSC – Paderborn Tipp & Wettquoten

Acht Zähler aus den letzten vier Partien sorgten dafür, dass die Berliner Hertha mittlerweile über ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze verfügt – nun soll die Blau-Weißen ein Heimsieg gegen den SC Paderborn dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher bringen. Dass sich die Vorbereitung auf das Sechs-Punkte-Duell jedoch nicht ganz optimal gestaltete, war nicht nur auf die Abwesenheit etlicher Spieler zurückzuführen.

Bundesliga 2014/15: Hertha BSC – Paderborn Tipp & Wettquoten
Unter Trainer Pal Dardai ging es mit den Berlinern zuletzt wieder aufwärts - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Dardai überzeugt auf ganzer Linie

Ist es normalerweise ein altes Lied, dass Trainer während Länderspielpausen einen weitgehend leergefegten Trainingsplatz beklagen, war der Hauptverantwortliche der Hertha nach dem wichtigen Sieg in Hamburg sogar höchstselbst zur Ausübung seiner Nebentätigkeit entschwunden. Da Pal Dardai bei der Rekrutierung durch seinen Herzens-Verein bereits als ungarischer Nationaltrainer beschäftigt war, musste er sich in den vergangenen Tagen um die EM-Qualifikation seines Heimatlandes kümmern. Dabei sorgte ein torloses Remis gegen Griechenland dafür, dass sich momentan beide Projekte des 39-Jährigen durchaus vielversprechend zu entwickeln scheinen – während die Hertha mittlerweile nicht mehr in der ganz großen Bedrängnis ist, steuern die Magyaren auf dem direkten Weg auf die Relegations-Teilnahme zu.

Der fussballportal.de Tipp: Hertha BSC gewinnt gegen SC Paderborn

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War anfänglich die Sorge groß, dass im schlimmsten Falle beide „Projekte“ unter der Doppel-Belastung zu leiden haben, wird von Dardai nun stattdessen zufrieden auf der Erfolgswelle gesurft: „Es ist wirklich gut gelaufen, darüber habe ich mich natürlich gefreut.“ Weil sich bei dem früheren Mittelfeldspieler inzwischen jedoch selbst in den vermeintlich etwas ruhigeren Zeiten alles nur noch um Fußball dreht, muss er dem notorischen Zeitmangel mit gesteigerter Kreativität begegnen. Um etwa seine Familie in der Liga-Pause wenigstens ab und an zu Gesicht zu bekommen, nahm er Kind und Kegel kurzerhand nach Ungarn mit – und da er seine Spieler anhielt, es ihm gleichzutun, wurden auch die Trainingseinheiten den ungewöhnlichen Umständen angepasst: „Wir haben Fußballtennis mit den Kindern gespielt und sind schwimmen gegangen. Das gehört dazu, so kann ich meinen Akku wieder laden.“

Hertha bleiben die Verletzungssorgen treu

Trotz des betriebenen organisatorischen Aufwands ist sich Dardai jedoch natürlich darüber im Klaren, dass sein aktuelles Arbeitspensum ans Eingemachte geht: „Über einen Zeitraum von fünf Jahren kann man diese zwei Jobs bestimmt nicht machen, aber ich bin ja noch jung, ich verkrafte das schon.“ Vielmehr wurde es allerdings wohl noch von seinem Berliner Arbeitgeber mit Erleichterung aufgenommen, dass man sich mit dem ungarischen Verband mittlerweile über die Entbindung von der nationalen Verantwortung einig geworden ist. Da das Engagement als Nationaltrainer zum Abschluss der Saison endet, wird dieser nun nur noch einmal rund um den 13. Juni für das Länderspiel gegen Finnland der Hauptstadt den Rücken kehren – die Zeiten, in denen Co-Trainer Rainer Widmayer nach Gutdünken schalten und walten konnte, dürften somit bald unwiderruflich der Vergangenheit angehören.

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Drei Weg Wette TipicoBet365InterwettenBet3000BigBetWorld
Sieg Hertha BSC1,951,951,851,952,00
Unentschieden3,403,503,453,603,50
Sieg SC Paderborn4,204,004,004,504,20

Während Dardai mittlerweile jedoch wieder in bester Gesundheit auf der Bildfläche erschien, ist die Länderspielpause an manchem seiner Spieler weniger spurlos vorübergegangen: Meldeten sich zunächst am Dienstag mit Cigerci (Ermüdungsbruch) und Ben-Hatira (Muskelfaserriss) zwei Stammkräfte ab, ist seit dem Mittwoch auch Peter Niemeier einmal mehr zu den Wackelkandidaten zu zählen. Trotz der bei der norwegischen Auswahl erlittenen Oberschenkelverletzung ist der Kapitän aber optimistisch, bis zum Spiel gegen den SC Paderborn wieder auf dem Damm zu sein. Durfte deshalb auch Dardai bezüglich dieser Personalie begründete Zuversicht verströmen: „Für Sonntag plane ich fest mit ihm«, wird etwas heftiger um Per Skjelbred gezittert, dem vor der wichtigen Partie eine Muskelverhärtung im Oberschenkel zu schaffen macht.

Torflaute setzt sich auch in der freien Woche fort

Der Gast aus Ostwestfalen hatte in den vergangenen Tagen dagegen zwar keine zusätzlichen Verluste zu beklagen, dennoch muss man angesichts der kontinuierlich nach unten weisenden Formkurve geradezu den Eindruck gewinnen, dass sich der Aufsteiger am Stock in die Hauptstadt begibt. Obwohl dem letzten Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim nach vier unmittelbar aufeinanderfolgenden Niederlagen wieder ein Punktgewinn entsprungen war, fand sich die Mannschaft von André Breitenreiter in der spielfreien Woche erstmals in der Vereinsgeschichte auf einem der direkten Abstiegsplätze in der Bundesliga ein – und kaum etwas deutet derzeit darauf hin, dass es für den Sport-Club im weiteren Saisonverlauf noch einmal ein paar rettende Plätze nach oben geht.

Vor allem die notorische Harmlosigkeit der Offensive lässt den Gedanken momentan als abwegig erscheinen, dass Paderborn in absehbarer Zeit wieder ein Spiel für sich entscheidet: Über den bedenklichen Umstand, dass das Team bei neun seiner letzten zehn Auftritte ohne eigenen Treffer blieb, tröstet den Abstiegskandidaten zuletzt noch nicht einmal die als Aufbaugegner gedachte Eintracht aus Braunschweig hinweg. In einem Test am vergangenen Donnerstag setzte sich der Zweitligist ohne größere Mühe mit 2:0 gegen den einstigen Überraschungsaufsteiger durch; in der aktuellen Verfassung scheint die Mannschaft folglich selbst nach der drohenden Rückkehr in die Zweitklassigkeit ein Leichtgewicht zu bleiben.

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