Fußball News vom: 12.01.2007 - 17:40

Blatter stärkt Südafrika erneut den Rücken
Jopseh S. Blatter - (c) AFP

Blatter stärkt Südafrika erneut den Rücken

Fußball News vom: 12.01.2007 - 17:40
Kategorie: News

FIFA-Boss Jopseh S. Blatter hat sich erneut hinter Südafrika gestellt: “Wenn sie Hilfe brauchen, werden wir ihnen diese gewähren”, so der Schweizer zu den Spekulationen um Probleme im Gastgeberland der WM-Land 2010.

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Die FIFA hält ohne Wenn und Aber an Südafrika als WM-Gastgeber für 2010 fest. Das unterstrich der Präsident des Weltverbandes, Joseph S. Blatter, am Freitag auf einer Pressekonferenz am neuen Sitz des franzöischen Verbandes in Paris. “Es gibt einen Notfallplan B, aber auch in dem befindet sich nur der Name Südafrika. Wenn sie Hilfe brauchen, werden wir ihnen diese gewähren. Das einzige Stadion, das noch Probleme bereitet, ist das von Kapstadt. Wenn sich dort bis Ende Februar nichts getan hat, fliege ich eigenhändig mit einer Spitzhacke dort hin”, sagte der Schweizer.

Gleichzeitg kündigte Blatter strengere Maßnahmen gegen den Rassismus im Fußball an: “Wir haben eine traumhafte WM in Deutschland erlebt. Jetzt sind wir leider wieder mit dem Alltag konfrontiert. Geldstrafen reichen nicht mehr aus. Es findet sich immer jemand, der zahlt. Wir müssen zu Punktabzügen und im Wiederholungsfall zu Wettbewerbsausschluss kommen.”

In Bezug auf die Präsidentschafts-Wahl beim Europa-Verband UEFA in rund zwei Wochen in Düsseldorf (26. Januar), wo der 77 Jahre alte Amtsinhaber Lennart Johansson (Schweden) und Frankreichs 26 Jahre jüngeres Idol Michel Platini kandidieren, verhehlte der FIFA-Chef seine Sympathien kaum: “Ich stand schon immer den Fußballern näher als den Funktionären. Als Fußballer weiß ich, wann das Alter gekommen ist, in dem der Leistungsfähigkeit Grenzen gesetzt sind.”

(c) sid

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Fußball News vom: 14.11.2006 - 13:30

Blatter stärkt Südafrika erneut den Rücken
Präsident Joseph S. Blatter glaubt an Südafrika - (c) AFP

Blatter stärkt Südafrika erneut den Rücken

Fußball News vom: 14.11.2006 - 13:30
Kategorie: WM 2006 News

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat erneut Gerüchte um Probleme bei WM-Gastgeber Südafrika um die erstmalige Austragung einer afrikanischen WM dementiert: “Die machen das”, sagte Blatter der Sport Bild.

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Die erneut auftauchenden Gerüchte um die Probleme bei WM-Gastgeber Südafrika hat Präsident Joseph S. Blatter vom Fußball-Weltverband FIFA dementiert. Blatter glaubt daran, dass die erstmalige Austragung einer Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden nichts im Wege steht. “Die machen das”, sagte Blatter der Sport Bild. Die WM 2010 “kann und wird in Südafrika stattfinden, davon bin ich überzeugt, und dafür arbeiten wir”.

Zuletzt war mehrfach von Schwierigkeiten bei der Organisation die Rede, Deutschland und die USA waren gar als potenzielle Ersatz-Kandidaten genannt worden. Für Blatter ist der Stand der Vorbereitung aber in keinster Weise beunruhigend, im Gegenteil. “Ich habe mehr gesehen als zum gleichen Zeitpunkt in Deutschland”, tönte der FIFA-Boss nach seinem jüngsten Besuch in Südafrika: “Vier Jahre vor der WM waren auch in Deutschland viele Unsicherheiten. Dort unten muss man nur fünf Stadien bauen und eines umfassend renovieren. Vier sind ja schon da.”

Werde den Südafrikanern nun “erst mal Vertrauen schenken”

Man werde den Südafrikanern nun “erst mal Vertrauen schenken, nachdem die Regierung jetzt ein totales Ja gesagt hat. Wir lassen sie jetzt arbeiten”, so Blatter, der aber auch bestätigte: “Wir haben ein Büro dort unten, mit verschiedenen Mitarbeitern. Nicht nur Weiße, wir haben alle Farben dort vertreten.”

Auch das Problem der Kriminalität in Metropolen sieht der Schweizer nicht als so dramatisch an, dass dadurch die Austragung gefährdet wäre. “Die Kriminalität existiert doch auf der ganzen Welt. Aber wenn man weiß, wo es ist, kann man auch die notwendigen Vorkehrungen treffen”, meinte Blatter. Und in Bezug auf die Verkehrswege sei ihm ein Ausbau garantiert worden: “Die haben eine Infrastruktur von Technologie, Kommunikation und Verkehrswegen, die gut ist. Klar gibt es nicht so viele Eisenbahnen wie in Europa. Aber sie werden ihre Verkehrswege verbessern und erneuern.”

(c) sid

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