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Fußball News vom: 30.01.2014 - 17:32

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Borussia Dortmund Bundesliga Wetten Eintracht Braunschweig

Bundesliga aktuell: Braunschweig – Dortmund Vorschau, Tipp & Quoten

Mit dem Unentschieden gegen den FC Augsburg war dem BVB am ersten Spieltag der Rückrunde noch nicht der erhoffte Befreiungsschlag geglückt: Umso dringender müssen die Borussen nun beim Braunschweiger Schlusslicht gewinnen, um nicht sofort der nächsten Sinnkrise den Weg zu bahnen. Dass man sich den letzten Januartag in Dortmund ganz dick im Kalender markierte, hat allerdings nur am Rande mit dem Gastspiel in Niedersachsen zu tun.

Bundesliga aktuell: Braunschweig – Dortmund Vorschau, Tipp & Quoten
Marco Reus und der BVB stehen unter Zugzwang. - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Ein Neuzugang ist in Sicht

Am 31. Januar klappt schließlich auch das Transferfenster für die laufende Rückrunde zu – und selbst wenn der deutsche Vizemeister die Chance auf ein paar zusätzliche Verstärkungen zunächst ungenutzt verstreichen lassen wollte, kehrte das Thema doch spätestens mit dem Auftaktspiel gegen die Fuggerstädter auf die Agenda zurück. Abgesehen davon, dass die Mannschaft in spielerischer Hinsicht erneut nur Magerkost anzubieten hatte, sorgte die frühe Verletzung von Jakub Blaszczykowski für neuen Handlungsbedarf: Den polnischen Nationalspieler erlitt bereits in der sechsten Spielminute ein Kreuzbandriss im rechten Knie mindestens bis zur Sommerpause außer Gefecht gesetzt.

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Auf der Suche nach einem brauchbaren Ersatz scheinen die Dortmunder bei Partizan Belgrad fündig geworden zu sein; selbst wenn die endgültige Vollzugsmeldung auf sich warten lässt, soll Milos Jojic von den Schwarz-Gelben mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet werden. Der spielfreudige Antreiber dürfte in jedem Falle genau in das Profil seines mutmaßlichen neuen Arbeitgebers passen: Immerhin ordnet sich dieser mit seinen 21 Jahren noch immer in die Kategorie „entwicklungsfähig“ ein; und dennoch ist er längst dazu in der Lage, bei Partizan die Verantwortung auf dem Spielfeld zu übernehmen. In der serbischen Liga zeichnete sich Jojic zudem gleichermaßen als Torschütze sowie als Vorlagengeber aus – beides sind fraglos Fähigkeiten, nach denen man sich bei den Westfalen momentan sämtliche Finger leckt.

Folgt in Braunschweig die Befreiung?

Immerhin musste sich Jürgen Klopp nach dem 2:2 gegen die formstarken Augsburger wieder einmal eingestehen, dass seiner derzeitigen Offensivabteilung die einstige Unbekümmertheit abhandengekommen ist: Das Bespielen tief stehender Gegner fühlt sich mittlerweile Woche für Woche nach richtig harter Arbeit für Marco Reus und seine Mitspieler an. Auch in der fünfwöchigen Winterpause ist es den Spielern offensichtlich noch nicht gelungen, zu ihrer früheren Leichtigkeit zurückzufinden – nachdem dem Verein zum Jahresende ein unangenehmes Gemisch aus Verletzungssorgen und sportlichen Rückschlägen auf der Seele lastete, wird weiterhin auf ein Erfolgserlebnis gewartet, das den dicken Knoten zerschlagen kann.

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Drei Weg Wette TipicoBet365Bet-at-homeBet3000InterwettenBetsafeBetvictor
Sieg Braunschweig8,508,508,3510,57,508,8510,0
Unentschieden5,506,005,506,004,605,905,50
Sieg Dortmund1,351,281,301,351,371,301,333

Allerdings ist fraglich, ob sich nun die Eintracht als willfähriger Aufbaugegner zur Verfügung stellt. Rein tabellarisch sind die niedersächsischen Löwen mit ihren zwölf Punkten zwar zu den klassischen Leichtgewichten zu zählen, zumindest in den vergangenen Spielen hat es der BTSV jedoch auf eine Ausbeute gebracht, die sich vor jener des hochkarätigen Gegners nicht verstecken muss. Sowohl die Eintracht als auch der BVB gaben sich in den letzten sieben Partien schließlich mit fünf mageren Punkten zufrieden – aus Sicht der Gäste ist dies natürlich eine echte Horror-Bilanz, welche die offizielle Sprachregelung von der „Mini-Krise“ unweigerlich als unzutreffende Verniedlichung entlarvt.

Die Löwen machen sich ganz klein

Deuten diese Zahlen zumindest auf einen in psychologischer Hinsicht ausgeglichenen Schlagabtausch hin, muss die Dortmunder obendrein auch das Schicksal der Leverkusener Werkself nachdenklich machen: Diese hatte sich im November zwar in deutlich besserer Verfassung auf den Weg in das Eintracht-Stadion gemacht, musste sich beim großen Underdog letztlich aber doch mit 0:1 geschlagen geben. Auch angesichts dieser Geschichte trieb die Braunschweiger in den vergangenen Tagen die Sorge um, dass ihnen vor dem Freitagsspiel am Ende noch die geliebte Rolle des hoffnungsloses Außenseiters entrissen wird – umso mehr war Thorsten Lieberknecht deshalb darum bemüht, im Vorfeld rastlos die Legende von David und Goliath aufzutischen.

Folglich wurden den Journalisten altbekannte Wahrheiten in die Blöcke notiert: Dass der BVB über den zehnfachen Etat verfügt, deutet natürlich ebenso auf eine klare Angelegenheit am kommenden Spieltag hin wie der Umstand, dass allein die elf Treffer von Robert Lewandowski die erfolgreichen Torannäherungen der Braunschweiger Löwen – insgesamt zehn Tore – in den Schatten stellen. Unter diesen Gesichtspunkten haftet den dennoch preisgegebenen Kampfansagen („Wir werden alles geben bis zur letzten Patrone“) dann beinahe schon der Charakter von Rückzugsgefechten an: Nichtsdestotrotz wissen die Gastgeber natürlich nur zu genau, dass der Zeitpunkt für eine Überraschung gegen den Champions-League-Achtelfinalisten vermutlich ausgesprochen günstig ist.

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