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Fußball News vom: 13.02.2015 - 16:02

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Bundesliga Wetten Hannover 96 SC Paderborn

Bundesliga 2014/15: Hannover 96 – SC Paderborn Tipp & Wettquoten

In der Hinrunde war der Aufsteiger aus Paderborn mit einem 2:0-Erfolg gegen Hannover 96 noch sensationell an die Tabellenspitze der Bundesliga gestürmt. Im Rückspiel wird von den Ostwestfalen nun erneut ein voller Dreier gebraucht – dieses Mal allerdings, um nicht schon bald den Anschluss im Tabellenkeller zu verlieren.

Bundesliga 2014/15: Hannover 96 – SC Paderborn Tipp & Wettquoten
Paderborns Kachunga will endlich wieder über ein Tor jubeln - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Der SC wartet auf den ersten Rückrunden-Treffer

Dass sich der Sport-Club nach zehn sieglosen Auftritten in Folge noch immer knapp über dem Strich platziert, darf mit Blick auf die kommenden Aufgaben gut und gerne für eine wohlwollende Momentaufnahme gehalten werden: Sollte die Mannschaft von André Breitenreiter nämlich auch in der niedersächsischen Nachbarschaft den Befreiungsschlag verpassen, wird dem Liga-Neuling dann wohl spätestens nach den unmittelbar folgenden Partien gegen die Bayern, Gladbach und Leverkusen einer der drei hintersten Plätze sicher sein. Der kontinuierliche Absturz der letzten 17 Spiele weist ohnehin auf die zunehmende Entzauberung des großen Außenseiters hin – wenngleich man in Paderborn den jüngsten Punktgewinn in Köln wenig überraschend als ein ganz wichtiges Lebenszeichen verstanden wissen will.

Der fussballportal.de Tipp: Paderborn gewinnt gegen Hannover

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Nachdem sich die Überraschungsmannschaft der ersten Saisonwochen beim Start in die Rückrunde noch als eine einzige Schießbude präsentierte, wusste der SC die Offensivschwäche der Geißböcke im Duell der Aufsteiger zum Schließen der eigenen Reihen zu nutzen: Angesichts der zuvor in Mainz (0:5) und gegen den HSV (0:3) erlittenen Schlappen haftete für den 15. der Bundesliga selbst der trostlosen Nullnummer am Rhein der Charakter einer kleinen Wiederauferstehung an. Immerhin war von Beginn an das gesamte Trachten der Gäste darauf gerichtet, nach 90 Minuten die schwarze Null nach Hause zu bringen – die wiedergefundene Stabilität liefert für den gewohnt nüchtern kommentierenden Breitenreiter die unverzichtbare Grundlage, um sich fortan wieder etwas größere Ziele setzen zu können: “Es ist längst noch nicht alles Gold, was glänzt. Wir müssen zusehen, dass wir auch wieder mehr Torgefährlichkeit entwickeln. Das ist in unserer Situation der nächste Schritt.”

Auch Hannover steht unter Druck

Auch den Spielern ist natürlich bewusst, dass sich der Klassenerhalt mit der zuletzt an den Tag gelegten offensiven Zurückhaltung als ein utopisches Fernziel erweisen muss: Trotz der monatelangen Durststrecke in der Bundesliga trägt Michael Heinloth aber noch immer das optimistische Lebensgefühl der ersten Saisonwochen vor sich her: “In Köln war unser Matchplan darauf ausgerichtet, möglichst lange die Null zu halten. Wir fahren nach Hannover, werden wieder einen guten Plan haben – und versuchen, auswärts drei Punkte zu holen.” Von einer sich einstellenden Entmutigung kann ebenso auch bei Elias Kachunga bislang keine Rede sein; mit dem Näherrücken des ohnehin allseits erwarteten Abstiegs spielt der Sport-Club offenbar zunehmend die Trumpfkarte des zu nichts verpflichteten Außenseiters aus: “Wir haben in jedem Spiel die Chance, Punkte mitzunehmen. Auswärts konnten wir in dieser Saison schon manchen Gegner ärgern.”

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Drei Weg Wette TipicoBet365InterwettenBet3000ComeOn
Sieg Hannover 961,851,851,851,901,80
Unentschieden3,603,603,453,803,65
Sieg SC Paderborn4,304,334,004,404,50


Fällt es den Ostwestfalen allem Anschein nach tatsächlich nicht schwer, mit größtmöglicher Gelassenheit auf die sich verkomplizierende Lage zu reagieren, bereitet es den Gastgebern aus Hannover deutlich größere Probleme, während der aktuellen Ergebniskrise die Ruhe zu bewahren. Dass sich die Auftritte der Roten in aller Regel sehr gut sehen lassen konnten, muss schließlich angesichts von nur einem kümmerlichen Sieg aus den jüngsten neun Partien unweigerlich an Wert verlieren. Zum Anspruch eines an der Europa-League-Teilnahme interessierten Vereins sollte es immerhin gehören, die vielversprechenden Ansätze auch in die benötigten Punktgewinne umzusetzen – und diesbezüglich hatten die 96er vor einer Woche auch in Hamburg trotz deutlicher spielerischer Dominanz wieder einmal alles falsch gemacht.

Pereira ist ein Kandidat für die Startelf

Trainer Tayfun Korkut muss es insgeheim fraglos rasend machen, wie sich sein Team mit vergebenen Elfmetern, wahnwitzigen Eigentoren und nicht zuletzt auch einer großen Portion Pech um die Früchte der seit einem Jahr geleisteten Arbeit bringt. Auf der jüngsten Pressekonferenz hinterließ der Coach stattdessen allerdings den Eindruck, dass er die aktuellen Probleme vielmehr als eine spannende Herausforderung versteht: “Das ist ein enorm wichtiges Spiel. Die Mannschaft wird mit Lust, Konsequenz und Entschlossenheit auftreten. Wir haben uns intensiv vorbereitet. Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft, denn ich sehe sie jeden Tag auf dem Platz. Das macht mich zuversichtlich, dass wir gegen Paderborn die Punkte einfahren werden. Das Team wird mit Lust, Konsequenz und Entschlossenheit auftreten. Am Ende sollte die Qualität in unserem Kader ausschlaggebend dafür sein, dass wir gewinnen.”

Folglich versuchen die Roten nun auch gegen den SC Paderborn, mit möglichst guter Laune und Unbekümmertheit den zahlreichen Enttäuschungen der vergangenen Monate zu trotzen. Nichtsdestotrotz wird sich der Startaufstellung dann aber vermutlich doch entnehmen lassen, dass man in Hannover mit personellen Konsequenzen auf die Auftritte der englischen Woche reagiert. Hatte sich in Hamburg vor allem Sakai für seinen Schnitzer vor dem ersten Gegentreffer den Unmut von Korkut zugezogen, steht nun Winter-Neuzugang Joao Pereira als stabilisierender Faktor bereit, der mit seinem Kurzeinsatz an der Elbe gewiss nicht nur bei Manager Dirk Dufner einen bleibenden Eindruck hinterließ: “Man hat gesehen, dass er Erfahrung hat und auch in der Lage ist zu flanken, das tut uns sicherlich gut.”

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