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Fußball News vom: 26.03.2014 - 13:05

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Bundesliga Wetten Hamburger SV SC Freiburg

Bundesliga 2013/14: Hamburger SV – Freiburg Vorschau & Wettquoten

Zwar treffen in der Imtech-Arena mit dem HSV und dem SC Freiburg jene beide Bundesligisten aufeinander, die rein geographisch die größte Entfernung trennt – diese räumliche Diskrepanz wird derzeit jedoch durch die tabellarische Nähe weitestgehend negiert. Aufgrund der jeweiligen Abstiegssorgen entwickelt sich der heutige Nord-Süd-Vergleich zum richtungsweisenden Schicksals-Duell.

Bundesliga 2013/14: Hamburger SV – Freiburg Vorschau & Wettquoten
Pierre Michel Lasoggas Rückkehr zur Partie Hamburg - Freiburg ist so gut wie fix - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Der HSV steht in der Pflicht

Allerdings fallen auch im Kampf um den Klassenerhalt die Sorgen mal kleiner und mal größer aus: So haben sich die Breisgauer mit zwei Siegen in Folge in den vergangenen Tagen vorübergehend etwas Luft im Tabellenkeller verschafft, während die Flagge des Bundesliga-Dinos nach der 0:1-Niederlage in Stuttgart erneut ziemlich schlaff auf Halbmast hängt. Unmittelbar vor ihrem vorerst letzten Abstiegsgipfel fielen die Rothosen schließlich wieder auf den gefürchteten Relegationsplatz zurück – und nur ein dreifacher Punktgewinn gegen den Sport-Club würde dazu führen, dass man sich dann in wenigen Tagen nicht in bedrängtester Lage zum schweren Auswärtsspiel nach Gladbach begeben muss.

Der fussballportal.de Tipp: Hamburg gegen Freiburg endet Remis

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Da der HSV bereits seine letzten fünf Gastspiele allesamt verlor, scheinen für das Bewerkstelligen der Rettung aber ohnehin nur die Auftritte im heimischen Stadion in Frage zu kommen: Ein Sieg wäre für die Hamburger überdies schon allein deshalb von geradezu unschätzbarem Wert, weil die Gäste mit einem solchen Dreier gleich wieder überflügelt werden könnten. Dass die Breisgauer ihren Nichtabstiegs-Platz nun jedoch mit einer Abwehrschlacht verteidigen möchten, erwartet Jürgen Slomka dennoch nicht; nachdem die Süddeutschen in den letzten 180 Minuten satte sieben Treffer erzielten, hält der Coach stattdessen eine nachdrückliche Warnung vor der gegnerischen Offensive für angebracht: „Freiburg ist sehr präsent in den Zweikämpfen und bei den zweiten Bällen. Diese Situationen müssen wir für uns entscheiden.“

Lasogga kann wieder knipsen

Nichtsdestotrotz ist die Hoffnung bei den Gastgebern groß, dass man dem wiedererstarkten gegnerischen Angriff am heutigen Abend ein eigenes Schwergewicht entgegensetzen kann: Wenngleich die Sperre des Standard-Spezialisten Calhanoglu für die Rautenträger eine nicht zu unterschätzende Bürde ist, werden die Erwartungen nun umso mehr auf die bevorstehende Rückkehr von Pierre-Michel Lasogga gestützt. Hatte der Elf-Tore-Mann in den letzten drei Partien mit muskulären Problemen passen müssen, könnte nun laut Slomka allenfalls noch der Daumen des 22-Jährigen einen Einsatz verhindern: „Wir freuen uns, dass Pierre zurück ist. Wenn alles so bleibt bis zum Abschlusstraining und Pierre seinen Daumen nach oben streckt, wird er am Mittwoch dabei sein.“

Als wichtigster Erfolgsgarant sollen sich gegen den Sport-Club jedoch erneut die Hamburger Fans erweisen, die sich folgerichtig auch vom neuen Trainer noch einmal Honig um den Bart schmieren lassen dürfen: „Wir freuen uns wahnsinnig auf diese Partie. Wir spielen zu Hause und wollen Freiburg unter Druck setzen. Dabei werden uns unsere Fans mit ihrer irren Unterstützung und dem Trikot-Tag helfen.“ Die besagte Trikot-Aktion, bei der sich im Verlauf des Tages „weltweit“ die HSV-Anhänger mit ihrem Klub solidarisieren, wird von so manchem Fan aber offensichtlich ebenso argwöhnisch wie das so wichtige anstehende Heimspiel beäugt: Ist die Imtech-Arena üblicherweise bei jedem Grotten-Kick bis auf den letzten Platz gefüllt, werden dieses Mal noch Stunden vor dem Anpfiff tausende „Restkarten“ auf dem Wühltisch feilgeboten.

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Sieg Hamburger SV2,102,002,052,002,102,082,10
Unentschieden3,403,503,403,603,303,453,60
Sieg SC Freiburg3,603,603,454,003,303,503,60

Heim- trifft auf formstark

Die Freiburger haben zuletzt dagegen einiges dafür getan, ihre Supporter glücklich zu machen: Dass sich nun zum Dank sogar unter der Woche eine vierstellige Anzahl an Unterstützern auf die weite Reise bis nach Hamburg begibt, nötigt Christian Streich eine fast schon tiefgreifend philosophische Einschätzung der Gesamtsituation ab: „Wir sind irgendwie unterwegs, und unsere Zuschauer sind auch unterwegs. Nicht immer auf den gleichen Wegen, aber in die gleiche Richtung.” Für die weitgereisten Fans bleibt in jedem Falle zu hoffen, dass ihr Weg dann letztendlich doch rechtzeitig in das Stadion der Hansestädter führt – immerhin dürften sie mit Blick auf den zurückliegenden Leistungsumschwung nun auch beim HSV eine ganze Menge für ihr Geld geboten bekommen.

Mit einem komplikationslosen Ausbau der noch jungen Siegesserie rechnet der Streich aber trotz des gerade erst geplatzten Knotens nicht; da der HSV in seinen letzten drei Heimspielen nämlich gleichfalls starke sieben Punkte holte, steht für den Trainer fest, dass der Gegner momentan zumindest im eigenen Stadion wieder nach Herzenslust die Muskeln spielen lassen kann: “Ganz offensiv, ganz aggressiv – sie werden alles tun, um uns zu beeindrucken.” Der gegnerische Ansturm soll dabei jedoch ausnahmsweise nicht vom in Freiburg ansonsten so hochgeschätzten Kollektiv bewältigt werden: Gegen die Klasse der wenigen Hamburger „Leuchttürme“ van der Vaart, Lasogga & Co sind stattdessen insbesondere die individuellen Fähigkeiten der Gäste-Kicker gefragt: „Wichtig ist auch, dass wir uns im Eins-gegen-Eins behaupten.”

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