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Fußball News vom: 26.03.2012 - 16:22

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EM 2012 Mannschaften

Bilek: “Wir können einiges erreichen”

Wenn man von Top-Favoriten auf den EM-Titel spricht, ist Tschechien diesmal nicht dabei. Für Michal Bilek ist das kein Problem, im Gegenteil. Der “Jungspund” unter den Trainern der Euro in Polen und der Ukraine kann mit der Außenseiterrolle sehr gut leben.

Bilek: “Wir können einiges erreichen”
Petr Jiracek (r.) soll auch in Polen treffen - ©SID-IMAGES/AFP/ANDREJ ISAKOVIC

In der Qualifikation für die EM 2012 musste Tschechien in der Gruppe I lange zittern, ehe der Play-off-Einzug fixiert war. Erst mit einem 4:1-Erfolg über Lettland konnten die Schotten noch vom zweiten Rang verdrängt werden. Platz eins ging an Spanien, das mit acht Siegen aus acht Partien eine Klasse für sich war. Im Play-off gab sich die Bilek-Elf keine Blöße und bezwang Montenegro mit einem Gesamtscore von 3:0.

Über die Auslosung kann sich Tschechien nicht beschweren, wie der EM 2012 Spielplan zeigt. Petr Cech und Co. treffen in der Gruppe A auf Co-Gastgeber Polen, Griechenland und Russland. Der Aufstieg ist durchaus drinnen, doch ob es für den Titel reichen wird, bezweifeln viele. “Wir wissen, dass wir nicht zu den Top-Favoriten zählen”, so der 46-Jährige im Interview mit “uefa.com”.

Was kommt nach der “Goldenen Generation?

Tschechien befindet sich in einem Umbruch. Spieler aus der “Goldenen Generation”, die 1996 den Vizeeuropameistertitel holen konnte, haben ihre Karriere beendet. Doch Bilek betont, dass seine Mannschaft auch ohne Pavel Nedved, Jan Koller und Vladimir Smicer die Qualifikation geschafft habe.

Sollte ein ähnliches Auftreten wie in der Quali gelingen, “können wir einiges erreichen”, gibt sich der Tschechien-Coach optimistisch.

Bei der letzten Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz schieden die Tschechen in der Vorrunde aus, allerdings auf eine ganz bittere Art und Weise. 15 Minuten vor Spielende lagen die Tschechen mit 2:0 in Front und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch dann starteten die Türken eine fulminante Aufholjagd. Nihat Kahveci sorgte mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute schließlich für das Aus von Cech und Co.

Für 2012 haben sich die Tschechen etwas Besonderes einfallen lassen. Das Team wird mit einem Sonderzug von Prag nach Breslau fahren. Die Reise dauert zwar länger, ist aber weitaus komfortabler.

Gleich zum Auftakt am 8. Juni wartet mit Russland eine harte Nuss, da wird Tschechien alle Kräfte benötigen.

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