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Fußball News vom: 13.02.2014 - 16:17

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Bundesliga Wetten Eintracht Braunschweig Hamburger SV

BL 2013/14: Braunschweig – Hamburg Vorschau, Tipp & Wettquoten

Im vielleicht kritischsten Moment der Vereinsgeschichte wird der HSV zusätzlich durch ein Machtvakuum geschwächt: Obwohl es am Samstag in ein ganz wichtiges Endspiel um den Klassenerhalt geht, scheint bis zur letzten Sekunde offenzubleiben, wer zu diesem Zeitpunkt überhaupt für die Geschicke des Tabellen-Vorletzten verantwortlich ist.

BL 2013/14: Braunschweig – Hamburg Vorschau, Tipp & Wettquoten
HSV kommt unter verschärften Bedingungen zum Krisengipfel nach Braunschweig - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Der HSV dreht an der Chaos-Schraube

Nach dem verpatzten Rückrunden-Auftakt wollte man in Hamburg eigentlich in erster Linie die Spieler in die Pflicht genommen wissen: Hatte man beim Bundesliga-Dino auf den jahrelangen Misserfolg stets nur mit dem Austausch des Trainers reagiert, sollte den Profis dieses Mal nun keine Gelegenheit gegeben werden, sich hinter den personellen Rochaden auf höherer Ebene zu verstecken. Wie das aktuelle Durcheinander zeigt, ist dieses Vorhaben von Sportchef Oliver Kreuzer jedoch graue Theorie geblieben: Dass mittlerweile dessen Schicksal ebenso wie jenes von Bert van Marwijk und Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow nur noch von einem „Umfaller“ im Aufsichtsrat abhängig ist, lässt das Gekicke der Rautenträger derzeit in einer nie gekannten Weise in den Hintergrund rücken.

Der fussballportal.de Tipp: Braunschweig gewinnt gegen Hamburger SV

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Dem von vornherein für verzichtbar gehaltenen Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München wurde am Mittwochabend folgerichtig denkbar wenig Aufmerksamkeit geschenkt; nach dem sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen gleichgültig hingenommen 0:5 merkte Heiko Westermann entsprechend irritiert an, dass die Jagd nach dem Ball beim HSV inzwischen zu so einer Art Nebenbeschäftigung geworden ist: “Es ist das erste Spiel gegen die Bayern, das ich erlebt habe, bei dem der Fußball eigentlich keine Rolle gespielt hat.” Obwohl die gegen den Rekordmeister einmal mehr desolat verteidigenden Akteure für diesen Zustand maßgeblich verantwortlich sind, bietet ihnen das nunmehr schon seit einer knappen Woche andauernde Theater um die Entmachtung sämtlicher Entscheidungsträger ein perfektes Alibi.

Auch ein Kreuzer hat es nicht leicht

Den unglaublichen Grad an Ungewissheit brachte im Anschluss am besten Oliver Kreuzer auf dem Punkt: „Unser Fokus liegt jetzt auf Braunschweig, da sind die Jungs gefordert. Wenn ich dann noch Sportchef bin, gehe ich davon aus, dass Bert van Marwijk noch Trainer ist. Und ja, es sind die schwersten Tage meiner Karriere.“ Da in Hamburg derzeit jeder nur mit sich selbst und seinem eigenen Schicksal beschäftigt ist, drängt sich zwangsläufig die Frage auf, wie gut (und von wem eigentlich) die Mannschaft überhaupt auf das Gastspiel bei der Eintracht vorbereitet werden kann. Wie aus dem Umfeld des Vereins zu vernehmen ist, steht momentan lediglich der exakte Zeitpunkt der Machtübernahme von Felix Magath noch nicht fest – außerdem ist wohl weiterhin offen, ob dieser als neuer starker Mann im Hintergrund eventuell dem an der Elbe gleichfalls hochgehandelten Mirko Slomka die Drecksarbeit auf der Trainerbank übernehmen lässt.

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Drei Weg Wette TipicoBet365Bet-at-homeBet3000InterwettenBetsafeBetvictor
Sieg Eintracht Braunschweig2,802,752,602,602,602,752,80
Unentschieden3,303,303,203,403,203,303,40
Sieg Hamburger SV2,602,502,652,802,602,552,625

Die nahe Zukunft des HSV kann allerdings auch in rein sportlicher Hinsicht momentan nur im vagen Konjunktiv beschrieben werden: Nach nunmehr sieben Pflichtspiel-Niederlagen in Folge scheint derzeit schließlich nicht einmal mehr die Favoritenstellung beim großen Liga-Underdog gewiss zu sein. Zwar hatte das 4:0 im Hinspiel für den höchsten Erfolg der gesamten Spielzeit gesorgt – so richtig überzeugen konnten die Rothosen aber schon bei diesem seltenen Heimsieg nicht. Im Eintracht-Stadion muss der taumelnde Klub nun zudem auch noch auf einige „Leistungsträger“ verzichten: Van der Vaart und Badelj haben die Pokalpleite mit Blessuren bezahlt, die einem Einsatz in Niedersachsen vermutlich im Wege stehen.

Die Eintracht droht den Glauben zu verlieren

Angesichts der Auflösungserscheinungen beim Hamburger SV müsste die Eintracht dem direkten Aufeinandertreffen eigentlich mit Freuden entgegensehen: Immerhin scheint die Gelegenheit selten günstig zu sein, sich mit einem Sieg gegen den Vorletzten noch einmal an das rettende Ufer heranzupirschen. Die deutliche 0:3-Pleite in Frankfurt hatte jedoch auch den Löwen mehr als gewohnt auf den Magen geschlagen – mit dem schwachen Auftritt schwand etwa bei Daniel Davari die Zuversicht, dass die Saison im Mai ein gutes Ende nimmt: „Wir hatten uns vielmehr vorgenommen, konnten das aber nicht so richtig auf den Platz bringen. Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen. Wenn man da drei Treffer kassiert, ist man eigentlich fast schon draußen. Wir müssen jetzt versuchen, die Köpfe ganz schnell wieder hochzubekommen.“

Stand bislang stets völlig außer Frage, dass sich die Eintracht-Spieler nach Rückschlägen nicht hängen lassen, greift man mittlerweile also auch beim Schlusslicht auf das bestens bekannte Arsenal an Durchhalteparolen zurück: „Köpfe hochbekommen und Dreck fressen“ gehören zu jenen Statements, die man bisher eigentlich eher aus dem Umfeld der Imtech Arena vernommen hatte. Dennoch weiß es Trainer Torsten Lieberknecht zu schätzen, dass seine eigene Position im Vergleich zu der seines Hamburger Kollegen noch um einiges komfortabler ist: „Bei uns ist es relativ ruhig, beim HSV ist die extreme Angst zu spüren.“ Und da Angst bekanntlich der schlechteste aller Ratgeber ist, sieht es dann also doch ganz danach als aus, als würde der BTSV bis zum Anpfiff am Samstagnachmittag seinen Optimismus wieder zurückgewinnen.

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