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EM Teilnehmer Griechenland

Verband: Elliniki Podosferiki Omospondia

Gründungsjahr: 1926

Teamchef: Fernando Manuel Costa Santos

Erfolgsgaranten: Alexandros Tzorvas (US Palermo), Kyriakos Papadopoulos (Schalke 04), Sokratis (Werder Bremen), Sotiris Ninis (Panathinaikos Athen), Georgios Samaras (Celtic Glasgow)

Wettquoten Vergleich: Griechenland Europameister 2012

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Spitzname: To Piratiko (Das Piratenschiff), Phalanx

Größter Erfolg bei einer EM: Sieger 2004

Kuriosum: Böse Zungen mögen behaupten, die EM 2004 als Ganzes sei das größte Kuriosum. Doch wahrlich überstrahlt dieses Ereignis alle anderen bisherigen Fußball-Events der Griechen. Neben der EM 2004 stehen je zwei EM- sowie WM-Teilnahmen zu Buche. Nie überstand man dabei die Gruppenphase. In zwölf Spielen stehen ein Sieg und ein Unentschieden ganzen zehn Niederlagen gegenüber und die Tordifferenz aus allen vier Turnieren ist mit 3:24 schauderhaft. Nur ein Grund, warum in Griechenland Otto Rehhagel in einem Atemzug mit Zeus und Odysseus genannt wird.

Road to…: EM-Qualifikationen bleiben die Spezialität der Griechen, denn auch in dieser Quali konnten die Südeuropäer sich den Gruppensieg schnappen und das Ticket für Polen und die Ukraine direkt abholen. In zehn Spielen der Gruppe F gegen Gegner wie Kroatien, Israel, Lettland, Georgien und Malta mussten die Griechen nur bei drei Remis Punkte abgeben und darüber hinaus kassierten sie auch nur fünf Gegentore. Weiterhin glänzen die 1:0-Könige durch eine solide Defensive. Das entscheidende Spiel um den Gruppensieg stieg erst am 7. Oktober 2011 in Piräus gegen Kontrahent Kroatien. Die Griechen gingen als 2:0-Sieger vom Platz, die Torschützen dabei waren Georgios Samaras und Ex-Bundesliga-Schützenkönig Theofanis Gekas. Somit hatte man vier Tage später beim Auswärtsspiel in Georgien den Aufstieg in eigener Hand und behielt mit einem 2:1-Erfolg auch die Nerven. Wieder waren die Götter den Griechen also hold gewesen.

Aussichten: In der Gruppe A kann ohnehin jeder jeden schlagen, die Griechen nicht ausgenommen. Undankbar ist dabei der Auftakt, wenn es im Eröffnungsspiel am 8. Juni in Warschau gegen Gastgeber Polen geht. Am 12. Juni geht es gegen nicht minder starke Tschechen in Breslau weiter ehe am 16. Juni Russland wiederum in Warschau wartet. Spätestens danach wird man wissen, ob Griechenland ein erneutes „Wunder“ bevorstehen kann.

Fazit: Nominell stellen die Griechen wohl die schlechteste Mannschaft der Euro-Gruppe A. Kann die Auswahl des krisengebeutelten Landes jedoch zu gewohnter Defensivstärke finden, scheint auch nach König Otto bei Europameisterschaften etwas möglich zu sein. Die oftmals unter Beweis gestellte Nervenstärke spricht klar für die Griechen, speziell in dieser engen Gruppe.

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