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Fußball News vom: 28.11.2014 - 15:40

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Borussia Dortmund Bundesliga Wetten Eintracht Frankfurt

13. Spieltag 2014/15: Frankfurt – Dortmund Quoten & Wetten

Dass der BVB am vergangenen Mittwoch nun auch in der Champions League die erste Niederlage der Saison kassierte, scheint angesichts der bereits gesicherten Achtelfinal-Qualifikation zunächst nur eine verzeihliche Nebensächlichkeit zu sein: Vor dem anstehenden Gastspiel in Frankfurt hat die Borussen der enttäuschende Auftritt beim FC Arsenal dennoch gewaltig aufgeschreckt.

13. Spieltag 2014/15: Frankfurt – Dortmund Quoten & Wetten
Aubameyang und Co. wollen in Frankfurt endlich das Ruder herumreißen - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Die Krise erreicht die Champions League

Eigentlich gehört es ja zum kleinen Einmaleins der anstrengenden englischen Wochen, dass sich eine bereits vorzeitig qualifizierte Mannschaft in den pflichtgemäß noch zu absolvierenden königlichen Vorrundenspielen auch einmal eine etwas weniger glänzende Vorstellung erlauben darf: Immerhin gilt es in solchen “Freundschaftsspielen”, sowohl kräfteschonend zu agieren als auch ärgerlichen Verletzungen aus dem Weg zu gehen. Mit ihrem deutlich zu zurückhaltenden Gastspiel im Emirates Stadium haben die BVB-Kicker nun aber gegen die interne Abmachung verstoßen, dass es in jeder einzelnen Partie ein bisschen besser werden soll – das oftmals passive und körperlose Auftreten ließ somit vor allem eine ganze Menge Zweifel zurück, ob die Mannschaft den Anforderungen des Abstiegskampfes in der Bundesliga gewachsen ist.

Der fussballportal.de Tipp: Dortmund gewinnt gegen Frankfurt

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Nachdem die Borussen bereits in Paderborn nach einer überzeugend gestalteten ersten Halbzeit zunehmend den Ernst der Lage zu vergessen schienen, bekam das Prestigeduell in der englischen Hauptstadt nun sogar einen der schwächsten der an Enttäuschungen so reichen Auftritte der diesjährigen Vorrunde zu sehen. Entsprechend kam im Anschluss auch Matthias Gintner nicht umhin, einen schweren Krisen-Rückfall einzugestehen: “Es war kein gutes Spiel von uns. Wir haben kaum Torchancen herausspielen können. In der ersten Halbzeit hatten wir wenig Ballbesitz, Arsenal hat uns erst mal laufen lassen. In der zweiten Halbzeit war es umgekehrt, da stand Arsenal tiefer, aber wir haben da auch keine spielerischen Lösungen gefunden. Wir haben in den letzten Wochen ein paar spielerische Fortschritte gemacht, in London war unser Auftritt ein Rückschritt.”

Keine Ergebnisse – und kein perfekter Fußball

Noch irritierter schienen allerdings die obersten Vereins-Verantwortlichen ob der schwarzen 90 Minuten bei den Gunners gewesen zu sein; so musste BVB-Boss Joachim Watzke ratlos zur Kenntnis nehmen, dass seine vielbeachtete Brandrede vom vergangenen Wochenende wohl ausgerechnet bei seinen eigenen Angestellten keinerlei Wirkung hinterlassen hat – und die es entsprechend umgehend aufzufrischen galt: “Qualität und Potenzial haben heißt auch, dass man es auch abrufen muss. Nur über die Spiele in Frankfurt, in Bremen und in Berlin kommen wir wieder in die Spur.” Jürgen Klopp beklagte derweil den Umstand, dass seine Mannschaft derzeit offenbar noch nicht einmal seine bereits nach unten geschraubten Erwartungen erfüllen kann: “Wir brauchen Ergebnisse, wir brauchen nicht den perfekten Fußball.”

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Drei Weg Wette TipicoBet365InterwettenBet3000Mybet
Sieg Eintracht Frankfurt5,005,004,605,505,25
Unentschieden4,504,333,904,404,40
Sieg Borussia Dortmund1,601,611,651,651,60


Sportdirektor Michael Zorc ging angesichts der ernüchternden Darbietung sogar etwas die Übersicht verloren; so geriet bei ihm völlig in Vergessenheit, dass der BVB zuletzt nach dem Heimsieg gegen Galatasaray Istanbul gleich auch noch die Gladbacher Fohlen bezwang: “Es war keine sonderlich gute Leistung von uns. Bislang haben wir nach Siegen in der Champions League in der Bundesliga nie gewinnen können. Vielleicht ist es diesmal anders.” Marcel Schmelzer hatte dagegen weniger Probleme, sich an einen der ganz seltenen Bundesliga-Lichtblicke der vergangenen Monate zu erinnern – den Sturmrausch jenes 1:0-Erfolges soll sich sein Team nun möglichst auch in der Commerzbank-Arena zum Vorbild nehmen: “Gegen Gladbach haben wir gezeigt, dass wir viel besser spielen können. Das müssen wir endlich wieder auf den Platz bringen. Wir müssen uns zusammenreißen und in Frankfurt alles raushauen.”

Die Eintracht will den nächsten Coup

Dass sich solche Absichtserklärungen der Dortmunder zuletzt jedoch allzu oft als bloße Worthülsen erwiesen, spricht sich mittlerweile auch bei den auswärtigen Medienvertretern herum: So musste sich der Frankfurter Trainer Thomas Schaaf auf der jüngsten Pressekonferenz mit der noch vor wenigen Wochen absurd anmutenden Frage auseinandersetzen, wie er denn auf die seiner Mannschaft nun zugefallene Favoritenstellung zu reagieren gedenkt. Immerhin hatten die vor kurzen gleichfalls in einem negativen Lauf steckenden Hessen am vergangenen Wochenende derart überzeugend in Gladbach aufgespielt, dass die Gastgeber dem deutschen Vizemeister nun keineswegs nur als Bittsteller gegenüberzutreten scheinen – obwohl das Team in der laufenden Saison erst zwei Heimspiele gewann, würde ein Sieg am Sonntagabend mittlerweile nicht mehr nur dem tabellarischen Normalfall entsprechen.

Während Schaaf sich jedoch konstruktiv mit der wahlweise angeblichen oder tatsächlichen Favoritenstellung seines Klubs auseinandersetzte, schlägt das Frankfurter Personal nach wie vor eher defensive Töne an. So habe sich laut Interims-Kapitän Alexander Meier zwar sehr wohl “gezeigt, dass wir gegen eine Mannschaft wie Mönchengladbach mithalten können”; für einen neuerlichen Sieg am 13. Spieltag würde sein Team nichtsdestotrotz auf die Fortsetzung der gegnerischen Sinnkrise angewiesen sein: “Wenn Dortmund 100 Prozent gibt und wir geben 100 Prozent, dann gewinnt immer Dortmund.” Zumindest in rein personeller Hinsicht ist bei den Gastgebern dennoch größere Zuversicht angebracht: Während Schaaf wieder auf die von einer Erkältung genesenen Medojevic und Kadlec zählen darf, muss Klopp auf wichtige Stützen wie Reus, Hummels und Blaszczykowski einmal mehr verzichten.

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