Fußball News vom: 06.12.2006 - 14:10
Deutschland nach WM 2006 auf der Gewinnerseite
Das Bundeskabinett hat den offiziellen Abschlussbericht zur WM 2006 verabschiedet. Dabei haben die Bundesregierung und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein äußerst positives Fazit für Deutschland gezogen.
Fussballwetten beim deutschen Wettanbieter Tipico
Fünf Monate nach Ende der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land haben die Bundesregierung und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein äußerst positives Fazit gezogen. “Italien hat sportlich die WM gewonnen, aber Deutschland ist auf vielfältige Weise der Gewinner”, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble nach der Verabschiedung des offiziellen Abschlussberichtes zur WM 2006 durch das Bundeskabinett.
“Wir haben in den vergangenen Monaten die Effekte und Wirkungen der WM analysiert und sind zu sehr guten Ergebnissen gelangt”, sagte Schäuble. Der für den Sport zuständige Bundesminister wies darauf hin, dass Deutschland in der Außendarstellung enorm gewonnen habe”, früher war von Servicewüste die Rede, plötzlich hat man gesehen, wie freundliche Deutschland sein kann.”
50.000 neue Arbeitsplätze durch WM
Das große Ereignis habe, so der Minister, enorme ökonomische Impulse im Land ausgelöst. Durch die WM seien 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Der Fußball-Weltverband FIFA habe den deutschen Finanzbehörden aus zu versteuernden Spielerprämien 7,2 Millionen Euro überwiesen. Das WM-OK habe zwischen 55 und 60 Millionen an den Fiskus abgeführt.
Auch DFB-Präsident Theo Zwanziger sprach von einer Erfolgstory: “Das, was wir 1992 durch die Begründung der Bewerbung angestoßen haben, ist zu einem Erfolg geworden, weil Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur gemeinsam für ein Ziel eingetreten sind. Nur einen Ausrutscher habe es gegeben, das war die Studie der Stiftung Warentest, die sich mit ihrer Besserwisserdarstellung profilieren wollte”, so Zwanziger.
Im Rahmen der Pressekonferenz untermauerte Zwanziger erneut die Absicht des DFB, die Frauen-WM 2011 ausrichten zu wollen. Eine Bewerbung für die Männer-WM 2010 im Falle eines Scheiterns von Südafrika, komme für den DFB nicht in frage: “Wir haben die Pflicht, Südafrika bei der Vorbereitung mit aller Kraft zu unterstützen.”
(c) sid



