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Fußball News vom: 04.10.2013 - 10:47

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1899 Hoffenheim Bundesliga Wetten Mainz 05

Bundesliga 2013/14: Mainz – Hoffenheim Vorschau, Prognose & Quoten

Nach dem flotten Saisonauftakt ist der FSV Mainz geradezu über Nacht in eine tiefe sportliche Krise gerutscht; fünf Pflichtspielniederlagen in Folge haben für einen Negativrekord der Ära Tuchel gesorgt. Im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim könnte nun jedoch der Aufbruch zu neuen Ufern gelingen – immerhin durften die Gastgeber in den vergangenen Jahren gegen keinen anderen Bundesligisten einen besseren Punkteschnitt verbuchen.

Bundesliga 2013/14: Mainz – Hoffenheim Vorschau, Prognose & Quoten
Geht es für Tuchel & Mainz ggen Hoffenheim wieder aufwärts? - ©SID-IMAGES/FIRO/

In der Innenverteidigung ist Not am Mann

Die Hausherren wissen aber natürlich nur allzu gut, dass die Bilanz allein kein bequemes Ruhekissen bieten kann; schließlich hielt die Statistik vor ein paar Wochen auch keinerlei Hinweise auf die bevorstehende Talfahrt bereit. Der wiedergenesene Tuchel weiß ohnehin, dass in der verfahrenen Situation vor allem der Kopf über die Resultate bestimmt: „Der Fokus geht auf eine Konzentrationsleistung, eine absolute Mentalitätsleistung. Die Mentalitätsleistung besteht darin, die eigene Aufgabe hochkonzentriert, zu 100 Prozent zu erfüllen. Wir müssen uns der Emotionalität, der Intensität und den vielen, vielen Zweikämpfen sofort stellen, einen eigenen Glauben, eine eigene Verbissenheit herbeiführen.“

Der fussballportal.de Tipp: Mainz 05 gegen Hoffenheim endet Remis

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Als naheliegendste Erklärung für die Niederlage-Serie bietet sich derzeit die ellenlange Verletztenliste der Mainzer an, auch am Sonnabend sind die Gastgeber wieder weit davon entfernt, ihre Wunschelf ins Rennen zu schicken. Neben dem Fehlen von Baumgartlinger, Koch, Saller und Parker, macht den 05er vor allem die Misere in der Innenverteidigung zu schaffen – schließlich musste Tuchel hier von Svensson und Bungert sogar die Krankmeldung zweier potentieller Stammkräfte entgegennehmen: „Wir hätten nicht für möglich gehalten, dass es in der Innenverteidigung so schnell, so eng wird. Eigentlich wollten wir Niko Bungert in Konkurrenz mit Bo Svensson schicken. Bei seinem Einsatz in Freiburg war überhaupt nicht absehbar, wochenlang auf ihn verzichten zu müssen. Das ist ein großer Verlust für uns, mit dem wir umgehen müssen.“

Die Schwächung der Defensive erscheint insbesondere deshalb als heikel, weil es die Mainzer nun mit der zweitbesten Offensive der Liga zu tun bekommen. Da die Hoffenheimer in den ersten sieben Partien bereits 18 Treffer erzielten, macht sich Tuchel vorsorglich schon einmal auf einen turbulenten Spielverlauf gefasst: „In Rückstand zu geraten ist am Samstag absolut im Bereich des Möglichen. Wir müssen aber mit allen Ressourcen das Spiel zu Ende zu spielen, uns nicht von Zwischenergebnissen leiten lassen“. Dass gegen die 1899er ein Rückstand in der Tat nicht das Ende ist, lässt die schwache Abwehrleistung der Kraichgauer erkennen – die 18 Gegentreffer der Gäste sorgten verlässlich dafür, dass die Auftritte der Hoffenheimer bislang fast immer ein Erlebnis waren.

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Drei Weg Wette TipicoBet365Bet-at-homeMybetInterwettenBetsafe
Sieg FSV Mainz 052,402,252,302,352,252,30
Unentschieden3,403,503,353,403,303,50
Sieg 1899 Hoffenheim3,003,002,953,003,003,00

Hoffenheim staunt über seinen Spektakel-Fußball

Markus Gisdol gelingt es gegenwärtig noch, die regelmäßigen Einschläge auf beiden Seiten mit Humor zu nehmen: “Am Ende der Saison wäre ein Torverhältnis von 70:70 spannend, aber das wird sich alles im Laufe der Saison relativieren”. Dabei steht außerfrage, dass die desolate Defensive sein Team schon mehrfach um den Lohn der Mühen brachte. Mit seinen neun Zählern ordnet sich Hoffenheim folglich gerade einmal auf tabellarischer Augenhöhe mit den Mainzern ein; kaum verwunderlich ist es da, dass Kevin Volland nun beim besten Willen keine Favoritenstellung erkennen kann: “Mainz kann uns sehr gefährlich werden. Wir müssen auf alles gefasst sein und alles aus uns herausholen. Ziel muss es sein, in der Defensive strukturierter zu stehen und weniger zuzulassen als zuletzt. Das ist Aufgabe der gesamten Mannschaft.”

Auch Markus Gisdol hält es für nicht zielführend, sich am Sonnabend allein auf die Mainzer Krise zu verlassen. Schließlich hatten sich seine Hoffenheimer bereits am vierten Spieltag den bis dahin punktelos gebliebenen Stuttgartern als Aufbaugegner zur Verfügung gestellt. Für den Trainer ist die Erinnerung an das 2:6-Debakel Grund genug, nun mit dem gebotenen Respekt in das Auswärtsspiel zu gehen – zumal er sich die Krise der 05er ohnehin nicht so recht erklären kann: „Mainz steht schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Dass es dort nicht so läuft, ist sehr selten. Wir müssen als Mannschaft komplett dagegenhalten und schon vor dem Spiel entsprechend Spannung aufbauen”.

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