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Fußball News vom: 25.03.2014 - 14:06

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Bayern München Bundesliga Wetten Hertha BSC

Bundesliga aktuell: Hertha BSC – Bayern Vorschau & Wett-Quoten

Mussten die Bayern die Meisterfeier am vergangenen Sonnabend kurzfristig verschieben, wird der Durchmarsch zum 24. Titel nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeit nun am heutigen Abend endgültig perfekt gemacht. Schon ein Remis im Revier-Derby zwischen Dortmund und Schalke würde die Münchener automatisch zum Sieger krönen – das Einfahren der noch erforderlichen Zähler möchte der Triple-Champion dann aber doch lieber in Eigenregie übernehmen.

Bundesliga aktuell: Hertha BSC – Bayern Vorschau & Wett-Quoten
Kann seinen Karrieresteckbrief an alter Wirkungsstätte um einen Titel bereichern: Jérôme Boateng - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Guardiola adelt Meisterschaft zum „wichtigsten Titel“

Nachdem die Bayern die letzten 18 Liga-Spiele allesamt gewonnen haben, spricht schließlich nichts dafür, dass die Alles-Gewinner nun ausgerechnet bei ihrem allerletzten Schritt ins Straucheln kommen. Dank der Rückkehr des zuletzt mit einer Oberschenkelverletzung pausierenden Thiago wird Pep Guardiola bei dem Gastspiel in der Hauptstadt immerhin sogar die gesamte Bandbreite seines bestens bestückten Kaders zur Verfügung stehen. Voreilige Gratulationen will der spanische Starcoach dann aber doch lieber nicht entgegennehmen; nach einem knappen Jahr in München schimmert bei dem 43-Jährigen bezüglich des Pflichtbewusstseins längst die deutsche Seele durch: „Erst einmal müssen wir gut spielen und gewinnen.“

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Da angesichts des gewaltigen 23-Punkte-Vorsprungs jedoch nur noch offen ist, ob die Schale nun schon heute oder erst in wenigen Tagen nach München wandert, erscheint es dann auch für Guardiola legitim, bereits ein vorläufiges Saisonfazit zu ziehen. Dabei tritt er vehement der landläufigen Überzeugung entgegen, dass allein der Sieg in der Champions League über das Gelingen einer Spielzeit entscheidet. Der Triumph in der Bundesliga ist dem Coach offensichtlich nicht nur deshalb lieb und teuer, weil er einen solchen Titel aus verständlichen Gründen in seiner Sammlung bislang nicht vorzuweisen hat: „Die Meisterschaft ist der wichtigste Titel. Du musst jede Woche gewinnen, gewinnen, gewinnen. Du musst immer wieder zeigen, dass du besser bist als der Gegner.“

Boateng freut sich auf ein Heimspiel

Dass den Bayern das Gewinnen in diesem Spieljahr tatsächlich in noch nie dagewesener Weise in Fleisch und Blut übergegangen ist, lassen die zahlreich aufgestellten Saison-Rekorde erkennen; doch gerade weil sich die Münchener derzeit auf dem absoluten Höhepunkt der Schaffenskraft befinden, dürfte das endgültige Festzurren des Titels lediglich zu ziemlich routinierten Feier-Reflexen führen. So heimst etwa der noch nicht einmal 30-jährige Schweinsteiger bereits den siebten Meistertitel seiner Karriere ein; auch die erst 21-jährigen Alaba und Götze haben vor ihrer dritten nationalen Krönung längst das Meister-Gefühl verinnerlicht – wenngleich man zumindest den Ex-Dortmunder mit einer Weißbier-Dusche dann vermutlich doch noch überraschen kann.

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Sieg Hertha BSC13,013,014,014,012,014,513,0
Unentschieden6,506,506,507,005,506,656,50
Sieg Bayern München1,221,201,181,251,221,20,125

Dennoch lässt sich auch bei den erfolgsverwöhnten Bayern noch der eine oder andere Spieler finden, für den ein Sieg am heutigen Abend ein spezielles Highlight wäre; zu dieser seltenen Spezies ist etwa Jérome Boateng zu zählen, der seine Karriere als gebürtiger Berliner einstmals standesgemäß bei der Hertha begann: „Wenn man in dem Stadion, in dem ich meine ersten Bundesligaspiele bestritten habe, Meister werden kann, ist es schon etwas Besonderes.“ Bei der Rückkehr an seine früher Wirkungsstätte hat der Nationalspieler nun einen ganz persönlichen Fanblock dabei; fast seine gesamte Familie versammelt sich im Olympiastadion, um einen weiteren Karrierehöhepunkt des Verteidigers zugegen zu sein.

Die Hertha wartet auf den ersten Heimsieg der Rückrunde

Dass sein Ex-Verein dem geplanten Meisterstück in die Quere kommt, dürfte Boateng kaum zu fürchten haben: Obwohl die Hertha die Münchener im vergangenen Herbst beim knappen 2:3 in der Allianz Arena überraschend stark zu fordern wusste, deuten die jüngeren Auftritte des Aufsteigers nun eher auf eine ziemlich einseitige Angelegenheit für den großen Favoriten hin. Immerhin mussten die Berliner mit den beiden 0:3-Pleiten gegen Hannover und Gladbach gerade erst die höchsten Niederlagen der gesamten Spielzeit über sich ergehen lassen – und vor heimischem Publikum sprang in den vier Partien seit dem Jahreswechsel als bestes Resultat ein freudloses 0:0 gegen den Abstiegskandidaten aus Freiburg heraus.

Da die Blau-Weißen nach vier sieglosen Auftritten in Folge mittlerweile zudem so gut wie sicher aus dem Rennen um die europäischen Startplätze sind, droht die Luft schon ein wenig raus zu sein, bevor es nun überhaupt zum Schlagabtausch mit den Bayern kommt. Den bekanntermaßen hochgradig ehrgeizigen Jos Luhukay muss eine solche Durststrecke naturgemäß besonders wurmen, selbst wenn er sich den kleinen Leistungseinbruch durchaus schlüssig erklären kann: „Mit der aktuellen Qualität sind wir nicht immer in der Lage, das Top-Niveau der Bundesliga zu erreichen. Wir können dies maximal über einige Zeit im Spiel abrufen, nicht aber konstant. Auch andere Mannschaften erleben solche Phasen, wie wir sie derzeit haben. Das ist nicht neu und auch nicht beunruhigend, sondern die Realität. Wir wollen kein Mitleid. Es liegt immer an der Mannschaft und den einzelnen Spielern, die Leistung abzurufen.”

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