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EM Teilnehmer Russland

Verband: Rossijski Futbolny Sojus – RFS

Gründungsjahr: 1912

Teamchef: Dick Advocaat

Erfolgsgaranten: Andrey Arshavin (Arsenal London) Aleksandr Kerzhakov, Vyacheslav Malafeev (alle Zenit St. Petersburg), Alan Dzagoev (ZSKA Moskau), Roman Pavlyuchenko (Lok Moskau), Yuriy Zhirkov (Anzhi Makhachkala)

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Spitzname: Sbornaja (Auswahl)

bestes Abschneiden bei einer EM: als Russland das Halbfinale 2008; als Sowjetunion der Sieg 1960

Kuriosum: Der Fall des eisernen Vorhangs war auch für den Fußball in der damaligen Sowjetunion eine schwere Zeit. So wussten die Spieler beim EM-Turnier 1992 teils nicht mehr, für wen sie spielten. Während die Qualifikation zur EM noch eine ganzheitliche Mannschaft der Sowjetunion bestritt, trat bei der Euro schon die Mannschaft unter dem Namen der GUS auf und das ohne die Spieler der baltischen Staaten. Wirklich gefunden hat sich die Mannschaft in dieser kurzen Zeit allerdings nie und so musste man nach zwei Unentschieden auch noch die 0:3-Niederlage gegen Schottland verdauen. Nach diesem Spiel war die GUS-Ära auch wieder zu Ende und die Mannschaft löste sich in zwölf verschiedene Nationalteams auf.

Road to…: Russland konnte sich als einer der neun Gruppensieger direkt für das Fußball-Großereignis qualifizieren. In der bis zum Schluss spannungsgeladenen Gruppe B konnte sich die Sbornaja mit 23 Punkten knapp vor den Kontrahenten Irland (21), Ex-Sowjet-Staat Armenien (17) und WM-Teilnehmer Slowakei (15) durchsetzen. Abgeschlagen dahinter Mazedonien (8) und Andorra (0). Das flächenmäßig größte Land der Erde konnte sich in den direkten Duellen gegen Irland mit 3:2 und 0:0 den entscheidenden Vorteil verschaffen und benötigte daher im letzten Gruppenspiel gegen Punktelieferant Andorra nur noch ein Punkt für Tabellenplatz eins und die damit verbundene direkte Qualifikation für Polen und die Ukraine. Der EM-Halbfinalist von 2008 gab sich keine Blöße und schickte den Pyrenäen-Staat mit einer 6:0-Packung nach Hause.

Aussichten: Die Russen sind in der sehr ausgeglichenen Gruppe A mit Gastgeber Polen, Tschechien und Griechenland nominell leichter Favorit. Nach dem tollen Abschneiden bei der Euro 08 erwartet das ganze Land viel von ihren Kickern. Gleich ein echter Gradmesser wartet mit Tschechien im Auftaktspiel in Breslau am 8. Juni ehe sich die an Kälte gewöhnten Osteuropäer gegen Gastgeber Polen am 12. Juni in Warschau warm anziehen dürfen. Abschließend wartet am 16. Juni Griechenland auf Arshavin und Co., ebenfalls in Polens Hauptstadt. Ein etwaiges Weiterkommen wird nicht wirklich belohnt, wartet doch einer aus dem Horrorquartett Deutschland, Niederlande, Portugal und Dänemark auf den Aufsteiger.

Fazit: Nach dem leicht missglückten Engagement von Guus Hiddink hat mit Dick Advocaat ebenfalls ein Holländer den Kreml-Staat wieder auf Kurs gebracht. Mit vielen sehr schnellen Spielern und einem Goalgetter der Marke Kerzhakov ist einiges machbar. Spätestens nach den ersten beiden Spielen gegen Tschechien und Polen wird der gemeine Fußballfan erahnen können wohin die Reise Russlands gehen kann und ob auch die schwere Hürde Viertelfinale durchaus machbar scheint.

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