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Fußball News vom: 17.07.2013 - 09:37

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Allgemein

Erster Prüfstein für Guardiola: Telekom Cup läutet neue Ära ein

Im Borussia-Park stellt sich Bayern München am 20. und 21. Juli der ersten ernstzunehmenden Herausforderung der Saison: dem Telekom Cup 2013. Für den Verein wäre es der erste Titel im Cup, für Pep Guardiola der erste als Trainer des FCB.

Erster Prüfstein für Guardiola: Telekom Cup läutet neue Ära ein
Mit einem Sieg könnte sich Guardiola ein erstes Denkmal setzen - ©SID-IMAGES/FIRO/

Seit 24.06.2013 weht ein neuer Wind beim FC Bayern München: Pep Guardiola hat an diesem Tag offiziell sein Amt als neuer Trainer des Vorjahres-Triplegewinners angetreten. Bereits jetzt, nicht einmal ein Monat später, singen Vereinsfunktionäre wie Spieler sein Lob. Sportdirektor Matthias Sammer gefällt vor allem sein Auftreten – „wie er argumentiert, wie er sich präsentiert“ – und Präsident Ulli Hoeneß stellt ihm mit dem Prädikat „ganz toller Kerl“ ein einwandfreies Charakterzeugnis aus. Für seinen „super Ton“ und seine „Umgänglichkeit“ (Jan Kirchhoff) sowie sein Bemühen um die deutsche Sprache erntet er zudem die Wertschätzung seiner Spieler. Frank Ribéry ist gar überzeugt: „Er wird mich, er wird uns noch besser machen“.

Jetzt wird es ernst: Telekom Cup als erster Test

Bisher hat Pep Guardiola vor allem seine Flexibilität unter Beweis gestellt, das heißt die Testspiele entsprechend ihrer Bestimmung genutzt: als Testfeld. Unter anderem wurden die Spielsysteme 4-1-4-1 und 3-3-3-1 auf dem Platz gesichtet, wie die Sueddeutsche in einem aktuellen Beitrag berichtet. Einen ernsthaften Wiederstand haben den Bayern ihre Gegner aber nicht geboten. Das wird sich am kommenden Wochenende ändern:

Am 20. und 21. Juli 2013 wird der Telekom Cup ausgetragen, zu dem vier Bundesligisten geladen sind – neben dem FC Bayern München sind dies heuer der Hamburger SV, Vizemeister Borussia Dortmund und Gastgeber Borussia Mönchengladbach. Generell gilt der Cup, der seit 2009 alljährlich ausgetragen wird und zuvor unter den Titeln T-Home-Cup und LIGA total!-Cup geführt wurde, als erster Gradmesser der Saison. Besonders kritisch wird heuer aber vermutlich die Leistung der im Transferfenster umgerüsteten Bayernriege – Gomez nahm seinen Abschied, neu hinzu gestoßen sind Götze, Kirchhoff und Alcantara – und ihres neuen Trainers verfolgt.

Da der Cup kein besonders hohes Prestige besitzt, käme ein „historischer“ Sieg zumindest einem netten Einstandsgeschenk an Pep Guardiola gleich. Zudem wäre es ein Titel, den Vorgänger Heynckes mit seinen Bayern noch nicht erringen konnte. Denn bisher haben die Bayern zwar immer zum Teilnehmerfeld gehört, aber noch nie gewonnen.

BVB nimmt Einfluss auf Spielplan

Im Vorfeld des diesjährigen Telekom Cups hat der Wunsch des Vizemeisters Borussia Dortmund nach einer Änderung im Spielplan für Aufregung – und den Vorwurf, sich drücken zu wollen – gesorgt: Am 28. März 2013 war Bayern München als Halbfinalgegner der Borussen verkündet worden. Mit der Begründung, erst am 25. Mai im Rahmen des Champions League Finales gegen einander gespielt zu haben sowie mit der Begegnung am 27. Juli im DFL-Supercup bereits eine weitere Konfrontation im Terminkalender stehen zu haben, bat der BVB um die Zuteilung eines anderen Halbfinalgegners.

Diesem Wunsch ist der Veranstalter Telekom nachgekommen. So kann am Samstag zunächst das Borussenduell (16:45), gefolgt vom Nord-Süd-Derby (18:30) im Fernsehen verfolgt werden. Am Sonntag werden dann bereits das Finale sowie das Spiel um Platz 3 ausgetragen. Möglicher Weise hält Fortuna für den BVB an diesem Tag dennoch den FCB bereit. Gespielt wird in zwei Halbzeiten à 30 Minuten. Sollte die reguläre Spielzeit keine Entscheidung bringen, so wird ein Elfmeterschießen angeschlossen.

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